Luna
„Dürfte ich erfahren, wer das ist?" Fragte James Vater.
Ich sah James an, aber er sagte nichts, also stellte ich mich selber vor.
„Ich bin Luna Bell, Sir." Sagte ich.
Ich reichte ihm die Hand, aber er mir nicht.
Allerdings gab mir die Mutter die Hand.
„Freut uns sehr Miss Bell, sie sehen bezaubernd aus." Sagte die Mutter.
Der Vater sah mich komisch an.
„Ich arbeite mit ihrem Sohn im Veranstaltungskomitee." Sagte ich.
„Er spielt Verkleiden, während wir mit den Ellingtons beim Lunch auf ihn warten!" Sagte der Vater.
„Ich habe verstanden, dass du gerade deine Rebellenphase durchlebst, aber da das arme Mädchen mit reinzuziehen, ist wirklich unpassend.
Bitte entschuldigen sie diesen Überfall, aber ich befürchte James hat sich ein paar Freiheiten mit seinem Terminplaner erlaubt." Sagte der Vater.
„Das Kleid sieht, wenn ich mir den Kommentar erlauben darf, im Brustbereich etwas knapp aus." Sagte der Vater. Ich sah ihn verzweifelt und zugleich wütend an. Ich fühlte mich unwohl.
„Nichts für ungut, aber das Kleid gehört einer Königin." Sagte der Vater noch danach.
Ich sah James an, doch er sah mich nicht an, er sah nur auf den Boden.
Ich rannte mit Tränen in den Augen die Treppe wieder hoch und zog mich um.
Als ich mich umgezogen hatte, bin ich wieder nach unten gegangen.
„Hat mich wirklich sehr gefreut, sie kennen zu lernen." Sagte ich ironisch.
Ich machte einen Knicks und rannte raus.
Der Chauffeur wartete auf mich, aber ich sagte ihm, dass ich die Bahn nehme.
Ich ging schnell zur Bahn und fuhr dann nach Hause.
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Am nächsten Tag merkte ich, dass alle über mich redeten, ich sah mich auf dem kompletten Schulhof um und alle sahen mich an.
Als ich im Gebäude drin war, sah ich oben an der Wand ein Plakat.
Aber nicht irgendein Plakat, ein Plakat von mir und James, wo ich das Kleid und James den Anzug anhatten.
Ich drehte mich um und sah, dass alle anfingen über mich zu reden und mich anzustarren.
Ich wollte gerade gehen, als mich Mr. Lexington und Mr. Sutton aufhielten.
Sie gratulierten mir für das Plakat.
Ich bedankte mich nervös und ging dann schnell weg.
Als ich im Flur war, sah ich Elaine, eine fiese Zicke, die natürlich auch reich ist und sich an James ran macht. Ich sah wie auch sie mit ihren Freundinnen über mich lästerte.
Ich rannte weg und Stoß gegen Kieran, auch er gratulierte mir, obwohl er auch neidisch war, da er schon lange auf mich stand, ich ihn aber nur als guten Freund sah.
Ich sah James am Tisch sitzen und ging zu ihm.
„Sorry Kieran, aber ich muss weg." Sagte ich.
Als ich bei James war, fragte ich ihn, ob wir reden könnten.
„Können wir kurz reden?" Fragte ich ihn.
Er sah mich fragend an und folgte mir.
Als wir alleine waren, fragte ich ihn was das soll.
„Warum hast du überall ein Plakat aufgehangen?" Fragte ich ihn.
„Weil du ein Plakat wolltest und deswegen hab ich eins gemacht." Antwortete er.
„Du weißt ganz genau, dass ich nicht auffallen möchte." Sagte ich.
„Aber-..."
„Ich glaube es ist besser, wenn wir zum Vorher zurückkehren!" Unterbrach ich ihn.
„Wie meinst du das?" Fragte er mich.
„Das wir da weiter machen, wo du noch nicht wusstest, wer ich bin." Antwortete ich.
Ich ging weg und bin schnell zum Klo gegangen.
Als Elin rein kam, sah sie wie ich weinte.
Sie fragte mich was los sei und ich erzählte ihr alles.
„Aber eigentlich ist das doch gar nicht so schlimm und von dem Vater von James, musst du dir schonmal gar nichts sagen lassen, die haben eh keine Ahnung!" Sagte sie.
„Du wärst wahrscheinlich auch nicht mit mir befreundet, wenn du jetzt noch reich wärst." Sagte ich.
Sie starrte mich entsetzt an.
„Schön das du so von mir denkst!" Sagte sie traurig und ging weg.
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Als ich wieder von der Schule Zuhause war, klingelte es an der Tür.
Ich dachte erst Ruby und meine Mutter hätten schon wieder ihren Schlüssel vergessen, also ging ich raus.
„Habt ihr schon wieder euren Schlü-..."
Ich unterbrach meinen Satz, als ich James erblickte.
„Hey." Sagte er.
Ich antwortete ihm nicht.
„Ich hab mich wie ein Arsch verhalten und das weiß ich, aber das hatte nichts mit dir zutun, mein Dad und ich wir..."
„Ich war dir peinlich." Unterbrach ich ihn.
„Ich war MIR peinlich!" Sagte er.
„Ich hab die Plakate drucken lassen, um dir zu zeigen, dass ich nicht so bin!" Sagte er.
„Wie?" Fragte ich ihn.
„Jemand der Menschen die er mag, wie Dreck behandelt." Antwortete er.
„Jetzt lacht die ganze Schule über mich!" Sagte ich.
„Die Lachen nicht, die wollen wissen, wer dieses Mädchen ist und ich finde sie sollten es wissen." Sagte er.
„Du bist viel zu besonders um dich vor irgendjemanden zu verstecken." Sagte er noch danach.
„Es sollte trotzdem meine Entscheidung sein oder nicht?" Sagte ich.
Er schwieg.
„Was du heute in der Schule gesagt hast, was wenn ich nicht zum vorher zurück will?" Fragte er.
Wir sahen uns in die Augen und danach fing James wieder an zu sprechen.
„Cyril schmeißt morgen Abend ne Party."
„James!"
„Ja ich weiß die Jungs sind komisch, aber wenn du sie erstmal kennenlernst, wirst du sie mögen." Sagte er.
„London, Maxton Hall, Cyril Partys, das ist deine Welt, ich pass da nicht rein und ich will es auch nicht, ich habe meine eigenen Pläne im Leben und es ist besser, wenn ich mich von dir und Cyril fern halte." Sagte ich.
„Wenn ich unsichtbar bin!" Sagte ich noch danach.
Ich hatte Tränen in den Augen, weswegen ich sie mir weggewischt hatte.
Ich ging weg und wollte das Gartentor zu machen.
„Luna...du bist nicht mehr unsichtbar, nicht für mich!" Sagte er noch und ging dann.
Ich sah ihm noch hinterher und ging dann wieder rein.
Kurz nachdem ich wieder rein gegangen bin, kamen meine Mutter und meine Schwester Ruby herein.
„Hier Luna, das hing am Gartentor." Sagte Ruby.
Ich nahm es an und ging in mein Zimmer, ich sah nach was es war und sah, dass es das Kleid war, welches ich anprobiert hatte und dabei war eine Karte.
Dort stand drin: Dieses Kleid wurde für dich gemacht, nur 200 Jahre zu früh, trag es bei der nächsten Veranstaltung, du siehst zu schön drin aus, um es nicht zu tragen!
Ich schmiss mich auf mein Bett und meine Gedanken waren gerade nur noch bei James.
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Am nächsten Tag, bin ich im Chemie Unterricht zu Elin gegangen.
„Partnerarbeit?" Fragte ich sie.
Sie nickte.
„Es tut mir leid, was ich zu dir gesagt habe, ich bin wirklich froh, dass du meine beste Freundin bist." Sagte ich ihr.
„Schon gut, wahrscheinlich hast du Recht, wäre mein Vater jetzt noch reich, wäre ich immer noch so eine Tussi wie die anderen alle, von daher bin ich ihm eigentlich dankbar." Sagte sie.
Ich lächelte sie an.
„James hat mich zu einer Party eingeladen!" Sagte ich ihr.
„JAMES???" Schrie sie.
Alle sahen uns an.
„Pssschhh, nicht so laut!" Sagte ich.
„Luna, der heißeste Junge der Schule, will DICH!!!" Sagte sie.
„Soll ich zu der Party hingehen?" Fragte ich sie.
„Jaa klar." Antwortete sie.
„Ok, dann gehe ich dort hin." Sagte ich.
Ich lächelte.
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𝐅𝐫𝐨𝐦 𝐄𝐧𝐞𝐦𝐢𝐞𝐬 𝐭𝐨 𝐋𝐨𝐯𝐞𝐫𝐬/𝐌𝐚𝐱𝐭𝐨𝐧 𝐇𝐚𝐥𝐥
RomanceLuna Bell hat es geschafft, sie ist auf ihrem Traumcollege, dem Maxton Hall College. Alles lief perfekt, bis Luna Bell auf James Beaufort trifft, die beiden hassen sich aber wird daraus vielleicht doch noch Liebe?
