Luna
Meine Beine waren ausgestreckt und eingekuschelt unter der Wolldecke.
Ich lag auf dem Sofa und meine Augen waren nur leicht offen.
„Hier." James überreichte mir ein Weinglas mit Rotwein drin.
„Danke..." Erwiderte ich und lächelte leicht. Er setzte sich neben mich hin und stoß mit mir an.
„Auf die wundervollste Ehefrau, die es nur gibt" Schmunzelte er und trank wenig später aus seinem Glas. Ich stellte mein Glas auf den Wohnzimmertisch ab und kuschelte mich an James.
Mein Kopf lag auf seiner Brust und unser Körper war aneinander unter der Decke gekuschelt.
Er nahm die Fernbedienung und schaltete den Fernseher an.
Nach langer Zeit, machten wir endlich wieder einen romantischen Filmabend und tranken dabei Wein; wie früher.
Ich fühlte mich bei ihm einfach sicher, wohl und geborgen.
„Das habe ich vermisst..."
„Ich auch" Lächelte er und gab mir einen Kuss auf die Stirn.
Die Stimmen aus dem Fernseher verschwammen leicht und mein Blick wurde immer verschwommener.
Mein Kopf ruhte weiterhin auf seiner Brust und ich hörte sein leises Atmen.
Es beruhigte mich.
Eigentlich wollte ich wach bleiben, doch ich wurde immer müder und meine Augen fielen langsam zu.
Seine Hand strich langsam über meinen Arm.
Wenig später schlief ich ein.
Ich hörte Kinderstimmen; ihr Lachen.
Ich spürte wie alles um mich herum sich bewegte.
Ich öffnete leicht meine Augen und sah vor mir unsere Kinder; Timmy und Feli.
Sie hüpften auf dem Sofa herum, lachten und hatten Spaß.
Bei diesem Augenblick musste ich leicht lächeln.
Ich sah neben mir James, er schlief.
„Was macht ihr denn hier?" Flüsterte ich leise und zog sie auf meinen Schoß.
„Wir wollten euch wecken, wir haben Hunger!" Antworteten sie und sahen zu James.
Ich sah ebenfalls zu James und mir kam eine Idee in den Sinn.
„So wie früher?"
„So wie früher!" Sagten sie und machten sich bereit.
„Okay, eins....zwei...und drei..." Wir fingen an ihn zu kitzeln.
Er erschrak und blickte zu uns.
„Na warte, das kriegt ihr zurück." Wir alle standen auf und rannten vor ihm weg. Er fing mich und zog mich zu ihm. Seine Lippen trafen auf meine und ich erwiderte es.
„Ihhhhh, könnt ihr das nicht woanders machen" Sagte unser Sohn angeekelt und stand mit seiner Schwester vor uns. Wir beide lachten und sahen uns nur an.
James rannte zu ihnen und fing sie.
Er nahm sie hoch und wirbelte sie in der Luft herum.
Sie lachten; James lachte.
Ich sah ihnen zu und konnte mir ebenfalls ein Lachen nicht verkneifen.
Es war wie früher.
Jeder Morgen begann früher so...
Nachdem wir alle Spaß hatten und es so wie früher war, saßen wir alle am Frühstückstisch und frühstückten zusammen.
Unsere Kinder saßen nebeneinander und aßen natürlich wie immer wie Krümmelmonster.
James und ich saßen ihnen gegenüber und schmunzelten leicht.
„Mama, kann ich mich heute mit meinen Freunden treffen?"
„Timmy, dein Arm ist verstaucht, ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist..." Sagte ich ernst.
„Ja, darfst du" Antwortete nun James und zwinkerte Timmy zu.
Er sprang vom Stuhl auf und rannte hoch in sein Zimmer.
„Danke Papa" Rief er von oben und schloss sich wenig später in seinem Zimmer ein.
Ich sah mit einem ernsten Blick zu James.
„Ach komm schon, nur weil er verletzt ist, können wir ihm nicht die ganze Zeit den Kontakt mit seinen Freunden verbieten, er wird schon aufpassen"
„Ja, vielleicht hast du Recht" Gab ich widerwillig zu.
„Nein, nicht vielleicht, ich habe Recht!" Er gab mir einen Kuss und stand auf. Er nahm unsere Tochter auf den Arm und ging mit ihr nach oben.
Kurz danach stand ich auch auf und räumte den Tisch ab.
Als ich gerade dabei war, das Geschirr sauber zu machen, klingelte es an der Tür.
Ich sah verwundert aus dem Fenster um zu gucken wer es war, doch ich konnte niemanden erkennen.
Irritiert ging ich zur Tür und öffnete sie.
Vor mir erblickte ich eine Frau, ungefähr in meinem Alter.
Sie hatte blonde Haare und war etwas freizügiger angezogen.
„Du musst Luna sein." Sagte sie, ohne zu lächeln.
Ihre Stimme war ruhig, doch irgendetwas in ihr klang...geladen.
Ich blinzelte irritiert. „Ja, die bin ich"
„Freut mich wirklich sehr dich kennenzulernen, aber ich bin wegen James hier, ich möchte mit ihm reden" Antwortete sie etwas arrogant.
„Und Sie sind?..." Fragte ich, bemüht um einen neutralen Ton.
„Jemand den er kennt, sehr gut sogar..." Mehr sagte sie nicht, doch in ihrem Blick lag etwas was deutlich machte, dass sie nicht gehen würde, bevor sie mit James gesprochen hätte.
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𝐅𝐫𝐨𝐦 𝐄𝐧𝐞𝐦𝐢𝐞𝐬 𝐭𝐨 𝐋𝐨𝐯𝐞𝐫𝐬/𝐌𝐚𝐱𝐭𝐨𝐧 𝐇𝐚𝐥𝐥
RomanceLuna Bell hat es geschafft, sie ist auf ihrem Traumcollege, dem Maxton Hall College. Alles lief perfekt, bis Luna Bell auf James Beaufort trifft, die beiden hassen sich aber wird daraus vielleicht doch noch Liebe?
