Buch/Fandom: Harry Potter Oneshots
Genre: Romance, Fanfiction
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Die Sonne über Godric's Hollow neigte sich ihrem Höhepunkt zu, die Felder und Wälder in sanftes Gold tauchend. Die Hitze des Sommers hing schwer in der Luft, doch ein leichter Wind trug die Düfte von frisch geschnittenem Gras und wilden Blumen mit sich. Albus Dumbledore schritt über einen schmalen Feldweg, seine Gedanken voller Unruhe.
Neben ihm ging Gellert Grindelwald, die Hände lässig in den Taschen seiner leichten Jacke vergraben. Er schien in sich gekehrt, ein ungewöhnlicher Zustand für jemanden, der sonst so voller Energie und Visionen sprühte.
„Du bist still heute," bemerkte Albus schlendernd.
Gellert hob den Blick und sah ihn an, sein Gesicht ein leichtes Lächeln auf den Lippen. „Ich denke nach," sagte er schlicht.
„Das fällt dir schwer?" Albus' Ton war neckend, doch er bemerkte die Schwere in Gellerts Blick.
„Manchmal," gab Gellert zurück, „ist es schwerer, aufzuhören zu denken."
Sie erreichten den Hügel, der ihnen beiden vertraut war. Es war ein Platz, den sie in den vergangenen Wochen oft besucht hatten – ein stiller Ort, an dem sie ihre Gespräche führen konnten, ungestört von der Welt da draußen.
Der Ausblick war atemberaubend: Das kleine Dorf lag ruhig unter ihnen, die Dächer der Häuser schimmerten im warmen Licht der Sonne, und in der Ferne zogen Rauchfahnen von den Kaminen auf.
„Hier oben könnte man fast glauben, die Welt sei perfekt," sagte Gellert und ließ sich ins Gras fallen.
„Vielleicht ist sie das auch," antwortete Albus und setzte sich neben ihn.
Gellert schnaubte. „Du weißt, dass das nicht wahr ist. Die Welt ist voller Schwächen, voller Ungerechtigkeiten. Genau deshalb sind wir hier, nicht wahr?"
Albus nickte langsam, doch er sagte nichts.
Der Nachmittag zog sich dahin. Sie standen gefüllt mit Gesprächen und Schweigen. Sie sprachen über Magie, über Bücher, die sie gelesen hatten, und über ihre Pläne für die Zukunft.
Die Sonne war nun fast vollständig untergegangen, und der Himmel hatte sich in ein tiefes Blau verfärbt. Die ersten Sterne waren zu sehen, ihre blassen Lichtpunkte flackerten über dem See.
„Hast du jemals daran gedacht," begann Gellert, „dass manche Dinge unausweichlich sind? Manche Verbindungen?"
Albus blickte ihn an, überrascht von der Tiefe in seinen Worten. „Was meinst du damit?"
Gellert richtete sich auf und drehte sich zu ihm. Sein Blick war intensiv, fast durchdringend, und Albus fühlte, wie ihm die Worte im Hals stecken blieben.
„Ich meine," sagte Gellert langsam, „dass es manchmal Menschen gibt, die sich finden, egal was passiert. Menschen, die... füreinander bestimmt sind."
Die Welt schien für einen Moment stillzustehen. Albus wusste nicht, was er sagen sollte. Er spürte, wie sein Herz gegen seine Brust hämmerte, und er konnte den Blick nicht von Gellerts Gesicht abwenden.
Gellert rückte näher, und Albus konnte nun die feinen Linien in seinem Gesicht sehen, die kleinen Narben und die winzigen goldenen Sprenkel in seinen Augen.
„Albus," sagte Gellert, seine Stimme kaum mehr als ein Flüstern, „hast du je an uns gedacht?"
Bevor Albus antworten konnte, schloss Gellert die Lücke zwischen ihnen. Seine Lippen berührten Albus', sanft und zögernd, fast fragend.
Albus' Herz setzte einen Moment aus, und dann ließ er sich fallen. Der Kuss war warm, süß und voller Emotionen, die Albus nie in Worte fassen konnte. Es fühlte sich an, als hätte die Welt um sie herum aufgehört zu existieren – als gäbe es nur sie beide, in diesem einen, vollkommenen Augenblick.
Als sie sich schließlich voneinander lösten, sahen sie sich an, beide atemlos.
„Das war... unerwartet," murmelte Albus, ein schwaches Lächeln auf den Lippen.
„Unerwartet?" Gellert grinste, und sein schelmischer Ausdruck kehrte zurück. „Das glaube ich nicht."
Albus lachte leise, fühlte sich jedoch gleichzeitig seltsam verletzlich. Es war, als hätte Gellert eine Tür geöffnet, die er selbst nie gewagt hatte zu berühren.
Die Nacht verging, während sie weiter redeten, lachten und träumten.
Da wussten sie beide noch nicht, dass dies ihr letzter Abend als Freunde sein würde. Das letzte Mal, dass sie sich in Frieden sahen.
The End
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Frage des Tages: Weihnachten ist ja das Fest der Liebe, wie sehr ihr das?
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Christmas Storys
Historia CortaKerzen flackern, warm und hell, Geschichten schweben, wie ein Spell. Besinnlich sitzen, groß und klein, In Märchenwelten, ganz allein. Von Drachen, Zwergen, Elben klein, Von Schneekönigen und Eisgebein. Die Macht ist stark, so wunderbar, Ein Hauch v...
