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EINE ALLES VERÄNDERNDE BEGEGNUNG

Buch/Fandom: Why is this so hard to say?

Genre: Science-Fiction, Romance, Fanfiction

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Ich brachte die R2 Einheit und den goldenen Protokolldroiden in meine Werkstatt und begann mit der Reinigung, besonders die R2 Einheit war verdreckt. Plötzlich erschien ein Hologramm, das ich wohl versehentlich ausgelöst hatte.

"Helft mir Obi-Wan Kenobi, ihr seid meine letzte Hoffnung"

Auf dem Hologramm war junge Frau in einem langen Kleid zu sehen, die immer wieder den gleichen Satz wiederholte.

"Wer ist sie? Sie ist wunderschön", fragte ich die Droiden.

Die R2 Einheit beendete einfach so das Hologramm und begann ihrgentwelche Töne von sich zu geben.

"Er sagt, dass er früher mal einem Obi-Wan Kenobi gehörte und die Nachricht für ihn ist", übersetzte der Protokolldroide.

Auf einmal setzte sich der Astromech in Bewegung und verließ einfach so meine Werkstatt.

"Hey, hier geblieben!", rief ich ihm hinterher und nahm die Verfolgung auf.

Ich sprintete aus dem Haus, doch der kleine Droide war wie vom Erdboden verschluckt.

"Oh man, diese R2 Einheit bringt mich ganz schön in Schwierigkeiten", beschwerte ich mich.

"Darin war er schon immer unübertroffen", erklärte mir der Protokolldroide.

"Mein Onkel wird stink sauer sein, wenn ich ihn verliehere"

"Verzeiht Sir, diese R2 Einheit war schon immer problematisch"

"Dann lass ihn uns zurückholen, bevor ihm noch irgendwas passiert", meinte ich und begann zu suchen.

Als wir den kleinen Droiden endlich eingeholt hatten, piepte er ganz aufgeregt.

"Was hat er jetzt schon wieder?", fragte ich den Protokolldroiden.

"Er meint, da nähern sich mehrere Kreaturen", antwortete dieser.

"Sandleute!", stellte ich erschrocken fest.

Plötzlich stürmten von überall die Sandleute her und griffen an. Noch bevor ich reagieren konnte, setzte einer von ihnen sein Gewehr an und feuerte einen Schuss auf mich ab. Auf den Schuss wartend schloss ich meine Augen, doch in letzter Sekunde wurde ich von irgendetwas zu Boden gerissen. Mein Kopf schlug hart auf dem steinigen Wüstenboden auf. Hinter mir hörte ich seltsame Rufe und die donnernden Schritte der Sandleute. Vorsichtig öffnete ich meine Augen und zuckte erschrocken zusammen. Ich blickte direkt in zwei wunderschöne blaue Augen, die den magischen glanz eines Ozeans besaßen. Wem auch immer diese Augen gehörten, die Person hatte leicht orangefarbene Haut, und weiße Muster zierten das Gesicht. Anstatt Haare besaß die Person Lekku, die an Tentakel erinnerten. Die Lekku waren blau, weiß gestreift und reichten ihr bis über die Brust. Die Person war eine weibliche Togruta.

"Wer bist du?", fragte ich sie.

"Jemand, der dir gerade das Leben gerettet hat", antwortete sie unfreundlich und stand auf.

"Warum hast du das getan?", fragte ich weiter und musterte sie fasziniert.

"Ein einfaches Danke hätte auch gereicht", entgegnete sie kalt und entfernte sich einige Meter, ohne mir hochzuhelfen.

"Hey, warte doch mal!", rief ich der Togruta zu.

Zügig stand ich auf und ging ihr hinterher. Ich wollte dringend mehr über meine Retterin erfahren. Irgendwas an ihr zog mich wie magisch an.

"Ihr könnt froh sein, dass ihr noch ganz seid", sprach mich der alte Ben Kenobi an und kam auf mich zu.

Die Togruta hatte sich inzwischen zu dem alten Ben gestellt und ignorierte mich komplett. Sie zeigte allerdings Interesse an meinen beiden Droiden.

"Ben, Ben Kenobi? Bin ich froh, dass ich euch treffe", begrüßte ich den alten Mann.

"Sag mal junger Luke, was führt dich in diese entlegene Gegend hier?", fragte er mich.

"Der kleine Droide da, er sagt er sucht seinen früheren Herren, Obi-Wan Kenobi. Ist der vielleicht mit ihnen verwand?", erklärte ich und deutete auf die R2 Einheit.

Die junge Togruta fing plötzlich an zu Grinsen und musste sich sichtlich Mühe geben, nicht laut loszulachen. Ich schaute verwirrt zu ihr rüber und bemerkte zwei seltsame Griffe an ihrem Gürtel.

"Obi-Wan Kenobi? Den Namen habe ich schon seid Ewigkeiten nicht mehr gehört", meinte der alte Ben.

"Dann kennt ihr ihn?", fragte ich.

"Selbstverständlich kenne ich ihn, ich bin es selbst", antwortete der alte Ben.

Irritiert schaute ich ihn an und mein Blick huschte wie von selbst wieder zu der jungen Togruta.

"Und wer ist sie?", fragte ich.

"Ich bin mir sicher, dass sie dir die Frage selbst beantworten kann, junger Luke", meinte Ben Kenobi und warf der Togruta einen auffordernden Blick zu, woraufhin sie genervt mit den Augen rollte.

"Ich bin Ahsoka, Ahsoka Tano", stellte sie sich vor.

"Und ich bin Luke, Luke Skywalker", stellte ich mich ebenfalls vor und reichte ihr meine Hand, die sie aber ignorierte.

Stattdessen musterte sie mich eindringlich und starrte mich mit ihren ozeanblauen Augan an.

"Skywalker, ernsthaft?", fragte sie an Kenobi gewannt.

Der nickte ihr kurz zu und sah sie eindringlich an.

"Folgt mir", meinte der alte Ben und ging voran.

Er führte uns durch die Wüste, zu seinem Haus. Auf dem ganzen Weg ließ mich die Togruta namens Ahsoka Tano nicht aus den Augen.

"Wir sind da. Komm rein, dann werde ich dir deine Fragen beantworten", meinte Ben Kenobi und ließ mich, die beiden Droiden und Ahsoka Tano eintreten. 

Frage des Tages: Habt ihr euren Weihnachtsbaum schon geschmückt?

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