EIGENARTIGES AUFWACHEN
Buch/Fandom: Remember me
Genre: Romance
TW: psychische Krankheiten, Panikattacken
Schwarz.
Alles, was ich sehe, ist schwarz.
Nichts.
Ich bin im Nichts gefangen.
Ein Schmerz durchströmt meinen Körper, und alles fängt an zu pochen. Das Atmen fällt mir schwer, und ich höre mein Herz rasant schlagen.
Plötzlich hört alles auf. Der Schmerz wird ausgeblendet. Ich fühle weder spüre ich etwas. Mein Herz fängt an, langsamer zu schlagen, und das Atmen wird nahezu unmöglich. Bis ein Licht vor meinen Augen auftaucht, nur um kurz danach zu erlöschen.
Schwarz.
Wieder ist alles schwarz.
Bin ich tot?
Ein ohrenbetäubendes Piepen erklang in meinem Ohr. Es ist kaum auszuhalten. Ich höre eine Stimme, die ich leider nicht zuordnen kann.
„Lo siento, mi estrella."
Dies war das Einzige, was ich noch wahrnehmen konnte, bevor ich in einen tiefen, tiefen Schlaf geriet.Stunden später schlug ich meine Augen auf. Mein Körper war wie gelähmt, und alles tut weh. Bis ich mich an das Licht gewöhnen kann, dauert es ein paar Minuten. Als alles wieder normal zu erkennen ist, schaue ich mich zuallererst um.Alles schlicht in Weiß und in einem hellen Blau gehalten. Ich bin an irgendwelche Geräte angeschlossen.
Bin ich im Krankenhaus?
Ich versuchte, mich aufzusetzen, doch ein stechender Schmerz durchläuft meinen Oberkörper, und ich sacke wieder nach hinten. Ein schmerzhaftes Stöhnen entwich meinem Mund.
Nicht weinen.
Nicht weinen.
Nicht weinen.
Nicht weinen.
Nicht weinen.
„Oh mein Gott, du bist wach! Gott sei Dank, ich dachte, ich hätte dich verloren." Eine Person umarmte mich, und ich zischte laut auf. Anscheinend verstand die Person, dass ich Schmerzen hatte, und wich sofort nach hinten.
„Wie ich sehe, sind Sie wach. Wie geht es Ihnen? Haben Sie Schmerzen?"
Ich zuckte kurz zusammen, da ich nicht gehört hatte, wie ein Mann im weißen Kittel, gefolgt von zwei Frauen, ins Zimmer kam. Während die zwei Krankenschwestern irgendwas an meinen Geräten umstellten, sah mich der Mann eindringlich an.Er hat dir auch eine Frage gestellt, Lu.
Als ich es realisierte, setzte ich zum Sprechen an, scheiterte jedoch, was der Mann vor mir bemerkte.
„Trinken Sie erstmal etwas Wasser und beruhigen Sie sich." Während er dies sagte, überreichte mir eine Schwester ein Glas Wasser, das ich dankend annahm.
Ich legte meine trockenen Lippen an das Glas und hielt es an, damit die Flüssigkeit in meinen Mund gelangte. Ich spürte, wie das Wasser durch meinen Hals floss. Mir war nicht aufgefallen, wie durstig ich war, denn als ich das Glas ausgetrunken hatte, verlangte ich nach mehr. Ich streckte meine Hand mit dem Glas aus, um zu zeigen, dass ich mehr Wasser wollte, was sie erstmal nicht verstanden; danach gaben sie mir jedoch noch mehr Wasser. Ich trank auch dieses aus, und mein Durst wurde gesättigt.
Ich wischte mir mit meiner Hand über den Mund, um überschüssiges Wasser wegzuwischen.
„Also, wie geht es Ihnen erstmal?" Lächelnd schaute mich der Doktor an, während er ein Klemmbrett mit einem Kugelschreiber in der Hand hielt. Ich räusperte mich kurz, bevor ich ihm antwortete.
„Gut. Besser.
"Er nickte verständnisvoll und schrieb irgendwas auf. Echt ätzend. Ich möchte hier weg, denn jetzt machte sich der Duft bemerkbar. Desinfektionsmittel. Es riecht überall nach Desinfektionsmitteln. Typisch Krankenhaus eben. Ich hasse Krankenhäuser.
„Haben Sie noch Schmerzen?"Auch wenn ich es nicht zugeben möchte, würde es die Situation nicht besser machen. Ich nickte leicht und zeigte auf meinen Kopf. Auch das schrieb er sich auf und nickte. „Nun gut, Sie hatten Glück, dass der junge Mann Sie hierher gebracht hat, denn Sie haben ernsthafte Verletzungen gehabt.
"Ich schaltete ab und hörte ihm gar nicht mehr zu. Was war passiert?Ich erinnere mich an nichts. Wer hat mich hierhergebracht?Wieso bin ich hier?
„Hören Sie zu, Miss?"
Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen und schaute auf. Mein fragender Blick verriet mich, denn er fing an, die Sachen zu wiederholen.
„Wir haben leider nicht so gute Nachrichten für Sie. Anscheinend hat der Vorfall sie so sehr traumatisiert, dass sie jetzt an einer dissoziativen Amnesie leidet. Keine Sorge, ihre Erinnerungen können mit der Zeit wiederkommen, jedoch könnte das natürlich auch dauern!"
Was für ein Ding? Amnesie? Ist das nicht das, wo man Sachen vergisst oder so?Damit ging er aus dem Zimmer, und die Schwestern gingen gleich mit ihm.Wieso, verdammt, kann ich mich an nichts erinnern?
Mein ganzer Körper schmerzte, und ich kann mich auch kaum bewegen.
Meine Augen schielten zurück zu der Person. Erst jetzt erkannte ich sie. Maria, ihre Augen sehen rot und angeschwollen aus. Sie sieht müde aus. Ihre dunklen Ringe unter den Augen bestätigten meine Aussage noch mehr.
„Ich dachte, ich hätte dich verloren. Tu mir das nie wieder an, bitte nie wieder", nuschelte sie zwischen den Schluchzern.
Sie nahm meine Hände in ihre und hielt sie fest.
„Weißt du, was passiert ist?", fragte sie mich. Ich versuche mich wirklich zu erinnern, aber es ging nicht. Sobald ich versuchte, mich an etwas zu erinnern, bekam ich sofort Kopfschmerzen und mir wurde schwindelig. Ich schüttelte den Kopf, um ihr zu signalisieren, dass ich nichts weiß.Sie spielte mit meinen Fingern und seufzte.
„Weißt du", fing sie an, doch brach wieder ab. Ich vermute, sie versucht, die richtigen Worte zu finden. „Du musst dir keine Sorgen mehr machen, sowas wird nicht mehr passieren. Nie wieder." Sie wischte sich die aufkommenden Tränen weg und fing an zu zittern. Überfordert mit der Situation versuchte ich, sie irgendwie zu beruhigen, oder es war vergeblich.
„Es ist alles gut, lassen wir es einfach in der Vergangenheit ruhen. Ich will nicht wissen, was passiert ist. Ich meine, ändern kann ich es nicht.
"Ich brachte ein schwaches Lächeln hervor, umihr zu zeigen, dass es okay ist. Dass es mir gut geht. Sie erwiderte mein Lächeln und drückte meine Hände fest zusammen.
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Frage des Tages:
Wofür seit ihr dieses Jahr am dankbarsten?
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Christmas Storys
Short StoryKerzen flackern, warm und hell, Geschichten schweben, wie ein Spell. Besinnlich sitzen, groß und klein, In Märchenwelten, ganz allein. Von Drachen, Zwergen, Elben klein, Von Schneekönigen und Eisgebein. Die Macht ist stark, so wunderbar, Ein Hauch v...
