- A N D R E -
Wir betraten die Küche und ich setze mich an den Küchentisch. "Hast du Hunger?" fragte mich Jan. "Joa geht so, und du?" antwortete ich, und holte mein Handy raus. "Ja n'wenig." sagte er, setze sich zu mir, und holte ebenfalls sein Handy raus.
Einkommender Anruf von Simon.Ich sah Simons Namen auf meinem Display stehen, und nahm ab.
A: Hey, was ist los? Ich dachte wir treffen uns erst um 23:00 Uhr.
S: Scheiße Andre man! Komm schnell zu Regina, irgendwas ist mit ihr, sie ist einfach zusammengebrochen!
A: Warte, was?!
S: Alter, beweg deinen Arsch hier her! Zeit für eine Erklärung habe ich nicht!
A: Bin unterwegs!
Panik stieg in mir, und ich schnappte nach meiner Jacke. "Wohin gehst du? Ich dachte wir essen jetzt." sagte Jan. "Sorry Jan, ich muss sofort zu Regina!" sagte ich so schnell wie möglich, und wollte los gehen, doch wurde aufgehalten. "Wieso? Ist irgendwas?" fragte Jan ein wenig besorgt. "Sie ist zusammengebrochen oder so, ich muss wirklich los, vielleicht habe ich nicht viel Zeit!" antwortete ich voller Hektik. "Wann bist du wieder da?" fragte er. "Ich weiß es nicht, bis später!" sagte ich ohne eine Antwort zu bekommen, und lief los. Ich rannte zu meinem Auto, und fuhr so schnell wie möglich los. "Scheiße, los! Fahr doch! Mach doch jetzt!" beschwerte ich mich über jeden einzelnen Autofahrer. Meine Gedanken schweiften die ganze Zeit zu Regina. Was wenn ich zu spät bin? Was wenn keine Zeit mehr bleibt? Bin ich dran Schuld? Die ganze Zeit über schwirrten mir tausend Fragen in meinem Kopf. Nach 5 Minuten Fahrt, kam ich endlich auf die Autobahn. "Scheiße, Stau! Das hat ja gerade noch gefehlt!" brüllte ich im Auto aus Hektik und Panik zugleich. Mein Handy klingelte in meiner Hosentasche und erneut sah ich Simons Namen auf meinem Display.
A: Hey Simon.
S: Andre, man! Wo bleibst du?!
A: Auf der Autobahn! Dieser scheiß Stau passt im Moment so garnicht!
S: Digga?! Nicht dein Ernst! Was soll ich machen?!
A: Alter, keine Ahnung! Ruf einen Krankenwagen oder so, falls ich es nicht rechtzeitig schaffen sollte!
S: Ok, aber beeil dich!
A: Was tu ich denn?!
Er legte auf, und noch mehr Panik breitete sich in mir aus. Die Autos setzten sich in Bewegung, endlich! Der BMW vor mir fuhr los und ich sofort hinterher. Ich fuhr schneller als vorgegeben, aus Panik und ja, auch aus Angst. Ich nahm die nächste Ausfahrt und näherte mich immer mehr Regina's Wohnung. Nach weiteren 5 Minuten kam ich endlich bei Regina an, und sah bereits den Krankenwagen vor ihrer Wohnung stehen. Bin ich zu spät? Hoffentlich nicht.
Ich lief so schnell ich konnte die Treppen hoch, und sah Regina. Ihre Haustür war offen und sie lag auf einer weißen Trageliege, die die Ärzte mitgebracht haben. Um sie herum die Rettungsdienstassistenten, und Simon. Ich war geschockt und hatte dieses "Schockstarren". "Andre! Endlich!" rief Simon total aufgebracht. Er lief auf mich zu und wedelte mit seiner Hand vor meinem Gesicht. "Alles okay?" fragte er besorgt. "Nein, es ist nichts okay! Siehst du nicht was hier gerade vor sich geht?!" antworte ich. Ich schrie mittlerweile schon aber er weiß das, das nicht so gemeint ist. Ich lief an Simon vorbei, und hockte mich neben Regina. "Andre..." sagte sie wahrscheinlich voller Schmerzen. "Alles gut, ich bin da." sagte ich beruhigend. Sie versuchte zu lächeln doch das gelang ihr nicht, und sie verzog ihr Gesicht vor Schmerzen. "Was ist passiert?" fragte ich einen der Rettungsassistenten. "Über den Vorfall haben wir keine Informationen, aber die Wunden die sie an den Armen und am Kopf hat, können nur durch körperliche Gewalt entstanden sein." sagte er in einem ernsten Ton. "Körperliche Gewalt?!" fragte ich nach, obwohl ich es verstanden habe. "Ja, aber wie gesagt, wie die körperlichen Schäden zu Stande kamen können wir ihnen nicht sagen." erkläre er mir es erneut. "Das kann nicht sein!" schrie ich die zwei Rettungsdienstassistent eher ungewollt an. "Beruhigen sie sich!" sagte mir einer von ihnen. Sie trugen Regina auf der Trageliege, aus ihrer Wohnung. Ich ging ihnen nach, und beobachtete Regina auf der Liege. Simon folgte mir, und wir gingen auf den Krankenwagen zu. "Eine Frage, wer sind sie für die junge Dame?" fragte mich, und Simon einer der Rettungsassistenten. Simon antwortete ihm das wir nur gute Freunde sind, worauf hin der Rettungsassistenten nur nickte. Er hat blonde Haare, helle braune Augen, und strahlend weiße Zähne. "Kann ich denn nicht mitkommen?" fragte ich ihn. "Nein leider nicht, da sie kein Familienmitglied der Dame sind, ist uns das nicht erlaubt." antwortete er noch immer sehr Ernst. Das ist auch eine erste Situation! "Machen sie sich aber keine Sorgen. Sobald es ihr besser geht werden sie benachrichtigt." fügte er hinzu. "Danke." antwortete ich herabgelassen. "Kein Problem. Alles ist gut, sie wird bald wieder hier sein." antworte er, und ich nickte einfach nur. Er steig hinten in den Wagen ein, der andere vorne, und sie fuhren los. Ich seufzte noch einmal und sah Simon erwartungsvoll an. "Was ist?" fragte Simon. "Die Erklärung, bitte. Was ist vorgefallen?" fragte ich und zog meine Augenbrauen zusammen. "Ich weiß es nicht, ich war auf dem Weg zu Regina, ich klingelte bei ihr sie öffnete und aus einmal brach sie zusammen und dann lag sie da." Ich nickte, wurde aber nachdenklich. Ich holte mein Handy raus und ging auf WhatsApp.
34 neue Nachrichten.
Ohne mich scheint ja euch was los gewesen zu sein. Ich hatte 34 Nachrichten allein von Jan, der scheint sich ja echt Sorgen gemacht zu haben. "Ist irgendwas?" fragte Simon. "Nein alles gut, ich glaube feiern werden wir nicht mehr. Ich sollte langsam wieder nachhause gehen..." sagte ich. "Hm, ja ich auch. Bis die Tage dann." sagte er und wir machten unsere typische Handschlagverabschiedung. Ich stieg in mein Auto und fuhr Heim. Erneut wollte mir Regina nicht aus dem Kopf gehen. Die Fahrt dauerte nicht lange. Nach ungefähr 10 Minuten war ich Zuhause. Ich öffnete die Haustür und sah Jan noch immer am Küchentisch sitzen. Er hat seine Arme auf dem Tisch verschränkt und hat seinen Kopf drauf gelegt. Vor ihm war sein Handy. Hat er jetzt Ernsthaft die einanhalb Stunden auf mich hier gewartet? Der Arme... Er hat sich Sorgen gemacht und ich habe nichtmal seine Nachrichten beantwortet. Cengiz und Sarah schliefen immernoch friedlich an einander auf der Coach. Ich ging wieder in die Küche und schaute Jan an. Seine Haare waren total durcheinander. Ich will ihn nur ungern wecken, aber ich kann ihn doch nicht einfach so am Küchentisch schlafen lassen. Ich ging nah an sein Ohr ran uns flüsterte "Jan, ich bin da." in sein Ohr. Er lächelte schlief jedoch weiter. Dieser Anblick ist echt süß. "Jan?" flüsterte ich ihn erneut ins Ohr. Er blinzelte mehrmals und offenete dann seine Augen. "Andre?" fragte er und rieb sich die Augen. "Pssscht, Cengiz und Sarah schlafen. Komm mit." flüsterte ich ihn zu und wir gingen hoch in unsere Zimmer. "Gute Nacht." sagte ich zu Jan als er sein Zimmer betrat. "Gute Nacht, schlaf gut!" sagte er. "Ja du auch." er schloss die Tür und ich ging in mein Zimmer, und legte mich auf mein Bett. Ich schaltete das Licht an, und schaute nochmal auf mein Handy."Wo bleibst du?"
"Andre?"
"Hallo?"
"Ich mache mir Sorgen!"
"Was ist los?"
Und noch 29 ähnliche Nachrichten hatte mir Jan geschrieben. Das ist echt süß das er sich Sorgen macht... Als nächstes ich ging auf Instagram und schaute mir paar Bilder an, auf denen ich markiert wurde. Ich sah ein gezeichnetes Bild von mir, was garnicht so schlecht gezeichnet wurde. Man sah das die Person sich bei dem Bild echt Mühe gegeben hat. Ich likede (?) das Bild, und schloss mein Handy an das Ladekabel. Ich schaltete das Licht aus und ging schlafen. Man war ich heute erschöpft... Ich überlegte eine Weile über alles was heute passiert ist. Ich und Jan haben gekuschelt, Regina ist zusammengebrochen. Warum wollte sie das ausrechnet ich komme? Und seid wann trifft er sich mit Regina?! Das habe ich noch nie wirklich so mitbekommen. Sollte ich ihn darauf ansprechen? Die erste Zeit lieber nicht. Ich merkte das ich nicht schlafen konnte und ging runter in die Küche. Ich machte mir einen Tee und schmierte mir ein Brot. Ich habe heute den ganzen Tag nichts vernünftiges gegessen. "Hey Andre. Was machst du hier?" fragte mich Sarah. Ich schrak auf schaute sie an. "Man, du hast mich voll erschreckt!" sagte ich und sie lachte. "Aber mal im Ernst, ich dachte zu schläfst schon." fragte sie neugierig. "Naja würde ich gerne, kann aber nicht. Die Sache mit Regina geht mir nicht aus dem Kopf." sagte ich und biss ein Stück von meinem Brot ab. "Regina? Was ist denn mit ihr?" fragte sie. Achja... Sie weiß ja granicht bescheid. Ich erzählte ihr den ganzen Vorfall und Sarah hörte aufmerksam zu. "Die Arme. Hoffentlich bessert sich ihr Zustand wieder." sagte sie. Ich stimmte ihr zu, und trank meinen Tee aus. "Möchtest du auch was essen?" fragte ich sie. Sie lehnte dankend ab. Wir unterhielten uns noch ein wenig und ich aß mein Brot zuende auf. "Ich glaube ich geh mal wieder ins Bett." sagte ich müde. "Mach das, ich gehe ach Cengiz schauen. Gute Nacht!" sagte sie. Ich wünschte ihr auch eine gute Nacht und ging in mein Zimmer. Ich legte mich auf meine Matratze und schlief nach meinem (Nach)Mitternachtssnack ein.
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Because We Are More Than Friends
FanfictionHabt ihr euch schomal in eure beste Freundin oder in euren besten Freund verliebt? Hattet ihr auch diese Angst? -Angst die Freundschaft zwischen euch zu zerstören? Ihr wisst das er/sie die Gefühle die ihr empfindet nicht erwidern kann aber genießt t...