Kapitel 13

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Ich schreie auf, als Chris mich packt und mir das Handy wegnimmt. "Hey! Wenn ihr eure so heiß geliebte Maria wieder haben wollt, dann holt sie euch doch! Aber ich warne euch, ihr werdet es wahrscheinlich nicht bis hierher schaffen!", Chris legt auf und steckt es sich in seine Hosentasche. "Ey, du Arschloch! Gib mir sofort mein Handy wieder!", schreie ich ihn an. "Warum? Ich dachte, du hast dich in mich verliebt!" "Tja. Da hast du falsch gedacht. Du bist genauso dumm, wie alle anderen Mädchen. Durch die Dunkelheit im Keller konnten sie mich alle nicht erkennen. Dadurch dachten sie, als sie, wie du rausgekommen sind, dass ich auch zu den Opfern gehöre, die hier gefoltert wurden. Oh man, Mädchen sind so dumm!", lacht Chris. "A-aber die Polizei hat doch auch gesagt, dass Mike vorbestraft wäre, wegen versuchten Mordes!", schreie ich fassungslos. "Nein, Liebes, das bin ich. Du hast nicht Mikes Namen, sondern meinen genannt. Haha." Ich bin so verdammt verwirrt. "Aber bist nicht auch du dumm?" "Warum denn?", fragt Chris. "Naja, die Polizei weiß, wo du dich aufhältst.", sage ich. "Ach das hat jedes Mädchen gemacht und nie wurde ich gefasst. Und alle sind sie gestorben. Ich habe sie ermordet. Hach, ich liebe das Gefühl, Leute leiden zu sehen.", meint Chris. "Deine Vergangenheit, ist das auch war?", frage ich. "Ja.", antwortet Chris nur knapp. Mir ist gar nicht aufgefallen, dass Chris mich zurück zum Keller gebracht hat und mich wieder angekettet hat. Ich weine los, schreie, brülle. Chris geht aus dem Raum und kommt nach kurzer Zeit mit einer Nagelpistole wieder. -Fuck! Was hat der jetzt mit mir vor?-, frage ich mich panisch. Chris lädt die Pistole und richtet sie auf mich. Plötzlich vibriert mein Handy in Chris' Hosentasche. Er holt es raus und schreit rein: "Was?!" "Legen Sie alles, was Sie in der Hand haben, was jemanden verletzen könnte weg und kommen Sie raus!", sagt eine Stimme. "Scheiß Bullen!", schreit Chris und schmettert mein Handy auf den Boden. Nun richtet er die Waffe wieder auf mich, was mir einen gewaltigen Schauer den Rücken runterjagen lässt. auf einmal rüttelt es an der Tür. Gerade als Chris losschießen will, stürzen sämtliche Polizisten in den Raum und stürzen auf Chris, der auf den Boden fällt und die Polizisten können ihm Handschellen anlegen. Sie führen ihn ab und ein Polizist kümmert sich um mich. Als ich draußen, aus dem Keller bin und meine Freundin Issi sehe, falle ich ihr sofort weinend um den Hals. "Scht. Alles ist gut.", sagt Issi. Auch Mike ist gekommen. Auch ihm falle ich um den Hals. "Hey, Maria. Ich würde niemals Leuten etwas antun, vor allem dir nicht. Ich mag dich wirklich sehr.", sagt Mike. "E-es tut, mir so leid Mike, dass ich mir eingebildet habe, du würdest mich quälen und gefangen halten. Es tut mir so leid!", brülle ich. "Es ist okay. Du kannst da nichts für.", dann will Mike mich küssen, doch alles wird schwarz um mich

Als ich aufwache liege ich in einem weißen Bett und Schläuche hängen überall. Es riecht...ziemlich sauber. Nach Desinfektionsmittel. Plötzlich nehme ich Stimmen wahr, die immer deutlicher werden. Eine weibliche, vertraute Stimme ruft erfreut: "Sie wacht auf!" "I-ist ja schon gut, beruhige dich Issi.", sage ich schwach. Ich kann schon erkennen, wer sich um mich herum befindet. Mama, Papa, Issi und Mike. "Schatz!", ruft meine Mutter und umarmt mich fest. Mein Vater, Issi und Mike machen bald darauf das selbe. "Was ist denn passiert? Wo ist Chris? Und wo sind die Polizisten? Und wo ist der Wald?", frage ich. "Welcher Chris?", fragt issi. "Polizisten?", fragt Mike irritiert. "Welcher Wald?", fragt nun auch meine Mutter. "Maria, über was redest du?", mein Blick richtet sich meinem Vater. "Ich wurde doch entführt. Von diesem Chris, von dem ich dachte, er wäre Mike.", erkläre ich. "Schätzchen. Mike hat erzählt, er habe dich gesehen, wie du zu der Eisdiele laufen wolltest und dann in Ohnmacht gefallen bist. Du erlittest eine schwere Gehirnerschütterung und Mike hat den Krankenwagen gerufen. Daraufhin haben die Ärzte dich in's Krankenhaus gebracht und haben dich versorgt. Du musst alles nur geträumt haben, Liebes.", erklärt meine Mutter. "Du hast geträumt ich hätte dich entführt und letztenendes kam dann raus, dass es ein gewisser Chris war?", fragt Mike. "Ja, so kann man es sagen. Und am Ende des Traumes wolltest du mich küssen, bin dann aber kurz davor aufgewacht.", sage ich, während ich Mike anlächle. "Ich wollte dich küssen? Haha. Ja gut...", Mike kratzt sich verlegen am Hinterkopf. Issi fängt an zu kichern. "Frau und Herr Scheller? Ich glaube wir sollten mal kurz vor die Tür und unsere beiden Turteltäubchen mal alleine lassen.", Mike schaut Issi warnend an, doch die zwinkert ihm nur zu. "Alles klar.", sagt meine Mutter. "Kommst du, Schatz?" "Ja.", mein Vater schaut mich verschwörerisch an. Dann verschwinden die drei vor der Tür. "Was sollte die Aktion denn jetzt?", fragt Mike verwirrt. "Keine Ahnung.", wir fangen beide an zu lachen, dann schaut mir Mike in die Augen, was mein Herz schneller schlagen lässt. Dann beugt er sich über mich und küsst mich. Als der Kuss zu ende ist, sage ich: "Weißt du, Mike, ich stehe eigentlich nicht so auf Lockenköpfe. Die sind mir zu brav." Mike fängt an zu lachen. "Was heißt 'eigentlich'?", fragt er mich. "Das heißt, dass du eine Ausnahme bist.", sage ich und wir küssen uns erneut.

Hehe. War wohl doch nicht so schlimm, das ganze, nh? Wollt ihr einen zweiten Teil von Folterdurst? Dann ab in die Kommis! Achja, ich habe deine Idee tatsächlich genutzt, Sebastian_Michaeles Danke für den Vorschlag XD

~bearbeitet~

FolterdurstWo Geschichten leben. Entdecke jetzt