Behandlungsfehler nach Behandlungsfehler

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Die eingerissene Naht im Januar war nicht wirklich das, wofür ich sie hielt. Die Stelle ist nun 9 Monate später immer noch am Probleme machen. Doch was ist es dann?

Nun ja 6 Arztbesuche bei 5 verschiedenen Kliniken/Krankenhäusern später stellte sich dann mal heraus, dass es wohl die Bartholindrüse ist.

Hier kommen wir nun zu Behandlungsfehler 1: diese Drüsen hätten bei Verschluss bzw dem kleinem Aufbau entfernt werden müssen. Denn bei Testosteron substitution neigen sie sowieso schon eher dazu sich zu entzünden. Aber bei Verschluss können diese Drüsen ihr Sekret nicht mehr nach außen tragen und verstopfen, was erst recht eine Entzündung zur Folge hat.

Behandlungsfehler 2: Der Aufbau der Penoid-Harnröhre sollte nur mit Spalthaut oder Schleimhaut erfolgen. Und keineswegs mit sehr stark behaarter Haut.

Behandlungsfehler 3: Die Drüsen sind schon seit dem großen Aufbau das Hauptproblem gewesen. Das wurde allerdings nie diagnostiziert, weil die Ärzte in der evangelischen Elisabeth Klinik das absolut nicht auf dem Schirm haben. Dort wird sich mit sowas nämlich nicht ausgekannt.

Behandlungsfehler 4: Das Entfernen der Harnröhre, da diese nicht das Problem verursachte. Das war ja die Drüse.

Behandlungsfehler 5: nach mehreren Arztbesuchen keine Diagnose der problematischen Drüse, sondern abraten einer OP und weggeschickt werden.

Nun ja. Die Drüse muss raus, dass ist wohl klar. Wer das nun allerdings macht, wiederum nicht.

2 Jahre nur Probleme und rückschrittige OPs für nichts. Nur weil das OP-Team nicht vollwertig ausgestattet ist. Keine Gynäkologen und keine Urologen. Offensichtlich bei diesen Eingriffen zum Scheitern verurteilt. Wer denen so im OP-Team fehlt, sagen sie einem natürlich nicht davor.

Ich habe nun ein nicht funktionales OP-Ergebnis und zig rennereien um einen Arzt zu finden der mir operativ mit dieser dummen Drüse weiter hilft. Well...

My Trans* life Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt