Einfach so weitermachen?

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,,wieso hat er das nur getan?" Schluchzte ich an Marcels Brust gekuschelt. ,,diese Familie macht seltsame Dinge manchmal " ,,ich will grad allein sein. Ich geh in mein Zimmer" ,, ok"bekam ich als Antwort. Er lief aus der Küche und ich blieb allein zurück. Ich nahm mir einen Joghurt, Chips,Schokolade und eine Flasche eistee und schob eine Pizza in den Ofen. Ich lief in mein Zimmer legte mich aufs Bett und weinte weiter.

Ich hatte grade die Pizza aus dem Ofen gehohlt und war wieder in meinem Zimmer. Ich machte mir auf Netflix Pretty Little liars an und sah auf mein Handy. Ich hatte 19 verpasste Anrufe und 7 Nachrichten. Sie waren alle von Kol.
Kol:ich kann es erklären
Kol:bitte sei nicht sauer
Kol:bitte antworte mir
Kol:können wir bitte reden
Kol:ich weis dass du jetzt denkst ich habe dich ausgenutzt aber das habe ich nicht. Alles was ich gesagt habe habe ich ernst gemeint
Kol:bitte Treff dich mit mir, damit ich dir alles erklären kann
Kol:ich habe dich gerne und will dich nicht verlieren

Als ich die Nachrichten las musste ich noch mehr weinen. Ich wollte ihm so gerne glauben aber Marcel hatte recht. Er war gefährlich und auch wenn ich keine Angst vor den urvampiren hatte, wollte ich trotzdem nicht in ihrer Nähe sein und wollte mich nicht von ihnen ausnutzen lassen. Ich wusste von Marcel, dass sie oft Leute benutzten um an ihr Ziel zu kommen. Ich hätte es aber irgendwie wissen sollen, dass das alles nicht wahr sein konnte. Ich war so dumm gewesen ihm zu glauben, seinen Schmeicheleien, seiner unehrlichen Ehrlichkeit und seinem Charme. OMG ich hätte ihm meine Jungfräulichkeit geschenkt. Wieso habe ich das nur getan? Ich hätte es besser wissen sollen und es langsam angehen sollen, aber es hatte sich so gut angefühlt bei ihm. Ich hätte nie gedacht, dass er lügen würde, da er immer so ehrlich war, zumindest hatte ich das gedacht. Mit diesem Gedanken und Tränen in den Augen schlief ich ein.

Ich würde von dem äußerst nervigen Geräusch meines Weckers wach. 8:30. ich stand auf, da ich mich dazu entschied Sport zu machen und um 11 in der Bar sein müsste. Ich nahm mir ein Top, eine Leggins, eine Sportjacke und Unterwäsche und lief ins Bad. Ich sah in den Spiegel und sah rote, angeschwollene, verweinte Augen. Ich hatte dunkle Schatten unterm Auge. Ich wusch mir mein Gesicht und trocknete es ab. Dann zog ich mir die Klamotten an und band meine Haare zu einem Zopf.

Ich lief in den Keller, wo eine Art Fitnessstudio ist, mit einem Laufband, crosstrainer und Sachen um Muskeln aufzubauen. Ich lief 20 Minuten auf dem Laufband und machte dann einige situps und andere Übungen für diverse Muskeln.

Um Halb 10 war ich fertig und ging mich duschen. Ich lief in mein Zimmer mit einem Turban und einem Handtuch um meinen Körper. Ich ging an mein Handy und sah, dass ich neue Nachrichten und Anrufe von Kol hatte. Als ich seinen Namen auf dem Display sah, kamen Tränen wieder in meine Augen. Ich hätte es bis jetzt ganz gut verdrängt, doch seinen Namen zu lesen hatte mich wieder in die Gegenwart geholt und mir wurde klar, dass ich mich irgendwann damit auseinandersetzen musste und mit meinem Leben nicht einfach so weiter machen könnte, so wie ich es vorhin versucht hatte. Ich wischte mir die Tränen weg und ging zu meinem Kleiderschrank und zog mich an. Eine Leggins, Stiefel, ein Shirt, eine Bluse und eine Jacke. Dazu noch einen Schal, um meine Knutschflecken zu überdecken( Bild oben zweites Outfit von links). Ich fing schon wieder an zu weinen und konnte nicht aufhöhten. Ich lies mich schluchzend auf mein Bett fallen. Irgendwann hörte ich dann auf und als ich zur Uhr sah und sah, dass ich nur noch 20 Minuten hatte, sprang ich auf und deckte im Bad mit einer Menge make up meine Augenringe ab. Dann föhnte ich meine Haare und schnappte mir in meinem Zimmer schnell mein Handy und meine Handtasche.

In der Küche nahm ich mir dann ein paar Fertigwaffeln und eine große Flasche Wasser und lief raus um zur Arbeit zu laufen. Zum Glück war es nicht so weit und ich kam noch pünktlich an.

Ich schloss die Tür mit dem Schlüsse, den cami mir gegeben hatte , auf und betrat die Bar. Es sah aus wie immer und ich schaltete das Licht an. Ich stellte alle Stühle runter und wechselte das Schild an Eingang von Closed zu opened. Dann zog ich mir meine Jacke und Bluse aus und band mir eine Schürze um. Ich wusch noch meine Hände und stellte mich dan an die Bar und fing an zu gucken ob alle Flaschen voll waren und wenn nicht füllte ich sie auf. Das nahm meine Zeit in Anspruch während niemand da war. Irgendwann kam dann ein Mann rein und setzte sich an die Bar.

,, ein Scotch und ein Burbon"  bestellte er und ich machte beides fertig

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,, ein Scotch und ein Burbon"  bestellte er und ich machte beides fertig.,, warten sie auf jemanden?" ,,du kannst mich duzen, liebes. Und um deine Frage zu beantworten:nein, ich warte auf niemanden. Ich habe nur Durst" antwortete er mit einer ruhigen stimme. Er hatte einen britischen accent, was mich an Kol erinnerte, der einen australischen accent hatte. Ich spürte, wie die Tränen wieder in die Augen stiegen und ich versuchte sie zurückzuhalten, was auch funktionierte. Kol hatte mir mein Herz gebrochen und ich wollte eigentlich nur nach Hause und weinen. Einfach weiterzumachen, würde Zeit brauchen, wenn es jemals funktionieren würde. Kol hatte mich verzaubert und in seinen Bann gezogen. Das verzaubert ist schon Ironie, da ich eine Hexe war. Er hatte mich mit seiner Art und seinen Worten dazu gebracht, mich in ihn zu verlieben. Aber er hatte nichts ernst gemeint. ,, oh ich dachte nur, da du zwei Drinks bestellt hast. Schwere Zeiten?" ,,ja, ich versuche momentan etwas zurückzubekommen, was ich unbedingt wiederhaben will und ich habe Streit mit meinen Geschwistern und ich habe eine Frau geschwängert, die ich kaum kannte und..., ach was erzähl ich dir das eigentlich du willst bloß Trinkgeld und bist deshalb so freundlich",, nein, bin ich nicht, ich bin nett, weil du ein freundlicher Mensch zu sein scheinst und muss mich irgendwie von meinen Problemen ablenken und würde dir gerne helfen, aber das kann ich warscheinlich nicht.",, das ist nett von dir aber ich gehe jetzt besser" er legte einen 20dollar Schein auf den Tresen und ging.

Ich war überwältigt von einer Ehrlichkeit. Als ich an seine Ehrlichkeit dachte und an sein Gespräch mit mir musste ich wieder an Kol denken. Ich hatte ihn auch nach seinen Problemen gefragt und er hatte mir ehrlich geantwortet wie Kol. Als ich darüber nachdachte, fing ich an zu weinen und nahm mir schnell eine servierte um die Tränen wegzuwischen. Ich hörte kurz danach auf zu weinen und dachte mir was ich für ein emotionales Wrack war. Von einem jungen abhängig und am Boden zerstört ohne ihn.

Nach einigen Minuten ging die Tür wieder auf und Kol kam rein.

Ich habe mich so gefreut , als mit auf die Fragen unter den Kapiteln geantwortet wurde. Ich wollte mich bedanken für die 248 views und 51 Voltes bedanken
Die Frage zu diesem Kapitel ist:was ist eure Lieblingsserie und welche Serie schaut ihr momentan?

Meine Lieblingsserie ist Vampire diaries und the Originals und ich gucke momentan Reign.

Vampire diaries Kol ff*abgeschlossen*Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt