Ich dachte noch viel in seinen Armen nach, bevor ich einschlief.
Die letzten Stunden waren ereignisvoll und aufregend.
Als wir an unseren Schlafplatz ankamen, legten wir die gesammelten Beeren auf ein Tuch und redeten ein bisschen, über belanglose Dinge.
,,Meinst du es regnet heute noch?"
Sein Blick glitt in den Himmel und er beantwortete meine Frage mit einem Stirnrunzeln, da sich die Wolken zusammen zogen und es immer dunkler wurden.
,,Was machen wir jetzt?"
Fragte ich erneut.
,,Wir Ruhen uns für morgen aus, damit wir früh los können und viel Weg schaffen." Schlug er vor.
Ich nickte verständnisvoll und schaute nochmal in den Himmel.
Ich habe Angst vor Gewitter, wollte es aber nicht zugeben und schwieg deshalb einfach.
Wir suchten uns Holz zusammen um ein Feuer zu machen.
Zum Glück waren wir nicht so nah an den Bäumen dran, da es hätte ein Brand verursachen können.
Also saß ich vor dem Holzhaufen und versuchte kläglich es zum brennen zu bringen.
Ich bemerkte Macho Mark's Blick auf mir und wusste, das er es sich nur zu gern wünschte, mir helfen zu müssen. Doch das bekomme ich alleine hin, nahm ich mir vor.
Also strengte ich mich mit meiner ganzen Kraft an, und versuchte, die Hölzer durch die Reibung zum brennen zu bringen.
Als ich Macho Mark in meinem Augenwinkel sah, wie er
zu mir kommen wollte, wollte ich es aufgeben, doch in diesem Moment entfachte ein kleines Feuer und ich schreckte zurück.
Ich hatte es geschafft!
Ein breites Grinsen bildete sich auf meinen Lippen und meine Augen strahlten meinen Triumph aus.
Damit hatte er nicht gerechnet und ließ den Mund offen stehen.
Mit einem Schritt war ich bei ihm, hob meine Hand zu seinem Gesicht, klappte seinen Kiefer zu und stolzierte in das Zelt, das er aufgebaut hatte.
Sein Blick klebte an meinem Rücken, was mein Grinsen noch breiter machte.
Im Zelt zog ich mir etwas anderes an und trat wieder ins freie.
Ein Frischer Luftzug Empfang meinen Körper, der auf diese Kälte mit einer Gänsehaut reagierte.
Ich zog scharf die Luft ein und Strecke mich.
Anschließend setzte ich mich ans Feuer zu Macho Mark, der in seinem Rucksack kramte.
,,Da sind sie ja!"
Hörte ich ihn reden.
,,Was ist da?"
Fragte ich.
Er hielt eine Packung Knäckebrot in die Luft und wedelte damit herum.
Ich stütze etwas.
,,War das nicht gegen die Regeln, Nahrung mit zu nehmen?"
,,Schon, aber sei froh, sonst hättest du dich jetzt nur von Beeren ernähren müssen."
Ich lachte in mich herein, konnte es aber nicht ganz verbergen.
,,Warum lachst du?"
,,Du machst was du willst!"
Kicherte ich albern.
Er erwiderte ein Grinsen und hielt mir die Packung hin, Sodas ich mir ein 'Brot' nehmen konnte.
Wir Bissen beide hinein und erst jetzt merkte ich, wie hungrig ich eigentlich war.
Zu dem Knäckebrot aßen wir Beeren und kauten schweigend.
Ich spürte eine Welle von Müdigkeit in meinen Körper einbrechen und gähnte herzhaft.
,,Wir sollten uns hinlegen."
Schlug Macho Mark vor und ich willigte mit einem nicken ein.
Mir war es unangenehm mit ihm EIN Zelt zu teilen, doch er bestand darauf.
Ich legte mich ganz an die Seite, damit noch genug Sicherheitsabstand zwischen uns war und schloss die Augen.
Es war ordentlich kalt und ich fing ungewollt an zu zittern, sodass auch meine Zähne aufeinander schlugen, wenn ich nicht aufpasste.
Ich spürte einen Arm an meiner Taille und ich wurde etwas zur Seite gezogen.
Der wohlige Geruch, der mich umhüllte verriet mir, das es Macho Mark war.
,,Was wird das?"
Fragte ich.
Ich wusste das er Lächelte und runzelte nur die Stirn, auch wenn er es nicht sah, da es dunkel war.
,,Keine Sorge, ich mache das nur, weil ich keine Lust habe das du morgen Krank bist und wir nicht weiter können."
Ich atmete hörbar aus, blieb aber ruhig in seinen Armen, da ich zu geben musste, das es mir gefiel.
Sein Duft in meiner Nase, die vertraute Nähe und auch die Wärme
unterstrichen meine Handlung.
So kuschelte ich meinen Kopf an seine Brust und lauschte seinem Herzschlag, welcher ruhig und gleichmäßig war.
Ein paar Minuten später hörte ich leise das prasseln des Regens auf dem Dach, welcher angefangen hat,
Es entspannte mich.
Es tut mir Leid, das ich sehr wenige 'uploade'.
Ich musste mir mal Gedanken machen, wie das Buch weiter gehen soll, da es doch ziemlich spontan war.
Nun habe ich mir ein Gerüst aufgebaut und hoffe, dass ich schaffe, dieses auch zu erschaffen und zu schmücken.
Ein Großes Dank geht an achterbahnmaedchen für das tolle Cover! ❤️
Vielleicht haben es manche gemerkt, das es ein neues, schöneres Cover gibt.
Vielen Dank jedenfalls, mir gefällt es sehr und trifft genau meine Vorstellungen! 😍
Schaut gern bei ihr vorbei, sie ist eine Klasse Kollegin!
Danke!
LG nidel1
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Gegensätze ziehen sich an
AdventureGegensätze ziehen sich an... Josy macht bei einem 'Blindwalk' mit, bei dem sie sich ihre große Liebe erhofft. Dort lernt sie Mark kennen, der sich als Macho entpuppt und der komplette Gegensatz zu ihr ist. Es tauchen Probleme auf, auf die sie keine...
