Als ich aufwachte, lag ich nicht an dem Ort, wo ich eingeschlafen war.
Ich lag auf einer Luftmatratze und über mit war ein dunkel blaue Decke. Ich realisierte schnell, das ich in einem Zelt lag. Ich hatte tierische Kopfschmerzen, weshalb ich die Augen schloss und drehte mich um.
Ich spürte Atem auf meiner Nase, weshalb ich meine Augen aufschlug und in strahlend blaue blickte.
Macho Mark lag auf der Seite, sein Arm aufgestellt und der Kopf darauf liegend.
Er lächelte als ich ihn anstarrte.
,,Hast du mich die ganze Zeig beobachtet?"
Fragte ich verlegen und rappelte mich auf.
,,Ne, nicht die 'ganze' Zeit."
Ich strich mir nervös eine Haarsträhne hinters Ohr.
Ich blickte mich im Zelt um und stutzte als mir die Frage kam, wie ich hier rein gekommen bin.
,,Wie bin ich hier rein gekommen?"
Fragte ich mit hoch gezogenen Augenbrauen.
,,Du bist Schlafgewandelt und lagst plötzlich neben mir."
Ich lachte hysterisch und kuckte peinlich gerührt auf meine Hände.
,,War ein Spaß, ich wollt dich da draußen nicht liegen lassen und habe dich hier rein getragen. Ist das ein Problem für dich?"
Ich kuckte ihn noch geschockter an, das ich davon nicht aufgewacht bin?
Peinlich Josy, Peinlich!
,,Danke."
Brachte ich nur hervor und kroch aus dem Zelt.
Er kam mir hinter her und fixierte mich.
,,Du warst auch wie erwartet leicht."
Versuchte er mich zu beruhigen.
Dachte der etwa es interessiert mich wie schwer oder leicht ich bin?
Denn hat Macho Mark nämlich falsch gedacht!
Ich ignorierte seine Aussage einfach und packte mein Krempel zusammen.
,,Gehen wir weiter?"
Fragte ich stattdessen und nach einer halben Stunde, hatte auch er alle seine Sachen zusammen gepackt und wir konnten los.
An einem Wald angekommen, wuchsen viele Sträucher mit Beeren und Blüten daran am Wegrand.
,,Hast du Hunger?"
Ertönte es von hinten und ich drehte mich um.
Mein 'auf mich abgestimmter Partner' stand an einem Strauch und aß irgendwelche Beeren.
Ich beobachtete ihn prüfend und erwiderte eine Antwort.
,,Sind die nicht Giftig?"
Er schüttelte denn Kopf und hielt mir welche hin, sodass ich mir welche neben konnte und sie in den Mund steckte.
Die schmeckten süß und nach mehr.
Weshalb ich neben Macho Mark trat und mir noch mehr zwischen die Zähne steckte.
Es sättigte mich trotzdem noch nicht und wie erwartet grummelte mein Bauch so laut das auch er es hören konnte. Er grinste schief.
,,Mir geht's genau so!"
Teilte er mir mit. Ich zuckte mit den Schultern und fragte: ,,Und was jetzt?"
Er schaute sich etwas ratlos um und überlegte.
,,Scheiß Regeln!" Murmelte er.Rückblenden:
Kuckst du dir mal die Regeln an Maya?!
Sie warf ein Blick auf das Blatt und las laut vor.
,, - Kleine Technischen Geräte
-kein Werkzeug
-keine Nahrun (eine leere
Trinkflasche oder leere
Schachteln erlaubt)
- nur einen Rucksack Gepäck
(ausgeschlossen von Zelt und
Luftmatratze)
...Rückblenden Ende...
,,Was ist in der Tasche drin?"
Macho Mark hatte sie die ganze Zeit getragen und wir hatten noch nicht rein geschaut.
Wir blicken beide hinein und Macho Mark durchwühlte sie.
,,Ein Feuerzeug, ein Messer, Schnur, eine Karte, ein Kompass, Pflaster, eine Rolle Papier und ein Notfall Handy zählte er auf.
Ich runzelte die Stirn.
,,Zeig mir mal die Karte." Forderte ich.
Er reichte sie mir und ich warf ein Blick darauf.
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Gegensätze ziehen sich an
AdventureGegensätze ziehen sich an... Josy macht bei einem 'Blindwalk' mit, bei dem sie sich ihre große Liebe erhofft. Dort lernt sie Mark kennen, der sich als Macho entpuppt und der komplette Gegensatz zu ihr ist. Es tauchen Probleme auf, auf die sie keine...