Mein Körper fing schon langsam an zu zittern, da es ziemlich kalt wurde. Ich wollte aus dem Wasser treten, da fiel mir ein das ich vorhin so übermütig Nacktbaden Wasser gesprungen bin.
Noch bevor ich aus dem Wasser, der als Sichtschutz diente mich entblößte, stoppte ich und drehte mich langsam um.
Ich blickte in Macho Mark's belustigten Augen und sah auch, das er grinste.
Er machte den Abstand zwischen uns geringe und war mir nun plötzlich ziemlich nah.
Ich spürte seinen Atem auf meinem Gesicht und biss mir leicht auf der Unterlippe herum. Ich hasste diese blöde Angewohnheit von mir und stellte es auch sofort ein.
,,Ich kuck dir schon nichts weg." Sagte er frech.
Ich schickte ihm ein bösen Blick zu und überlegte, wie ich jetzt hier ungesehen rauskam bevor ich erfror.
Ich hörte ein Lachen von Macho Mark und mein blick verfinsterte sich nur noch mehr.
,,War nur ein Scherz, Zicke!
Kam es nun erneut von ihm und ich entspannte mich ein wenig. Mein Problem war dennoch nicht gelöst.
Nun drehte sich Macho Mark von mir weg und schaute auf den See rauf.
Er musste meinen irritierten Blick gesehen haben und seufzte etwas genervt.
,,Jetzt geh schon, sonst helfe ICH dir." Half er mir auf die Sprünge.
,,Ne, du bleibst schön da wo du bist, und wehe du drehst dich um!"
Ich beobachtete ich nochmal kurz prüfend und watete aus dem Wasser.
Ich schüttelte mir etwas die Nässe von der Haut und zog mir meine Unterwäsche an. Es war ein ekliges Gefühl, da diese von der übrig gebliebenen Nässe, ebenfalls feucht wurde und kalt auf meiner Haut lag.
Ich streifte mir schnell noch mein Shirt und meine Hose über und gab Macho Mark Bescheid, das ich fertig sei.
Er trat ein paar Schritte aus dem Wasser, Sodas ich leicht seine Bauchmuskeln sehen konnte.
Er war muskulös und hatte ein breites Kreuz, was aber nicht übertriebe oder so aussah sondern einfach nur sportlich.
Ich drehte mich schnell um, bevor er noch was sagte und trat ein paar Schritte aus der Lichtung,
Kurz darauf, hörte ich sein Okay und ich kehrte zurück. Ich ließ mich auf den Boden fallen und winkelte meine Beine an.
,,Was machst du für ein Sport?"
Brach ich die Stille.
,,Warum?" Kam es von ihm.
,,Wie, Warum?"
,,Was, wie-warum?" Führte er das Spielchen weiter ich verdrehte dir Augen und antwortete nicht mehr.
,,Boxen." Beantwortete er mir meine Frage doch.
Ich nickte anerkennend und grinste schief.
,,Du?" Fragte er nun mich.
,,Tanzen." Meinte ich nur knapp.
,,Und was tanzt du?" Fragte er weiter.
,,Ballett." Antwortete ich brav.
Er pfiff einmal, schaute aber skeptisch.
,,hätte ich überhaupt nicht von dir gedacht." Er grinste mich an und legte sich neben mich.
Ich schloss die Augen, und genoß die Rest Sonne, für diesen Tag.
David legte seinen Blick auf mich, ich öffnete genervt meine Augen,
,,Bist du so fasziniert von mir, oder warum starrst du so?" Und richtete mich mit diesen Worten auf.
,,Hey, das war mein Satz!"
Protestierte er und lachte.
Ich musste ebenfalls schmunzeln da ich seinen Satz, den er gestern zu mir gesagt hatte, genau wiederholt hatte.
Seine Augen funkelten mich an und ich verlor mich beinahe darin, hätte ein laute knacken mich nicht erschrocken.
Es kam aus dem Wald und ich bekam Gänsehaut, vor Angst.
Ich spürte eine leichte wärm neben mir und eindeckte Macho Mark, der an mich ran gerückt war und mir irgendwie ein Gefühl von Sicherheit gab.
Er grinste schief und musterte mich.
,,Hast du Angst?"
Ich schüttelte wild den Kopf, da ich es nicht zu geben wollte und kuckte mich etwas nervös um.
,,Deshalb schaust du auch so nervös, ob da irgendwas ist, Zicke."
Ich wand mein Blick peinlich gerührt auf den Boden, um meine jetzt leicht roten Wangen vor ihm zu verstecken.
Er drehte mich am Kinn zu ihm, so das ich ihn gezwungener Maßen in die Augen schauen musste.
,,Ich pass auf dich auf."
Kam es von ihm.
Dieser Moment, hätte sehr romantisch sein können. Der Junge beschützt das Mädchen und am Ende versunken sie in ein lang ersehnten Kuss.
Ich zerstörte ihn aber, in dem ich ihm auf den Schenkel schlug und mich aufraffte.
,,Wir sollten uns einen Schlafplatz aussuchen."
Ich schaute in seine leuchtenden Augen, und wartete auf seine Reaktion.
Ein Lächeln umschlug seine Mundwinkel und eine Spur von Beleidigung und Kampfgeist spiegelte sich in seinen Augen wieder.
Ich lächelte ihn an und hielt im meine Hand hin, damit ich ihm hoch helfen konnte.
Er griff sie, und ich versuchte ihn vergebens hoch zu ziehen.
,,Komm, Ballettmaus streng dich mehr an."
Animierte er mich.
Ich schaute ihn böse an, zog ihn mit aller Kraft ein Stückchen hoch und wurde den von seinem Körpergewicht wieder nach vorn gezogen, so das ich taumelnd auf ihn rauf fiel.
Er steckte mich mit seinem lachen so sehr an, das es einige Zeit dauerte, bis wir uns beruhigten und wir Aufstanden.
Wir beschlossen und kurzerhand, das wir einfach hier die Nacht verbleiben, da sich schwarze Gewitter Wolken aufzogen.
Er sammelte Feuerholz und ich pflügte ein paar Beeren.
Als ich genug hatte, ging ich zurück zu unserem Lagerplatz und stellte die kleine Schüssel ab um auf Macho Mark zu warten, der gar kein richtiger Macho mehr war.
Ich beschloss ihm noch eine Chance zu geben und schaffte vorerst den 'Spitznamen' von ihm ab, obwohl er mich auch Zicke und Ballettmaus nannte. Ich verdrehte innerlich die Augen darüber.
Ein lautes Rufen, riss mich aus meinem Gedanken.
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Gegensätze ziehen sich an
AventuraGegensätze ziehen sich an... Josy macht bei einem 'Blindwalk' mit, bei dem sie sich ihre große Liebe erhofft. Dort lernt sie Mark kennen, der sich als Macho entpuppt und der komplette Gegensatz zu ihr ist. Es tauchen Probleme auf, auf die sie keine...
