Gegensätze ziehen sich an 11

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Ich wachte am nächsten Tag früh auf, und war sogar ziemlich gut ausgeruht.
Einen Blick neben mich, verriet mir, das Macho Mark noch schlief.
Die Chance nutze ich aus, und trat ins freie, um mich etwas zu waschen.
Ich zog mich bis auf die Unterwäsche aus und tunkte schon meine Hose ins das Wasser des Sees.
Nachdem ich das auch mit den Rest der Klamotten gemacht habe, wring ich diese aus und Hang sie an einen Baum, zum trocknen.
Mich fröstelte es, da es noch nicht so warm war, und wollte mir wieder etwas anziehen, bis mir in den Sinn kam, das ich meine Wechselklamotten im Zelt hatte, in den Macho Mark schlief.
Ich musste da also irgendwie unbemerkt reinkommen.
Ich krabbelte auf allen vieren durch den Eingang, und hielt die Luft an, um ganz leise zu sein.
Gerade als ich mich vorbeugte um meine Tasche heraus zuziehen, schlug er die Augen auf und starrte mich an.
Eher gesagt starrte er erst in meine Augen und dann wanderte sein Blick weiter runter, bis er wieder meine Augen fand und ein Schmunzeln auf seine Lippen huschte.
Ich verdrehte die Augen, ohne rot zu werden und zog an meiner Tasche.
Dieses musste sich natürlich irgendwo verheddern und lies sich nicht weg ziehen.
Ich atmete hörbar aus, als sich Macho Mark ein Lachen nicht verkneifen konnte.
Ich funkelte ihn böse an und versuchte ihn damit zum schweigen zu bringen.
Er jedoch musste weiter grinsen, half mir jetzt aber und machte die Schnüre des Rucksacks los.
,,So kann ich gern jeden Morgen aufgeweckt werden, eine halb nackte attraktive, junge Frau, welche mich..."
Weiter kam er nicht, da ich ihn mit einem Kissen Abwurf und mich aus dem Zelt machte.
Er lachte nur, blieb aber brav im Zelt, bis ich etwas richtiges anhatte.
Die Peinlichkeit hätte ich mir echt ersparen können!
Aber nein, nicht nur das ich in so einem beschissenen Wald sitze, nicht weiß wie lange, und das mit einem Typen der Stimmungsschwankungen höchsten Grades hat, mag mich das Schicksal auch nicht.
Mehr Pech kann man nicht haben.
Zudem habe ich Hunger!
Das teilte mein Bauch auch der Öffentlichkeit mit, Sodas mich Macho Mark schief angrinste und ein Plan aufstellte.
,,Wir packen alles zusammen, versuchen den richtigen Weg zu finden und kommen hoffentlich an einem richtigen Standort an, bei dem Essen bereit gelegt ist für uns."
Ach ja, die Standorte, an den etwas Essen bereit gelegt wurde, die hatte ich fast vergessen!
Damals dachte ich noch, das wäre wie Schnitzeljagd, einfache Hinweise und verstecke finden, doch das ist irgendwie anders als das Spiel aus der Kindheit.
Ich kann mich nur zu gut an den Tag erinnern, an dem ein weiterer Brief ankam, in dem weitere wichtige Infos standen.

Rückblende...

Ich und Maya waren beide über den Brief, der vor uns auf den Tisch lag, gebeugt und machten ihn zusammen auf. Ich hatte schon den ganzen Tag auf Maya gewartet, da sie darauf bestand, beim öffnen dabei zu sein.
Wir überflogen den ersten Teil und landeten schnell bei den, für uns interessanten Informationen.
Maya fing an laut vorzulesen und ich nippte an meinem Eistee.
'Nun kommen wir zu dem Verlauf der Abenteuer Tour.
Sie werden 'blind' zusammen mit einer anderen Person in der Wildnis ausgesetzt und wissen nicht, wo sie sind.
Nach Erfahrung, lernen die Teilnehmer sich kurz kennen und laufen dann los.
Die Richtungs-Wald liegt ganz bei Ihnen.
Neben ihrem persönlichen Gepäck, bekommen sie einen extra Rucksack, mit Materialien die sie brauchen werden.
Das Ziel ist es, wieder in die Zivilisation zu kommen.
Auf dem Weg dorthin, sind Standpunkte vorgegeben, bei denen sie Boxen finden mit Nahrung.
Um diese zu finden, wurden sie auf der beigelegten Karte vermerkt.
So finden sie den Weg zum Ziel und lernen dabei einen anderen Charakter kennen, und erfahren wir es ist, diesem vertrauen zu müssen.
Für Notfälle ist ein Mobiles Telefon dabei, mit diesem sie 1. Anruf tätigen könne, um Hilfe zu rufen, falls sie das Projekt bei dringender Notwendigkeit abrechen möchten/müssen, aufgrund schlimmer Gefahr o. Ä.
Wenn sie das Ziel erreicht haben, und die Tour beendet ist, welche im Schnitt bei 5 Tagen liegt, erwartet sie ein Hotelaufenthalt, von 2 Tagen, in dem sie mit ihrem Partner, sich ausruhen können von den erlebten Tagen und die Tour schön ausklingen lassen.
Viel Spaß! '

Ich schwieg, als Maya den Text beendete und kuckte auf meine Hände.
Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte, ich hatte Angst, bei diesem Projekt, eine Panikattacke zu bekommen oder nichts zu essen zu finden.
Obwohl das doch nicht so schwer  sein konnte, ein paar Standpunkte raus zu suchen, und diese zu finden, ist ja wie Schnitzeljagd!

Rückblende Ende...

Ich riss meine Augen auf.
,,Gib mir mal schnell die Karte!"
Sagte ich.
,,Was?" Frage Macho Mark.
,,Die Karte, gib sie mir mal schnell!"
Ich hatte einen Gedanken Blitz.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Sep 07, 2016 ⏰

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