Habe Angst
Nachtblaue Seidenbänder um meine Augen
Wirbeln um Gedanken
Fühle den Tunnel der Unendlichkeit
Und die Angst
Die sich in Träume schleicht
Mir Tränen schenkt
Bin hier in Dunkelheit
Tanzend auf des Todes Boden
Mich verlierend
Sitzend sinnierend
Greifend nach Sternen
Klar wie das Glück
Prickelnd wie Whiskey
Und tot wie mein Herz
Sehe schillernde Seifenblasen
In Gedanken tanzend
Fort von ihr
Fort von hier
Suche sie und spüre sie
Greife dort und lande hier.
Poesiegetränkte Gedanken
Entschwunden in des Morgens Schwanken
Bin ein Suchender
Verflucht und voller Ruß
Bin so schwarz wie des Nachts der ewige Schrei
Bin ein Suchender
Und ein Verzweifelter
Ohne Fetzen die wirbeln
Ohne Träume die mich beschenken.
Bin blind
Und fühle doch
Greife nach dir und fühle
Blut.
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Scherbensturm
Poetry"Manche Gedanken sind wie Glasscherben im Mund. Wenn du schweigst, tut es weh und wenn du redest, fängt es an zu bluten." Weil manches einfach raus muss, damit mein Kopf nicht berstet. Weil manche Gedanken unvollständig sind, und unperfekt, wie Sche...
