Ein erster Sommerregen

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Im Sommer fühlt sich alles intensiver an.


Die Freude. Der Schmerz. Das Gefühl einer sternenklaren Nacht. Die süß-vernebelten Wahrheiten.


Und ich fühle Melancholie und fühle sternschnuppenklares Glück und das alles verschwimmt, vermischt sich zu diesem Gefühlsnebel, aus dem immer wieder Melancholie oder Glück hervorblitzt. Und dann ist da noch das Verlangen, die Träume, die Sehnsucht nach einem Menschen, den es nicht gibt. Es stößt hinzu und ich sehe, fühle, spüre, schmecke all diese Gefühle und warte doch eigentlich nur darauf, dass jemand kommt, der sich anfühlt wie die warme Klarheit nach dem ersten Sonmerregen.

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