Der Schultag verlief schleppend ich konnte mich nur schwer konzentrieren, aber ich glaube der Bio Test war nicht ganz so schlecht geworden. Dieser Brief den Josh mir geschrieben hatte wollte mir nicht aus dem Kopf gehen und ich würde immer nervöser. Es waren nur noch knappe sechs Stunden bis es 21:00 Uhr war. Was er mir wohl sagen wollte, vielleicht weil er einfach abgehauen ist oder warum er nicht einmal Tschüss gesagt hat. Ich wusste nicht was ich bis dahin tun sollte, die Lehrer waren heute, natürlich heute, mit den Hausaufgaben gnädig gewesen, also hatte ich nichts auf und ich hatte nichts zu tun. Hätte ich Freunde hier, wäre es mit vielleicht anders ergangen, dann hätte ich jetzt nicht alleine in meinem Zimmer sitzen müssen. Aber ich hatte keine Freunde, außer Josh aber der war nicht hier. Er hatte mich einfach verlassen aber er wollte mit mir reden. Erst jetzt überkam mich eine Welle der Freude ich würde ihn Wiedersehen aber zugleich auch eine Weller der Wut, warum er mich hier einfach hat sitzen lassen. Ich musste feststellen, das ich sehr vermisste und das ich ihn sehr in mein Herz geschlossen hatte. Ich konnte es nicht abwarten ihn wieder zusehen. Diese Gedanken schwirrten mir ständig im Kopf herum und jetzt wo es nur noch eine Stunde war würde ich erst richtig nervös. Mein Herz raste und ich wusste nicht was ich anziehen sollte, ich wollte ja nicht wie der letzte Penner rüberkommen. Schließlich entschied ich mich für eine schwarze Hose und ein weinroten Pulli. Die Sonne ging langsam unter und ich zog meine Schuhe an und machte mich auf den Weg zur Schule, ich wollte ja pünktlich sein und nicht womöglich noch zu spät kommen.
Es war kurz vor neun und er war noch nicht da aber kurze Zeit später sah ich jemanden kommen. Diese Person war in eine langen, dunkle Robe eingekleidet und mit einer Kapuze die das Gesicht verdeckte. So könnt ich die Person nicht erkennen, ich könnte noch nicht mal sagen ob männlich oder weiblich. Diese ganze Szene machte mir Angst es war bedrohlich, ich wusste nicht was ich tun sollte. Die Person ging weiter bis sie ungefähr 10 Meter vor mir stand und dann sagte sie etwas, ich verstand es nicht es war sehr wahrscheinlich Latein oder ähnliches. Aber ich war mir sicher das es eine Frau war ich kannte diese Stimme irgendwo her, aber woher ich war mir nicht sicher. In dem Moment in dem ich überlegte was hier gerade geschieht kamen weiter sechs Leute, alle in den gleichen, schwarzen Roben und versammelten sich um mich. Am liebsten würde ich um Hilfe rufen und wegrennen ich hatte seit dem Brand nicht mehr so viel Angst gehabt. Ich schaute mich um erkannte niemanden, wer waren diese Leute und was wollen die von mir? Die Frau die etwas gesagt hat kam ein Stück näher und ich konnte die Haarfarbe erkennen. Ich kannte diese Haarfarbe ziemlich genau, ich würde sie überall erkennen. Auch wenn es sehr dunkel geworden war das war auf jeden Fall Ms. Matrix. Ich war erstaunt was hatte sie mit Josh zu tun und was wollte sie mit diesem Aufzug bewirken? Ich beschloss zu fragen: " Ms. Matrix, ich weiß das sie es sind aber was soll das hier?" Sie schien nicht überrascht zu sein das ich sie erkannt hatte und antwortete:" Ach, Mina du wirst bald alles genauer erfahren aber jetzt muss ich fortfahren, bitte versteh mich nicht falsch ich mache das für deine Berufung." "Wie meinen Sie das, mit meiner Berufung und mit was wollen Sie fortfahren?" "Bitte lass es mich einfach tun. Jemand von den Anderen kam und ich wurde nicht gerade sanft am Arm gepackt. Ich wusste nicht was ich tun sollte, also versuchte ich mich zu befreien aber da eilte ihm auch noch einer, der Personen die um mich rumstanden, zur Hilfe und hielt mich noch fester. Ich würde blaue Flecken davon tragen. "Lassen Sie mich los", schrie ich. Nur der Griff verstärkte sich nur. Ms. Matrix kam auf mich zu und hielt meinen Kopf fest, Sodas ich ihr in die Augen sehen konnte. Sie hatte etwas in der Hand, ich konnte es nicht erkennen aber es roch abscheulich und dann zwang sie mich das Zeug zu trinken es schmeckte noch ekliger als es roch und ich musste vor mich vor Ekel fast übergeben, aber ich behielt alles in mir. Dann rief Ms. Matrix einen Namen den ich so vermisst habe " Josh, bitte komm her und bring das Didall mit!" Er gehorchte und brachte das Ding was sie haben wollte. Er schenkte mir noch nicht mal einen Blick, er ignorierte mich vollkommen. Es kränkte mich und ich wollte ihm noch was zurufen aber das ging nicht. Ms. Matrix hatte das Ding von dem Kissen genommen, dass Josh ihr gebracht hatte und es war eine unglaublich lange, helle Klinge die schon fast leuchtete. "Was wollen sie damit?" Fragte ich voller Angst. "Liebes, sei mir nicht böse aber bald wird alles anders sein." "Was soll anders sein?", versuchte ich nachzuhaken. "Alles!" Ich sah ihr tief in die Augen und ich wusste das sie meine Angst sehen konnte aber was sollte ich schon machen können ich hab versucht mich zu befreien aber es hat nicht geklappt und schreien würde nicht helfen, weil mich hier eh keiner hört. Sie ließ die Klinge an ihrem Finger entlang gleiten und es tropfte Blut aber kein gewöhnliches Blut sondern weißes Blut. Ich wollte sie fragen was es damit auf siech hat, aber es war zu spät. Sie sah mir tief ins die Augen als sie die Klinge tief in meinen Körper rammte, nahe meines Herzens. Warum half mir denn niemand? Ich wollte Josh um Hilfe bitten aber sah mich mit einem Lachen an und dann wurde alles schwarz.
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Quillcity (Pausiert)
FantasyMina ist 16 Jahre alt, wunderschön und klug. Sie geht gemeinsam mit ihrem Klassenkameraden Josh auf die Spring Highschool in Little Springs. Die Beiden sind eher die Außenseiter in ihrer Klasse, doch als Mina eine Nachricht erhält ändert sich alles...