Lucas sagte beschwichtigend: "Ich bin General Lucas Rophe und das ist Jason Libiton, mein Stellvertreter." "Der Sohn von Erzengel Raphael also. Wo ist meine Tochter?" fragte Elisa rundheraus. "In Sicherheit" antwortete Lucas. Als die Frau vor ihm ihn immer noch misstrauisch ansah meinte er schliesslich. "Sie schläft im Palast meines Vaters." "Und da soll sie sicher sein?" meinte Milenas Mutter sarkastisch. Lucas runzelte die Stirn. "Wie meinen Sie das?" wortlos stand Die Frau vor ihm auf und bedeutete Jason und ihm ihr zu folgen. Sie führte die beiden Männer die Treppe nach oben und dann weiter in ein Zimmer welches eher düster gestaltet war, zumindest kam es den Männern so vor als sie das Zimmer betratten, denoch war es, obwohl es eher trist und karg wirkte geschmackvoll gestaltet. Was sofort auffiehl waren die Bilder an den Wänden und die Stafelei die un der Ecke stand. Doch Elisa ging durch das Zimmer hindurch zu einer Tür, welche sehr unscheinbar und damit leicht zu übersehen war. Die junge Frau öffnete diese und gewärteden Soldaten Einblick. Überall waren Bilder alle sehr kunstvoll und genau gemalt. es waren verschiedene Techniken erkennbar, doch es gab keinen Zweifel das alle vom selben Künstler stammten. Die junge Mutter jedoch beachtete keines der Bilder, sie schien nach etwas ganz bestimmtem zu suchen. Sie stellte einige der Bilder zur Seite und meinte schliesslich: " Das hat sie vor zwei nächten gemalt" Sie drehte das Bild um, so das die beiden Soldaten sehen konnten was die Künstlerin da gezeichnet hatte. Ein Schlachtfeld. Wenn man es noch so nennen konnte. Überall lagen Leichen herum manche in schwarzen, blauen, silbernen oder goldenen Rüstungen andere in roten, grünen, bronzefarbenen oder violetten. Ausserdem gab es ein paar wenige in die in weissen gekleidet waren, doch die meisten der Toten hatten gar keine Rüstung an. Zivilisten. Doch die Toten waren nicht das einzige was dargestellt war. überall waren kleinere oder grössere Scharmtzel gemalt worden, aber es gab auch Stellen wo Unschudige abgeschlachtet wurden Frauen, Kinder, Männer, Alte und Kranke. In der Mitte des Bildes war ein blauer und ein grüner Vogel gezeichnet. Beide sehr Maiestätisch und doch konnte man erkennen das sich die beiden bekämpften neben den beiden in einem Kreis waren Krieger gezeichnet worden. Silberne, goldene, blaue und schwarze gegen violette, bronzene, rote und grüne. Lucas und Jason sahen geschockt auf das Bild. Elisa holte zitternd Luft und meinte: "Das hat meine Tochter vor zwei Tagen gemalt. Sie hat den Krieg gesehen. Doch kann ich nicht sagen wer gegen wen kämpfen wird. Dafür müsste ich wissen, wie ich das Bild zu interpretieren habe und das kann man nie genau sagen. Milena ist sehr talentiert. Das Erbe ihres Vaters... oder dessen Vorfahren. Sie ist eine Seherin der alten Zeit, ein Orakel. Ich hatte gehofft, dass wenn sie nicht zu sehr mit ihrer Gabe konfrontiert wird, sie sie niemals so stark beeinflußen würde. Doch Milenas Gabe wurde immer mächtiger und nun ist sie so mächtig, dass es schwer werden wird, sie zu beherrschen. Sie kann sich nie richtig erinnern, dass ist so ein Hinweis darauf, doch sind die Bilder Beweis genug für ihre Stärke. Selbst ihr Vermächtnis hat sie gesehen. Milena sieht nicht nur die Zukunft. Sondern auch die Vergangenheit. Ich habe nicht die Mittel sie ihre Gabe zu lehren. Ich bin keine Seherin, noch war jemals jemand in meiner Familie, mit diesen Kräften gesegnet..." Elisa schnaubte kurz und murmelte dann mehr zu sich selbst als zu Lucas und Jason "...oder verflucht."
Damit wendete sie sich ab und verliess den Lagerraum um wieder in Milenas Zimmer zu gehen. Dort ging sie an Kleider und Gegenstände zusammen zu suchen. Und sie in eine Tasche zu packen. Die Stafelei, die Pinsel und Farben räumte Elisa vorsichtig in einen Malkoffer. Gut die Stafelei nicht die hatte im Koffer selbst keinen Platz, aber sie stand genau daneben. Danach verliess sie auch das Zimmer ihrer Tochter. Lucas und Jason starrten immer noch auf das Bild. Sie waren fassungslos. Wie war es möglich, dass gerade jetzt wo bereits so lange Frieden und Eintracht herrschte, ein Krieg aus brechen sollte. Die beiden Krieger sahen sich an. Die mussten dringend mit Lucas Vater sprechen. Sollte dieses Bild die Zukunft beschreiben, mussten sie sich darauf vorbereiten. Immer noch sahen sich die Freunde in die Augen. Dann nickten sie gleichzeitig wandten sich in Milenas Zimmer um und nahmen die Tasche, den Malkoffer und die Stafelei und wollten gerade gehen als Elisa zu ihnen stiess. Auch sie hatte eine Tasche unter dem Arm. Überrascht wurde sie angesehen. Als die Junge Frau die Blicke bemerkte zog sie eine Augenbraue hoch und meinte "Wenn ihr glaubt ich lasse meine Tochter in so einer Situation alleine, dann habt ihr euch getäuscht. Milena braucht mich und ich werde ihr helfen, egal was andere denken oder sagen." Damit faltete sie ihre Flügel auseinander, stiess sich vom Boden ab und flog in die Richtung in der der Palast von Erzengel Raphael lag.
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Silber Tränen
FantasyMilena ist ein junger Engel gerade Mal 120 Jahre alt. Also in ihrem Volk jung. Ihre Flügel sind blau jedoch so dunkel das sie schwarz wirken, jedoch haben sie eine ungewöhnlichkeit, die Spitzen ihrer Federn sind silbern. Das ist auch der Grund warum...
