Die drei machten sich auf den Weg zum Hokage-Gebäude, den sie eigentlich nur mit einem wichtigen Grund betreten dürfen. Als dann das Wort „Uchiha" fiel, ließen die Wachen die drei durch. Im Büro der Hokage standen noch andere, die gerade mit Tsunade über irgendwas wichtiges redeten. Nachdem das Gespräch beendet war, widmete sich Tsunade den dreien zu und hörte Kakashi aufrichtig zu. „Wenn du hier bist, heißt das meistens nichts gutes", sagte sie, bevor der Vampir anfing zu reden. „Du wirst nicht erfreut sein das zu hören, denn es geht um Sasuke Uchiha", sagte Kakashi.
„Was ist passiert? Ihr hattet versprochen, dass ihr keinen Unsinn macht", sagte Tsunade an Itachi gerichtet, der durch ihren lauten Tonfall zusammenzuckte. „Ich.. Das hatten wir auch, doch er wurde benutzt. Er wäre fast draufgegangen!", rief Itachi. Tsunade lehnte sich in ihrem Sitz zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. Itachi erzählte Tsunade alles, was er über die Zeremonie weiß – was er auch Naruto erzählt hatte. „Keine Sorge Tsunade, ich habe mein ganzes Haus versiegelt, so einfach kommt er da nicht raus", beruhigte Kakashi sie.
„Bist du dir auch zu Hundert Prozent sicher, dass das hält? Er ist ein Uchiha, denn er könnte das Susano'o erwecken", sagte Tsunade. „Hey, was soll das denn heißen?", mischte sich Itachi ein. Naruto überlegte. Könnte Sasuke das Susano'o in so kurzer Zeit erwecken, ohne irgendeiner Gefahr ausgesetzt zu sein? Er sah aus dem Fenster Richtung Kakashi's Haus, das nicht weit vom Hokage-Gebäude entfernt war. „Moment mal..", murmelte Naruto und kramte in seiner Hosentasche herum.
Kurzerhand hielt er das kleine Fläschchen mit der blauen Flüssigkeit hoch. Geschockt trat Itachi ein Schritt zurück. „Wo hast du das her?", fragte Kakashi überrascht. „Als Sasuke damals gefangen war, stand sie auf dem Tisch und hab sie mitgenommen. Ich hab sie schon seit dem Vorfall", erklärte der Blonde. „Ich hatte gedacht, dass sie vielleicht noch mal hilfreich sein würde. Ich weiß nicht einmal, was es ist." Tsunade hielt ihre Hand hin, um zu zeigen, dass er ihr das Fläschchen geben soll.
Sie sah sich die Flüssigkeit an und ließ dann ein bisschen auf ihre Hand. „Das ist eine komplizierte Mischung aus verschiedenen Kräutern und Flüssigkeiten, die nur sehr schwer nachzumachen ist. Hier muss ein Profi am Werk gewesen sein. Aber damit könnten wir Sasuke vielleicht ruhiger stellen", erklärte sie. „Nein, auf keinen Fall. Ich will nicht, dass er noch mehr verletzt wird", rief Naruto plötzlich. „Willst du ihm helfen oder nicht?", fragte Tsunade nochmal nach. Beschämt senkte der Uzumaki den Kopf, das hieß wohl ja.
„Wie können wir ihm helfen?", fragte Itachi neugierig. „Wie es aussieht, liegt auf ihm ein Fluch. Um diesen zu brechen, muss er von der Person trinken, die er am meisten liebt. Außerdem muss es ein Mensch sein, den er liebt", erklärte Tsunade ruhig und stand von ihrem Platz auf um rüber zum Fenster zu gehen. Dort hatte sie einen perfekten Blick auf Kakashi's Haus. Alle Blicke – bis auf den von Tsunade – lagen auf Naruto, der geschockt eine paar Schritte zurück stolperte. „E..Er soll..?", stotterte er. „Du willst ihm doch helfen oder?", fragte Tsunade und sah Sasuke in die Augen, der ebenfalls aus dem Fenster sah.
„Was für eine Frage, natürlich will ich ihm helfen!", rief Naruto fest entschlossen. „Warum diskutieren wir dann noch?", fragte die blonde und drehte sich zum Uzumaki um, wandte den Blick von Sasuke ab, der sich jetzt wieder um die Siegel kümmerte. Naruto willigte schließlich ein, denn er wollte seinem Freund wirklich helfen. Wer weiß, was mit ihm sonst noch passiert. „Aber, ich mach es nur einmal. Wenn es dann nicht klappt, dann müssen wir ihn vielleicht einsperren", sagte Naruto und wurde zum Ende hin leiser. „Und wann?"
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Bloodlust - I Need It To Survive
VampirosTextauszug: Sasuke zerrte an den Ketten, die seine Hände über seinem Kopf gefesselt hielten. Die Ketten zerquetschten seine Handgelenke fast, wenn er daran zog, doch er konnte es einfach nicht lassen. Selbst seine Füße waren an der Wand - an der er...
