„Warte, was? Ich steh' auf'm Schlauch", sagte Naruto und kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „Das wirst du gleich verstehen. Ich bin immerhin schon ein paar Jährchen mehr als du auf der Welt. Und zwar habe ich das geschehen beobachtet, angefangen bei Ashura und Indra, bis hin zu dir und mir", erklärte Sasuke. „Moment. Aber warum du? Du bist doch schon viel älter als ich", unterbrach Naruto den Uchiha. „Das hab ich auch nicht verstanden. Aber als ich dich das erste mal gesehen hab, wusste ich du bist die Reinkarnation von Ashura. Und ich konnte dich vom ersten Augenblick eigentlich nicht leiden und das war schon ein Anzeichen dafür. Wahrscheinlich bin ich einfach nur zu früh geboren."
„Du hast mich schon vorher bemerkt, bevor wir uns überhaupt begegnet sind?", fragte Naruto verwirrt. „Natürlich. Niemand neues kommt in mein Heimatdorf, ohne das ich es nicht erfahre", sagte er. „Oh, okay." – „Das du dir das nach all den Jahren noch behalten hast", mischte sich Tsunade ein. Sasuke sah jetzt wieder zu ihr, da er die ganze Zeit nur Naruto angesehen hat. „Ich hielt es für wichtig und mir war es komisch, dass sich alle paar Jahre die Uchiha und die Senju bekämpft haben." – „Wer oder was sind die Senju?", fragte Naruto.
„Das sind deine Vorgänger. Der erste Hokage war zum Beispiel ein Senju. Er war der Rivale von Madara, doch er wurde von ihm besiegt und Madara wurde ein Vampir. Danach kam Kakashi, der sich mit Obito auseinandersetzen musste. Und zu guter letzt, du und ich. Deine Vorfahren sind die Senju, mit denen du entfernt verwandt bist, während deine Rivalen immer nur Uchiha's waren, die von Indra abstammen und sich so immer weiter entwickelt haben", erklärte Sasuke verständlich, damit Naruto es auch versteht.
„Kakashi also auch..", murmelte der Uzumaki. „Aber was passiert, wenn wir uns verstehen, so wie jetzt? Wird das bei der nächsten Generation so bleiben oder sich wieder ändern?" – „Das weiß ich nicht. Sowas gab es noch nicht. Und wir sind gerade mal die vierte Reinkarnation", sagte Sasuke und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich glaube eher, das Madara dahinter steckt. Er weiß wie viel Naruto dir bedeutet und will dich deswegen von ihm trennen, damit die Wiedergeburten weitergehen und die Rivalität bestehen bleibt", sagte Tsunade.
Plötzlich fing Sasuke an nach Luft zu schnappen und fiel auf die Knie. „Sasuke!" Naruto kniete sich neben ihn, doch er konnte ihm nicht helfen. Die Kette war kurz sichtbar und zeigte, wie sie enger wurde, dann verschwand sie wieder. Er hustete noch ein paar mal, bevor er wieder richtig Luft bekam, wenn auch nur weniger als sonst. „D..Die Kette. Ich glaube sie reagiert auf dich..", murmelte Sasuke. „Und was machen wir jetzt?", fragte Naruto verzweifelt an Tsunade gerichtet.
„Ich denke, wir sollten uns erst mal auf Madara und die anderen konzentrieren, doch ich werde Yamato beauftragen, nach dieser Kette zu suchen und so viele Informationen wie möglich zu beschaffen. In der Zwischenzeit werde ich einige Leute zusammen suchen, die geeignet wären, gegen Madara zu kämpfen. Am besten wäre es, wenn es Vampire sind, sie sind stärker und hätten eventuell eine Chance. Sasuke, sag also Itachi und Kakashi, das sie noch Leute auftreiben sollen, die sich dann bei mir melden sollen. Und Naruto du hältst dich besser aus der Sache raus. Wer weiß, ob du nicht umgebracht werden könntest", erklärte Tsunade.
„Wa..?! Wieso soll ich..?" – „Es ist besser so", sagte Tsunade. „Und bitte, sagt niemandem, das Madara auf dem Weg ist." Die beiden verbeugten sich noch aus Respekt vor der Hokage und verließen dann das Büro, damit Tsunade alles weitere mit Yamato besprechen kann. „Also..", fing Naruto an, als sie auf dem Rückweg zu Kakashi's Haus waren. „Ja?" – „Wir sollten uns eigentlich hassen?", beendete er seinen Satz. Sasuke sah in den Himmel und beobachtete die Wolken, die langsam dunkler wurden. Wahrscheinlich würde es heute Abend regnen.
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Bloodlust - I Need It To Survive
VampirosTextauszug: Sasuke zerrte an den Ketten, die seine Hände über seinem Kopf gefesselt hielten. Die Ketten zerquetschten seine Handgelenke fast, wenn er daran zog, doch er konnte es einfach nicht lassen. Selbst seine Füße waren an der Wand - an der er...
