Kapitel 11

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830 Wörter

Nach dem er es ausgesprochen hatte drehte er sich um und machte sich auf den weg zum Parkplatz, ohne mich noch einmal anzusehen.

Mein schlechtes gewissen kam auch langsam, da er anscheinend meinen Fluchtversuch mitbekommen hatte und mein Gefühl sagte mir auch das ich ihn damit sehr verletzt zu haben schien.

Ich drehte mich nochmal zu Sally und Jimin um winkte kurz, schenkte ihnen mein bestes lächeln, als ich ihr besorgten Gesichter sah und machte mich auf den weg Asher zu folgen.

Als ich an den Parkplatz ankam, konnte ich sehen wie er an seinen Auto lehnte und als ich neher zu ihm kam stieß er sich davon ab und machte mir seine Beifahrer Tür auf.

Ich murmelte ein danke was er aber unkommentiert lies und einfach die Tür hinter mir zu knallte und auf die Fahrer Seite ging.

Er schien wirklich nicht gerade gut auf mich zu sprechen zu sein und er schien sich auch fürs erste noch aussprechen zu wollen.

Denn sobald er im Auto saß und er es gestartet hatte, schaltete er sein radio an und so bald ich meinen mund öffnete, stellte er es ein paar stufen lauter.

Nach meiner Meinung war das verhalten welches er an den Tag legte echt kindisch!

Aber dann muss ich aber auch sagen das meine Aktion nicht Erwachsener war...

10 Minuten später kamen wir auch schon bei mir zu Hause und ich konnte erleichtert festellen das die Autos von meinem Vater und meiner Mutter, vor der Tür stand.

Da mir auf der halben fahrt wieder eingefallen ist das ich ja meinen Haustürschlüssel drinnen liegen lassen hatte.

Ich musste meinen Vater dringend sagen das wir einen Ersatz-Schlüssel brauchten...

Ich stieg schnell aus den Auto aus und eilte zu Tür wo ich dann sturm klingelte und darauf wartete das mir einer die Haustüre​ aufmachte.

Aber nach dem ich ein paar Minuten gewartet hatte und hin und wieder klopfte oder klingelte wurde mir klar das mir keiner aufmachen würde.

Und wenn ich ehrlich bin, will ich nicht wirklich wissen warum meine Eltern keine zeit dazu hatten...

Also drehte ich mich mit Schwung zurück zur Straße und musste erschreckend festellen, das Asher schon die ganze zeit hinter mir gestanden haben muss.

"Ja...also ähm...das ist jetzt blöd..." stotterte ich und trat einen schritt nach hinten damit ich ihn nicht so nah war und fast vor Nervosität starb.

"Dann fahren wir zu mir und du bekommst ein paar Sachen" sagte er dann, aber leider immer noch in der monotonen Stimme und denn gleichen Gesichtsausdruck.

"Ist das okay für dich oder muss ich mich darauf gefasst machen, dass du aus den fahrenden Auto flüchtest?!" fuhr er fort und obwohl ich ihn seiner Stimme nichts hörte wusste ich das es ein Vorwurf war.

"Asher hör mal..." fing ich an zu sprechen wurde von einen "lass es gut sein" von Ashers Seite gestoppte, der sich danach umdrehte und zu seinen auto lief, um mir dann die Tür aufzuhalten.

Ich seufzte einmal und stieg wieder in das auto ein, nach nur 5 minütiger fahrt hielt er schon seinen wagen vor seinem Haus.

Er schloss die Tür auf und deutete mir einzutreten, was ich dann auch machte.

Mir viel erst jetzt auf das sich hier im Haus kaum was verändert hatte und fast alles noch so aussah wie ich es als Kind gesehen hatte.

An die Nacht und an den morgen, wo ich hier betrunken angekommen bin, kann ich mich nicht erinnern darauf geachtet zu haben...

"Wo sind deine Eltern?" fragte ich ihn und schaute nervös durch die Gegend als er sagte, das sie beide für Rudel Angelegenheiten unterwegs sind.

Das heißt also ich bin mit Asher alleine...
Das kann ja was werden....

Wir kamen in seinem Zimmer an, wo er direkt zu seinen Kleiderschrank lief und anfing darin herum zu wühlen und dann eine Jogginghosen​ und ein T-Shirt von sich auf das Bett warf.

"Das kannst du anziehen" weißt noch wo das Bad ist?" fragte er mich, verschränkte seine arme und sah mich abwartend an.

"Ich weiß noch das Bad ist und hast du nicht noch eine andere Hose für mich? Ich möchte nur ungerne mit einer Jogginghose in die Schule..." murmelte ich und und griff nach den Anziehsachen.

"Nein tut mir leid, das ist schon einer meiner kleinsten Hosen und wegen der Schule brauchst du dir keine sorgen machen" antworte er mir und ging zu seinen Schreibtisch.

"Wieso soll das mit der Schule kein problem sein?" fragte ich ihn und zog verwirrt meine Augenbrauen zusammen.

"Ich habe nicht vor heute nochmal mit dir in die Schule zu fahren.
Wir werden heute über alles reden was zwischen uns steht und über deine Toiletten Aktion..." sagte er ernst und schaute mir die ganze zeit dabei ernst in die Augen.

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Hey Leute😄
Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen...

Ich weiß dass, das Kapitel etwas kurz ist aber ich wollte unbedingt einen fiesen Cliffhanger einbauen😇

Das nächste Kapitel kommt am
10.04.2017
Raus

Eure Lex

~Mate~ Nur mit dirWo Geschichten leben. Entdecke jetzt