An: Und weiter geht es...viel Spaß
Jean - Luc sah nun wie der blonde Q seinen jungen Mitscheitern hinterher lief und ebenfalls im Tempelgebäude verschwand.
„Wartet... das dürft ihr nicht", rief er ihnen hinterher und war bemüht die beiden aufzuhalten. Er wirkte tatsächlich ziemlich verzweifelt. „Wenn mir jetzt wieder ein Fehler unterläuft...." murmelte der blonde Q vor sich hin, während er weiter suchte.
Ein merkwürdiger Satz, der in Picards Augen eigentlich nicht zu dem Bild passte, dass ihm bis hierher präsentiert worden war. Bisher hatte dieser Q eigentlich recht vernünftig und vorsichtig gewirkt. Was also konnte er damit meinen und was hatte er vorher getan? Eine Frage, die Picard seinem Q später unbedingt stellen wollte. Irgendetwas an der gesamten Geschichte begann ihn zu stören,nur wusste er nicht was, da ihm zu viele Teile zum Gesamtbild noch immer fehlten. Jedoch ein leiser Verdacht schlich sich ihm in seine Gedanken, auch wenn er ihn noch nicht wirklich in Worte fassen konnte.
Kichern, wie es Picard sonst eher von Teenagern kannte, war von irgendwo zu hören,. Sehr weit weg jedenfalls schienen die beiden Ausreißer nicht zu sein. Dieses entging auch dem Q nicht und er folgte dem Gelächter. Dabei bog er um eine Ecke und ein Perspektivwechsel vollzog sich nun vor Jean-Luc's Augen.
Er befand sich jetzt mit dem blonden Q im eigentlichem Tempelgebäude. Der wie der Garten zuvor wunderschön ausgestattet war. Man merkte und spürte, dass hier alles den schönen Künsten geweiht worden war.
Überall gab es Mosaike an den großen Fenstern, die Figuren mit Instrumenten zeigten und wahrscheinlich berühmte Sänger darstellen sollten, die hier eins gelebt hatten. Auch der Boden bestand aus Mosaiksteinen und bildete einen große Notenschlüssel in der Mitte des Raumes, wo Q nun einen Moment inne hielt. Er lauschte noch einmal und lief dann schon weiter.
Von irgendwoher erklangen jetzt sphärische Töne, die einem sofort das Herz auftaten. Jean-Luc lauschte zusammen mit dem Q,der jetzt erneut stehen geblieben war. Etwas was Jean-Luc seltsam vorkam, denn bisher hätte er nicht gedacht, dass diese Spezies empfänglich für so etwas wie Musik war.
Er war eben so verzückt wie das Wesen, von dieser außer gewöhnlichen Musik. Nie zuvor hatte Picard eine solche vernommen. Er spürte den Drang zu ihr zu gelangen und wünschte sich innigst, dass sie nie wieder aufhörte.
Dem Q schien es ganz ähnlich zu gehen und sein ursprüngliches Vorhaben vergessen zu haben, stattdessen folgte er nun lieber dem Gesang. Er wiegte sich dabei hin und her,wie in Trance.
Sie durchquerten nun weitere Räume und Gänge, jeder davon geschmackvoll eingerichtet.
Doch allzu weit kamen sie trotzdem nicht.
„Was suchst du hier? ", fragte ihn plötzlich die Stimme von Guinan und schon trat das junge Mädchen aus irgendeiner einer Ecke hervor.
„Was... wieso.... "fragte der blonde Q verwirrt und kam erst langsam zu sich. Vor ihm stand Guinan und sah ihn drohend an. „Hier haben Männer nichts zu suchen", erklärte sie ihm und funkelte ihn böse an.
Endlich kam der Q wieder etwas zu sich und fragte verwundert. „Wieso....Wieso kannst du mich sehen?"
„Warum nicht? Ich bin ja nicht blind und gute Ohren habe ich auch. Außerdem.... wenn du hier rum rennst, wie ein Geisteskranker kann man dich ja nicht übersehen oder überhören", gab Guinan zurück.
„ Das....Das ist nicht möglich, du kannst mich unmöglich sehen", widersprach der blonde Q und Picard verstand ihn ebenso wenig, wie Guinan es nun tat.
„Wie du siehst, ich kann es und wenn du nicht bald verschwindest, dann werden es andere auch tun"ermahnte Guinan ihn und stemmte jetzt die Hände in die Hüften. Doch Jean- Luc bemerkte noch etwas. Ein ganz kleines Schmunzeln huschte über ihr Gesicht. Anscheinend, trotz ihrer Worte, gefiel ihr der Q scheinbar tatsächlich etwas. Vielleicht, weil sie automatisch spürte,dass er das war, was sie meinte was in ihrem Leben derzeit fehlte.
Überraschung und Spontanität.
Der Q dachte einen Augenblick nach, über das was sie gesagt hatte. Doch überprüfte er auch, ob er tatsächlich sichtbar für sie war.
„Ich verstehe es nicht", murmelte er und kratzte sich gedankenverloren am Kopf.
„Ich habe es auch nicht vergessen..."
Also war er tatsächlich unsichtbar für Sterbliche und das steigerte seine Verwunderung noch mehr. Fürs erste konnte er diese Frage sowieso nicht klären. Sie sah ihn und daran konnte er vorerst nichts ändern. Doch noch etwas begann in ihm zu brennen,weswegen er diese Frage fürs erste zur Seite schob.
Neugierde.
Guinan begann ihn zu faszinieren. Etwas was bei den Q's höchst selten vorkam. Faszination und Neugierde.
Beides Eigenschaften, die die meisten Q längst abgelegt hatten. Wozu sollte man das auch sein, wenn man alles gesehen oder erlebt hatte?
Jetzt aber.... Neugierig besah er sich das Wesen vor sich, die ihn ihrerseits ebenso anschaute.
„Du bist wahrlich außergewöhnlich", brach es aus ihm heraus und vermutlich hätte er noch mehr gesagt, wenn hinter ihm nicht die beiden anderen Q aufgetaucht wären.
„Natürlich ist sie das",erwiderte Q mit den braunen Haaren.Neugierig näherte er sich Guinan an. Die augenblicklich ihre Hände in eine Art Abwehrhaltung anhob. Sie spürte einfach, dass im Gegensatz zu dem anderen seltsamen Jungen, dieser eine unterbewusste Gefahr darstellte.
Warum oder weswegen, dass allerdings wusste sie nicht zu sagen. Noch nicht, denn das sollte sich bald ändern.
„Komm mir nicht zu nähe. Sonst rufe ich um Hilfe", drohte sie ihm und trat automatisch ein Stück zurück. Was Guinan gegen den anderen Q prallen ließ, der automatisch vor sie ging und seinen Mit-Q böse ansah. Etwas in ihm wollte sie beschützen, ein ihm völlig unbekanntes Gefühl. Dazu kam noch etwas, doch noch konnte er nicht wirklich begreifen, was es war.
Der andere lachte nur , sah aber davon ab sich weiter zu nähern. Etwas glimmte in seinen Augen, als ob er ahnte, dass ein Anlegen mit dem blonden Q in diesem Augenblick keine gute Idee gewesen wäre.
Die andere Q, die bisher noch nichts von sich geben hatte, trat zu Q und meinte. „Lass gut sein....bevor wir hier wirklich Ärger kriegen und die Alten uns auf die Schliche kommen. Vielleicht finden wir noch eine anderen Punkt..."
„Ach Unsinn.... Die wird uns nicht verraten. Ich weiß, dass sie sich hier versteckt hat", widersprach er der weiblichen Q.
„Woher willst du das wissen? ", gab Guinan patzig zurück und versuchte an dem blonden Q vorbei zukommen. Etwas an diesem anderen Jungen ließ sie sich wünschen, ihn zu Boden zu werfen und zu schlagen. Und plötzlich begriff sie, woher sie alle drei kannte. Kurz vor ihrem Eintritt hier, hatte sie alle schon einmal getroffen. Erkenntnis flackerte in ihren Augenwinkeln.
Und genau das getan, was sie sich jetzt so innig wünschte. Doch der blonde Junge ließ sie nicht vorbei.
Irgendetwas war seltsam an ihnen. Guinan wollte wissen was und warum sie jetzt hier waren. Wieso sie ihnen wieder begegnete. Es war extrem schwierig in den Tempel einzudringen oder wieder heraus zu kommen. Er war gut geschützt, auch damit die Chormitglieder ohne Berührung mit der Außenwelt der Muse der Musik nachgehen konnte.
Doch der andere Q sprach schon längst weiter.Es schien ihn nicht groß zu wundern, dass er sichtbar für Guinan war.
„Weil ich es weiß und gesehen habe, wie du dich hier in der Ecke versteckt hast, als der Chorleiter nach euch rief", erwiderte er. „Deshalb würdest du Ärger kriegen,wenn du uns verrät und ich wette, dass ist nicht das erste Mal, dass du dich versteckt hast"
Guinan schwieg einen Moment betroffen, anscheinend hatte er mit seiner Behauptung den Nagel auf den Kopf getroffen,denn in ihrem Gesicht zeigte sich Betroffenheit und Scharm.
„Q, lass sie in Frieden", sprang der blonde Q nun in die Bresche für sie. „Es geht uns nichts an. Fakt ist...Ihr seit abgehauen und habt euch wieder mir widersetzt. Das werde ich berichten müssen und was das an Strafe heißt, könnt ihr euch ja denken"
Doch das schien den Angesprochene nicht zu beeindrucken. Er fuhr einfach fort.
„Interessiert es dich überhaupt nicht, was sie ist? "fragte er und natürlich legte er keinen Wert darauf, Guinan in irgendeiner Form nicht einzuweihen. Ohne Rücksicht auf Verluste hatte er nur sein eigenes Vergnügen im Sinn.
Eine Eigenschaft, die Picard nur zu gut kannte.
„Wie meint er das, was ich bin?"meldete sich Guinan jetzt wieder zur Wort und schien ihre Fassung schnell wieder gewonnen zu haben.
„Das ist nicht weiter wichtig",wicht der blonde Q ihr aus. Doch jetzt hatte er Guinans Interesse geweckt. Bevor Sie allerdings weiter etwas fragen konnte, passierte etwas Unerwartetes.
Die Q bewegte ihre Hand in einem Halbkreis.
„Neinnnnnn.....", schrie der blonde Q, doch es war zu spät. Damit er die nächsten Ereignisse noch verhindern konnte.
Plötzlich verschwamm der Tempel vor ihnen und sie befanden sich auf der anderen Seite.
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Star Trek :Schicksal
AdventureGuinan beginnt Picard zu erzählen, wie sie Q kennenlernte. Kurz darauf verschwindet sie. Der Captain macht sich auf die Suche nach ihr.
