Wahre Motivation

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  A/N: Soo endlich geht es weiter. Sorry fürs lange Warten...leider hat mein Pc ziemlich Ärger gemacht. Jetzt geht es aber weiter....viel Spass


Kapitel 11

Jean-Luc erwartete natürlich, dass er nun erfahren würde, was aus Guinan und Q wurde.

Doch er irrte sich.

Das eben noch erblickte Bild, auch wenn er nur noch aus wirbelnden Sand bestanden hatte, verschwand und wich einer Wand, die ihm nur all zu vertraut vorkam. Es zeigte das Bild einer Raumstation, die frei im All schwebte.

Er befand sich zudem auf dem Boden seines Quartiers und hatte keine Ahnung, warum Q erneut die Geschichte unterbrochen hatte. Es ärgerte ihn und er setzte dazu an, nach seinem Quälgeist zu rufen.

Seine Lippen bildeten schon das vertraute genervte „Q",doch in diesem Moment hörte er an seinem Ohr, eine ihm all zu vertraute Stimme. Weich und trotz der verwirrenden Situation noch immer beruhigend.

„Nicht Jean-Luc...rufen Sie ihn nicht. Wir haben nicht viel Zeit...und ich weiß nicht wie lange ich diese Verbindung aufrecht erhalten kann", erklang die warme Stimme von Guinan und als er seinen Kopf nach rechts wendete, kniete sie tatsächlich neben ihm. Natürlich fragte Jean-Luc sich sofort, wie sie dies bewerkstellige hatte und erneut wurde ihm bewusst, wie wenig er eigentlich über sie wusste.

Dazu sah die vertraute Barfrau ziemlich mitgenommen aus und er meinte sogar ihre Gestalt flimmerte etwas.

Ihre meist bunte und ausladende Bekleidung war nicht mehr vorhanden. Stattdessen trug sie ein weißes schlichtes Kleid, dass mit etlichen Rissen und Schmutzflecken übersät war. Auch fehlte der ihm so vertraute ausladende Kopfschmuck. Ihre schwarzen Haare waren in einen strengen Zopf gebunden und auch ihr sonst so gutmütiges Gesicht wirkte ernst und seltsam traurig.

Und auch dort wies es Beschmutzungen auf.

Was war nur mit ihr passiert?

„Was...?", versuchte er jetzt auch zu fragen und seine Sorgen um sie wuchsen ins Unermessliche.

„Q...", begann Guinan und ihre Augen glitten dabei einen Moment durch den Raum,als befürchte sie, er könnte jeden Augenblick auftauchen. Eine nicht ganz falsche Vermutung.

„Er will mich finden und das mit der Hilfe von Ihnen. Sie dürfen Ihm nicht sagen, wo ich bin...."

„Aber ich...."versuchte Jean- Luc. Er hatte doch gar keine Ahnung, wo sie eigentlich war.

„Jean-Luc sagen sie Ihm nichts...", wiederholte sie noch einmal und die Angst stand ihr im Gesicht geschrieben.

„Aber warum? Guinan, warum will er sie finden und töten?", fragte er und hoffte wenigstens auf diese Fragen eine Antwort zu bekommen.

„Wenn er Ihnen weiterhin unsere Geschichte erzählt, dann werden Sie verstehen wieso...."erklärte sie ihm. „Er lässt einige sehr wichtige Details aus....Q hatte mich vorher schon gesehen, bevor er mit den anderen meinen Heimatplaneten besuchte. Deswegen hatte er die beiden anderen auch dort hingelotzt...es war kein Zufall...er wollte mich wiedersehen"

Jean-Luc sah sie erstaunt an.

Erneut sah Guinan sich um und sie schien tatsächlicher immer starker zu flimmern. „Mehr kann ich Ihnen jetzt nicht erklären....aber seien Sie vorsichtig und achten sie auf jedes Detail"

Damit verblasste sie immer mehr und auch der Raum um Jean-Luc verschwamm vor seinen Augen. Schließlich wich das so vertraute Quartier wieder dem des Sandsturms um ihn herum. Doch die Gedanken des Captains drehte sich natürlich noch um das, was Guinan gesagt hatte.

Was nur hatte das alles zu bedeuten und was war die tatsächliche Wahrheit hinter dem ganzen Geschehen?

Und was wenn es einen persönlichen Grund für seine Abneigung für Guinan gab?

Das ergab tatsächlich einen gewissen Sinn.

Aber nicht dafür, warum er Guinan umbringen will. Zudem, was hindert ein allmächtiges Wesen daran, es nicht einfach zu tun? Er könnte sie mit einem Fingerschnippen auslöschen....sogar so, dass keinerlei Erinnerung an Sie übrig bleibt...

Und was war so gefährlich für Q, dass er Guinan finden und tatsächlich töten wollte?Was verhinderte, dass er sie nicht alleine zu finden vermochte?

Außerdem hatte Q nicht den Eindruck gemacht, als läge ihm viel an Guinan. Auch nicht in der bisher geschilderten Geschichte. Oder wenn sie sich an Bord seines Schiffes begegnen waren. Eher war es das Gegenteil gewesen und es schien ihm immer so zu sein, als fürchte Q sie sogar.

Doch vielleicht versteckten sich hierin schon die ersten Unwahrheiten?

Q war kein Lügner, eine der wenigen Tugenden die Jean-Luc an ihn ausgemacht hatte. Aber er sagte auch nie die ganze Wahrheit und versteckte sich lieber hinter Halbwahrheiten oder seltsamen Andeutungen.

Vermutlich war es jetzt auch so. Irgendwo in der ganzen Geschichte versteckte sich etwas und er war dazu angehalten, es zu finden. Auch wenn Jean-Luc nicht wusste, wonach er Ausschau halten sollte.

Jean- Luc kannte Q oder bildete es sich ein, es musste einen gewichtigen Grund für das alles geben.

Frage war nur, welchen?

Und was, wenn er endlich raus fand, was die wahre Motivation von Q war?  

Star Trek :SchicksalWo Geschichten leben. Entdecke jetzt