Es war niemand in der Nähe, der mich hätte hören können. Wie denn auch?! Unser Haus war relativ weit von der Stadt abgeschieden. Der Schmerz. Es war einfach unerträglich. Nach kurzer Zeit der Qualen ließ der Schmerz in den Beinen nach. Er zog sich immer weiter zurück. Ich konnte meine Füße wieder bewegen, meine Fingerspitzen wieder fühlen. Langsam konnte ich wieder normal Atmen, da dieses Gefühl des Schmerzes nachließ. Was zur Hölle war das? Ich rappelte mich kurzerhand vorsichtig auf und torkelte noch etwas benommen zur Haustür.
In unserer Küche nahm ich mir ein Glas Wasser. Während ich in die Wohnstube lief betrachtete ich die Fotos, die an den Wänden hingen. Vor dem Foto meiner Mutter blieb ich stehen. Es war das Einzige was von ihr noch übrig geblieben war. Meine Mutter war eine bildhübsche Frau. Dunkel braune Haare, ähnlich wie bei mir, und eine unfassbar gute Figur. Keines Wegs zu dick aber auch nicht zu dünn. Auf dem Bild trug sie ein schwarzes, langes Kleid. Total elegant. Als ich das Foto so betrachtete musste ich grinsen. Es gab mal eine Phase, ich glaube da war ich so 13 ungefähr, da hatte ich einen totalen Hass auf meine Mutter. In dieser Zeit hätte ich am meisten eine weibliche Bezugsperson gebraucht, die ich nirgends fand. Es gab einfach keinen. Ich wollte das Bild damals verbrennen, doch mein Vater beschützte es mit seinem Leben. Er schien nach all den Jahren noch nicht über sie hinweg zu sein. An dem besagten Tag gab es dann auch noch einen heftigen Streit zwischen mir und Jim. Ich verstand damals nicht warum er diese Frau auch noch verteidigte, nachdem sie uns einfach so sitzen lassen konnte. Um ehrlich zu sein; ich verstehe es bis heute nicht, doch der Hass ist nicht mehr so groß. Ich habe mich damit abgefunden und danach sind wir ja auch umgezogen.
Ich stellte das Foto wieder auf seinen ursprünglichen Platz über dem Kamin und lies mich dann auf dem Sofa fallen. Viel Zeit zum entspannen blieb mir allerdings nicht, denn kurze Zeit später klopfte es wie wild an meiner Tür. „Mellanie? Mach die Tür auf! ... Ich bin‘s Embry... Ich weiß dass du da bist.“ Hörte ich ihn von draußen rufen. Woher wusste er wo ich bin? Hat das etwas mi dieser komischen Prägung zu tun?
Ich hatte mich grade wieder vom Sofa erhoben, als es wieder wie wild an der Tür zu klopfen begann. „MELLANIE! Jetzt mach endlich die blöde Tür auf!“ „Ich bin doch schon auf dem Weg.“ Schrie ich zurück, bevor er mir noch die Wohnungstür eintrat. Als ich endlich die Tür öffnen konnte, stand davor ein besorgter Embry. Ohne einen Kommentar von mir zu erwarten kam er herein gestürmt. „Ich hab mir totale Sorgen gemacht! Was ist denn passiert?“ quasselte er drauf los. Es war total süß wie er sich um mich sorgte. „Es war nichts. Ich wollte nur mal wieder nach Hause.“ Wich ich seiner Frage aus.
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Ich weiß nich ob das noch jemand liest, aber wenn doch wollte ich sagen wie leid es mir tut. Ich habe seit 4 Monaten nicht mehr geupdatet, aber ich hatte die totale schreibblockade, wie man auch an diesem Kapitel sehen kann.
Lg Pauline... und nochmal es tut mir unendlich leid :(
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What about me...- Twilight FF
FanfictionMellanie Louis ist im Grunde ein ganz normales Mädchen, dass denkt zumindest sie und auch ihr Vater. Doch dann ändert sich alles. Ihr ganzes Leben wird in geringer Zeit völlig aus den Fugen gerissen. Es gibt plötzlich so viele offene Fragen auf die...
