Das Rudel...

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„Los Mellie, wir gehen.“ Befahl mein Vater. Wortlos folgte ich ihm. Den Weg nach Hause liefen wir im normalen Tempo. Aus irgendeinem Grund war Jim angespannt oder wütend. Durch das Wolfsfell lies sich dies jedoch schlecht deuten. Ich beschloss vorerst keine Fragen zu stellen.

Daheim angekommen verschwand er hinter einem Busch und trat wenig später in Menschengestalt auf. „Warte hier. Ich hol dir ein paar Sachen.“ Ich legte den Kopf schief, denn ich verstand immer noch nicht richtig was hier los war.“  Plötzlich hörte ich wieder Stimmen in meinem Kopf. „Hey Leah“ „Hey Leute.“ „Warum bist du verwandelt?“ „Jim tauchte hier gerade mit irgendeiner Mellanie auf und hat nach dir gefragt.“

Ich konnte die Stimmen nicht zuordnen, außer die von Leah. Aber es waren zwei weitere Stimmen ins Gespräch verwickelt. Mein Dad holte mich wieder aus den Gedanken „Mellie! Ich habe deine Sachen hinter dieses Gebüsch hier gelegt.“ Bei diesen Worten zeigte er auf denselben Buschen, hinter welchem auch er vorhin verschwunden war. Mit hängendem Kopf lief ich dahinter.

Und was soll ich jetzt machen? Woher soll ich denn wissen, wie ich wieder ein Mensch werde? Hilflos lugte ich zu Jim herüber. Er verstand sofort was damit gemeint war. „Du must einfach an dich als Menschen denken. Du musst es wollen.“ Ich steckte meinen Kopf wieder runter und dachte an mich. ‚Na los. Du willst es doch Werd ein Mensch‘ Ich fühlte mich wie ein Volldepp, aber was sagt man dazu. Es funktionierte tatsächlich.

Ahh …. Jetzt versteh ich auch, warum mir mein Vater Sachen gebracht hat. Ich lag nämlich splitternackt im Laub. Schnell zog ich mich an und trat dann wieder auf die kleine Wiese hinter unserem Haus. „Und was jetzt?“ hakte ich nach. Jim überlegte kurz, antwortete mir schließlich kurz und knapp: „Wir bringen ein paar Sachen von dir zu Jakes Rudelstützpunkt. Ich schätze mal, da ich auch ein Werwolf bin, darfst du weiterhin hier wohnen. …. Wir sollten uns trotzdem nochmal mit Jake kurzschließen.“

WOW warte… Ich bin ein Werwolf. Jetzt wo er es sagt ergibt das alles einen Sinn. Wenn auch einen ziemlich verwirrenden Sinn. Ich nickte einfach zustimmend. Zielstrebig ging ich in mein Zimmer, schnappte mir meinen Rucksack und packte Hosen, Socken, …. ein. Halt alles was man so zum Anziehen brauch. Wieder im Wohnzimmer, übergab ich den Rucksack meinem Vater. Der packte ihn in den Kofferraum seines Wagens. Ich setzte mich auf den Beifahrersitz und Jim fuhr los.

„Dad?“ fragte ich schüchtern. Er schaute kurze zu mir, um dann seinen Blick wieder auf die Straße zu richten. „Ja, was gibt’s?“ Ich war fassungslos. Wie konnte er in dieser Situation fragen was denn los sei. „Du fragst mich was los ist? Ich habe mich soeben in einen Werwolf verwandelt. Erfahre auch noch so ganz nebenbei, dass du auch einer bist und du fragst was los ist? Wann hattest du eigentlich vor mir davon zu erzählen?“ schrie ich mittlerweile unter Tränen. „Mellie! Es ist nicht so wie du denkst“ „Was soll ich denn denken? Ich habe dir vertraut und du? … Du belügst mich eiskalt.“ In diesem Moment hielten wir vor der kleinen, bescheidenen Hütte von Jake.

Ich wischte mir mit meinem Pulli die Tränen aus den Augen und rannte meinem Vater hinterher. Gemeinsam betraten wir das Haus. Um einen kleinen Tisch in der Küche saßen Leah und mehrere Jungs. „Hey Jim. Setz dich doch“ unterbrach einer der Jungs das Gelächter. „Hallo Jacob kam es von meinem Vater seiner Seite. Er nahm auf einem der freien Stühle platz. Ich setzte mich neben ihn. Mit einem Schlag wurde es still. Es fühlte sich total komisch und unangenehm an.

Jacob, so hatte ihn zumindest mein Vater genannt, brach die bedrückende Stimmung: „Was kann ich für euch tun?“ „Ich will nicht herum reden und einfach auf den Punkt kommen. Ich möchte das sich meine Tochter Mellanie deinem Rudel anschließt.“ Erklärte mein Dad. Ich verstand nicht so richtig was dies bedeuten sollte, deswegen hielt ich lieber meine Klappe, bevor ich noch irgendwas dummes sage.

Auf meinen Schultern spürte ich verwirrte Blicke. Jacob stimmte der Idee meines Vaters, doch erklang ziemlich überrascht. „Ähm… Okey… wenn du das möchtest, aber wieso? Sie kann doch auch bei in Sams Rudel einsteigen, genau wie du.“ Mein Vater verdrehte die Augen. „Jake ich möchte das sie bei dir bleibt. Ich erkläre das alles später mal. Und jetzt muss ich wieder los.“ Alle nickten und mein Vater sprang aus seinem Stuhl. Dann wandte er sich an mich. „Bleib bitte erstmal hier.“ Bat er mich. Jetzt nickte auch ich ohne irgendeine Wiederrede.

 Dann lief er zum Ausgang und verlies letztendlich das Haus. Ich schnellte hoch und hetzte ihm hinterher. „Und was soll ich hier?“ Ich war völlig am Boden zerstört. Mal wieder weinte ich heftig. Jim versuchte mich zu beruhigen. „Bitte bleib hier. Tu mir den Gefallen. Jake wird sich um dich kümmern. Und ich verspreche dir, dass sich in den nächsten Wochen alles klären wird.“

Hilfesuchend schaute ich in seine Augen, doch es war sein voller Ernst. Ich legte mich in den Sand und die Tränen flossen wie ein Wasserfall. Leah stürmte herbei. Auch sie versuchte mich zu trösten. Um sie geschlungen, weinte ich mich an ihrer Schulter aus. „Los verschwinde von hier, sonst hört sie nie auf zu weinen.“ Sagte sie zu meinem Vater. Er tat wie befohlen und fuhr fort.

Jetzt stand auch Jake um mich herum. „Na komm Mellanie wir bringen dich erstmal wieder ins Haus.“ Erklang seine Stimme. Vorsichtig hob er mich hoch und brachte mich ins Haus. Die Tränen wurden weniger, bis sie letztendlich ganz weg blieben. In der Küche setzte er mich wieder auf einen Stuhl. Leah setze sich neben mich und legte einen Arm um meine Schulter. „Also Mellanie. Ich hatte noch gar keine Zeit uns vorzustellen. Ich bin Jacob. Das ist Quil, Liam, Lucas. Und die beiden Sind Seth und Leah.“ Jacob war wirklich unglaublich freundlich, deswegen entspannte ich mich und stellte mich auch vor: „Ich bin Mellanie Louis. Ihr könnt mich aber einfach Melli nennen.“

„Los kommt! Lasst uns Fußballspielen gehen. Es ist so geiles Wetter draußen.“ Seth hatte recht. Für Forks, eine der regenreichsten Städte Amerikas, war wirklich schönes Wetter. Sonnenschein und bestimmt 20°C. Die Jungs stürmten auf den Strand. Leah und ich liefen langsam hinterher. „Danke das du vorhin für mich da warst.“ Ergriff ich das Wort. Sie grinste mich an. „Kein Ding. Wir Mädchen müssen doch zusammenhalten oder?“ Wir beide Lachten und gingen zu den Jungs.

Vielleicht ist diese Werwolfsache gar nicht so schlimm, wie ich vorhin noch gedacht habe.

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Jaa mich gibts noch ob ihrs glaubt oder nicht :D

Tut mir leid aber hatte in den letzten Wochen keine Richtige Zeit weiter zu schreiben. Ist ja auch egal. Hoffe euch gefält das Kap.

Ich Bitte drum Feedback zu geben ihr wisst doch von euren eigenen storys wie das ist wenn man keine Kommis bekommt. Ich kommentier auch jede Story die mir gut gefällt. Also los. Schreibt mir ein paar Worte wie ihr diese Geschichte findet.

PS.: die Idee mit Seth steht noch also sagt mir wie ihrs haben wollt.

lg Pauline

What about me...- Twilight FFWo Geschichten leben. Entdecke jetzt