An uns schnellten die angrenzenden Bäume des Waldes vorbei. Es kam mir fast vor als wäre diese Fahrt irgendwie endlos lang, dabei saß ich vielleicht gerade mal 5 Minuten in diesem Wagen. Es war beunruhigend still. Keiner sagte etwas, weder ich noch Jake. Ich fand einfach keine passenden Worte, wusste nicht was ich sagen soll, obwohl mir doch so viele Fragen auf der Seele brannten.
Ich lehnte meinen Kopf gegen die Fensterscheibe und starrte in den vorbeiziehenden Wald. Ob die Cullens mich kennen? Meine Mutter kennen sie ja, aber in wie fern konnten sie diese ganze Geschichte rund um mich und die Verwandlung meiner Mutter verfolgen. Ich wusste ja nicht einmal wie lange meine Mutter nach meiner Geburt noch in Forks geblieben war. Konnten sie mir überhaupt Antworten auf wenigstens ein paar dieser mir noch offenen Fragen geben?! Eigentlich müssten sie das. Wieso sollte mich Jim sonst zu ihnen schicken?
Mein Blick wanderte kurz zu Jake. Wusste er eigentlich mehr als er vorgab? Jacob kannte ich, obwohl ich hier in einer Kleinstadt lebte, erst seit meiner ersten Verwandlung. Ansonsten kannte ich aus dem Reservat nur Sam, Emily, Paul und Jared. Sie kamen uns immer mal besuchen oder wir eben sie. Aber irgendwoher musste Jim Jacob doch kennen?! Immerhin vertraut Jim ihm sehr, sonst wäre ich nicht bei ihm gelandet. Aber woher?
Gott mir platzt gleich der Kopf. So viele Fragen auf die ich keine Antwort wusste. Ich seufzte und wandte meinen Blick wieder auf die Straße. Jake bog plötzlich auf eine schmale Straße ein, die mitten in den Wald führte. Kurz darauf blieb er stehen. „Wir sind da.“ Vernahm ich, konnte jedoch nicht antworten. Viel zu sehr war ich damit beschäftig das Haus zu begaffen, was sich zu meiner rechten erstreckte. Es hatte eine atemberaubend schöne Holz-Glas-Fassade, wodurch viel Licht ins Haus gelangte. Ich war total perplex. Ein Ebenbild meines Traunhauses. So wie ich es mir als kleines Kind immer vorgestellt hatte. Mit dem Unterschied, dass mein Traumhaus an einem Strand lag. Aber ansonsten war es nahezu identisch mit meiner Vorstellung. Okey ein Pool fehlte auch noch. Doch hier in Forks war ein Pool etwas ungünstig wegen des schlechten Wetters. Ich wollte gerade aussteigen, als ich eine Hand ein meiner Schulter spürte. Ein leichter Schauer durchfuhr meinen Körper. "Mellanie, warte bitte noch kurz." bat er mich. Ich drehte mich zu ihm um. "Was gibts denn noch so wichtiges." fragte ich etwas ungeduldig. Jacob sah mich mit einem festen, ernsten Blick an. "Du musst da drin dich uner kontrolle haben. Wir verwandeln uns normalerweiße, wenn Vampire in unserer Nähe sind. Das is ein reine Schutzmechanismus. Du musst also deine Verwandlung mit deiner Willenskraft unterdrücken. Gib mir einfach ein Zeichen wenn es nicht mehr geht, dann gehen wir einfach raus und du bekommst eine Pause. Denkst du du schaffst das?" Immernoch sah er mich eindringlich an. Ich nick einfach. Er drehte sich weg und stieg aus. Ich tat es ihm nach. Durch seine Worte war ich plötzlich total verunsichert. Würde ich mich unterkontrlle haben? Und wenn nicht, könnte ich mich überhaupt verwandeln? Vor meinem inneren Auge tauchten die Biler vom letzten Mal auf, als ich mich versuchte zu Verwandeln. Auf eimal bildete ich mir ein, die Schmerzen wieder zu spüren. Zwar nur ganz leicht, aber irgendwie spürte ich sie wieder.
Oh bitte nicht! Ich versuchte diese ganzen Gedanken zu vergessen, aber ein paar blieben noch hängen. Auch dieses komische Gefühl blieb noch. Ich spannte mich an und schritt weiter mit Jake zur Haustür. Kurz bevor wir überhaupt an der Tür angekommen waren, kam ein blonder Mann zur tür gelaufen, um sie zu öffnen. Seine Haut war sehr blass und er schien noch recht jung zu sein. Elegant machte er uns die Tür auf. "Jacob. Mellanie. Wir haben schon nauf euch gewartet." sprach er. Schüchternn begrüste ich ihn. "Mellanie. Das ist Calisle Cullen." stellte Jacob ihn mir vor. Ich griste verlegen und sah ich ein wenig im Haus um. "Mellanie. Ich möchte dir den Rest der Familie vortellen. Wenn du mir bitte folgen könntest." Ich folgte ihm ein paar Treppen hinauf und lief ihm ins Wohnzimmer nach. Ich bestaunte die helligkeit der Wohnung. Diees haus war so faszinierend. So hell. Ich hatte es mir irgendwie anders Vorgstellet. Wobei ich mir auch Werwölfe anders vorgestellt hatte. Jim hatte wohl recht, Die Welt ist wirklich nicht so wie sie scheint.
Im Wohnzimmer saße noch 8 weitere Personen, verteilt auf ein großen Ecksofa. Manche saßen, einige standen auch. Alle ware ähnlich blass, wie Carlisle. ,Das sind also alles Vampire, konnte ich daraus schlussfolgern. Ich stellte mich neben Carlise und sah in die Runde. Alles zusammen waren wahnsinnig schön. Ihrre Körperproportionen waren perfekt. Sie schienen perfekt. Was für eine Familie, wie von einem anderen Stern.
"Mellanie das ist meine Familie. Das ganz links sitzen Rosalie und Emmett. Daneben ist unsere Jüngste Familie Edward, Bella und ihre Tochter Renesmee. Jesper und Alice. Und zum Schluss. Rechts ganz außen steht meine wundervolle Frau Esme." Rosalie war blond und lag in den Armen von Emmett. Dieser hatte schwarze, recht kurze Haare. Er schien der stärkste von allen zu sein. Das konnte man zumindest aus seinem Körperbau schließen. Von Anfang an am meisten aufgefallen war mir Renesmee. Die kleinste und anscheinend jüngste von ihnen hatte rotbraune lockigen Haaren. Neben ihr saß ihre Mutter Bella. Mit ihren brauen Haaren und dahinter stand, wie ein Beschützer, Edward. Seine rotbraunen Haare glänzten und schimmerten voller Farbe. Zum Schluss noch der blonde, schmale Jasper,welcher in seinen Armen die zirliche Alice hielt. Sie schien so unscheinbar mit ihren kurzen schwarzen Haaren. Elfenhaft. Esme kam auf mich zu. Sie strahlte übers ganze Gesicht. Ihre braunen schulltelangen Haare fielen über ihre schmalen Schultern.
"Hallo Mellanie. Schön dich endlich mal kennen zu lernen. Jetzt wo du erwachse bist." sagte sie und zog mich in eine Umarmung. Ich war völlig überfordert und konnte so schnell nicht reagieren. "Ich... ähm.. freu mich auch dich wieder zu sehen." stotterte ich. Alle fingen an zu lachen. Auch ich musste schmunzeln, da allen bewusst war das ich mich nicht an sie erinnern konnte. "Wir alle kannte deine Mutter. Sie war eine sehr gute Freundin von uns." erklärte mir Carlisle. Da mischte sich Bella ein: "Naja fast alle." wiedersprach sie. "Alle außer Bella und unsere bezaubernede Renesmee." berichtigte Edward.
Noch nie zuvor hatte jemals jemand über meine muter geredet. All die Jahre wurde sie tot geschwiegen. Und nun stand ich hier vor Freunden von ihr, die sich gerne an die zeit mit ihr zurück erinnerten. zumindest schien das auf den ersten Blick so. Ich war total sprachlos und doch glüklich. In der Hoffnung das sie mir meine Fragen beantworten könnten, sezte ich mich mit aufs Sofa. Aber Jacob hatte recht mit dem was er mir vorher noch gesat hatte. Ich spürte diesen Druck in mir und war mir nicht sicher wie lange ich dem noch stand halten könnte.
________________________________________________________
So auf ein Neues. Ich hoffe es gefällt euch! Aber bitte lasst Kommis da, denn ich weiß nicht wie lange ich noch diese Geschichte weiter schreiben werde. Ich schreibe das nicht um mehr Reads zu bekommen, sondern einfach weil ich mir so unsicher bin. Also bitte Feadback.
DU LIEST GERADE
What about me...- Twilight FF
FanfictionMellanie Louis ist im Grunde ein ganz normales Mädchen, dass denkt zumindest sie und auch ihr Vater. Doch dann ändert sich alles. Ihr ganzes Leben wird in geringer Zeit völlig aus den Fugen gerissen. Es gibt plötzlich so viele offene Fragen auf die...
