Kapitel 32 - Ein Besuch von Charlie und ein unerwünschter Anrufer

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Kapitel 32.

“Warum so gestresst?“, fragend schaut Charlie mich an.

“Aze muss länger bleiben und konnte mich nicht abholen und außerdem was machst du denn hier?“, verwirrt schaue ich Charlie an, die auf meiner Couch liegt und Scrubs schaut.

“Ich hatte langweile!“, sagt sie und schmeißt ein Chip in meiner Richtung.

“Hey! Ava ist nicht mehr da, also habe ich niemanden der hier aufräumt.“, meckere ich sie an.

“WAS? Die Schlampe ist endlich weg? Hast du die rausgeworfen? Nein, niemals. Aze? Ja natürlich. Mein Baby eben.“, lachend schüttelt Charlie ihren Kopf, als hätte sie es geahnt.

“Das ist mein Baby.“, schmolle ich herum.

“Jaja.“, sie verdreht ihre Augen und dreht sich voll kommen zu mir um, woraufhin mir vor Schreck was meine Tasche aus der Hand gefallen wäre.

“Deine ganze Wange ist blau!“, geschockt schaue ich Sie an.

“Ja .. weißt du? Die Tür und ich? Wir lieben uns.“, dabei grinst sie mich schief an.

“Du bist so ein Tollpatsch.“, lachend schüttel ich meinen Kopf und laufe ins Schlafzimmer, damit ich meine Tasche abstellen kann und eine Salbe für Charlie und ihr Gesicht.

Denn das sieht wirklich mies aus, da hat die Tür wohl fest zugeschlagen.

“Hier.“, ich werfe ihr eine Salbe zu und setze mich neben ihr hin.

“Danke, Liah.“, sie legt ihren Kopf auf meine Schulter ab.

“Bin immer für dich da.“, entgegne ich bloß und hole dann mein Handy aus der Tasche, da ich gerade angerufen werde.

“Ja?“

“Du hast deine eigene Cousine rausgeschmissen?“

Wie habe ich diese Stimme vermisst. War ja klar, dass sich meine Mutter melden wird wenn sie das erfahren hat.

“Sie hat sich nicht benommen.“, entgegne ich bloß und bemühe mich um einen freundlichen Ton.

“Du möchtest mich wohl veräppeln? Deine Cousine hat ein Benehmen, was du dir mal abgucken solltest.“, keift sie mich an.

“Mama.“, seufzend schließe ich meine Augen.

“Nichts da, Mama. Du wirst Sie wieder auf-“

“Die Verbindung ist schlecht.“, mit diesen Worten lege ich eiskalt auf.

“Was war denn das?“, neugierig mustert mich Charlie.

“Eine Hexe.“, antworte ich knapp und habe die schlimme Befürchtung das sie das nächste Mal persönlich vor meiner Tür steht.

“Auf den Scheiterhofen.“, ruft Charlie, woraufhin ich lachen muss obwohl es gemein ist.

Aber so ist eben Charlie. Sie versucht mich immer wieder aufzumuntern.

Was wäre ich bloß ohne Sie und ohne Sel? Diese ist leider zu beschäftigt um sich diese Woche zu treffen.

“Sel fehlt oder? Die würde mich jetzt anmeckern.“, seufzt Charlie.

“Ja das stimmt, aber nächste Woche sehen wir uns ja wieder.“, erwidere ich und lege meinen Kopf nun auf Charlie's Schulter.

“Sollen wir uns Pizza machen?“, fragt Charlie dann nach.

“PIZZA!“, bejahe ich und springe fröhlich auf.

Ich liebe Pizza!

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