Kapitel 5.
“Guten morgen.“, jemand stellt lautstark irgendwas neben mir ab.
Brummend drehe ich mich auf die andere Seite. “Hmm.“
“Aufstehen.“, und schon zieht er mir die Decke weg.
“Azee lass mich.“, nörgel ich herum und schließe meine Augen.
“Nein.“, kommt es kalt zurück und kurze Zeit später hat er doch ernsthaft ein Glas Wasser über mich geschüttelt.
“AZE!“, kreische ich aufgebracht und schaue ihn böse an.
“Was denn?“, kommt es unschuldig zurück.
Frustriert beiße ich mir auf meine Unterlippe. “Das ist echt fies.“, schmolle ich dann.
Er verschränkt seine Arme vor der Brust. “Du wolltest doch duschen gehen? Denn du stinkst.“, und dann lässt er mich alleine liegen.
Seufzend stehe ich auf und schaue auf mein Nachtschränkchen. “Danke.“, murmel ich leise, als ich dort noch ein volles Glas Wasser entdecke mit einer Aspirin.
**
Nachdem ich frisch geduscht bin und angezogen, laufe ich in die Küche wo Aze an unsere Theke sitzt und gerade mit sein Laptop beschäftigt ist.
Ich schaue mir unsere Küche an und überlege ob wir sie vielleicht in grün streichen lassen, aber dann finde ich doch lieber Weinrot besser also wie es jetzt ist.
Seufzend lasse ich mich neben ihn nieder und lege meinen Kopf auf seiner Schulter ab.
“Wie geht's dir?“, fragt er nach und gibt mir einen Kuss auf meinen Kopf.
“Schrecklich.“, antworte ich schmollend.
“Freut mich.“
Schmollend hebe ich meinen Kopf hoch und schaue ihn an. “Du bist fies.“
“Und du kannst froh sein, dass ich kein Theater mache! Wie hast du es nur geschafft bei der Polizei zu landen?“, fragt er leicht aufgebracht nach.
“Es ist halt irgendwie passiert, aber gott sei dank erinnere ich mich jetzt daran das die Laterne schon kaputt war und als Charlie und ich darauf klettern wollten ist sie eben .. noch mehr kaputt gegangen.“, murmel ich vor mich hin.
Das sie am Ende auf der Straße gefallen ist, muss ich ihm jetzt nicht sagen oder?
Wahrscheinlich hat das Simon wahrscheinlich schon ihm erzählt.
“Ja, du kannst froh sein das ihr keine Anzeige bekommt oder Geld bezahlen müsst, da man euch nichts nachweisen kann.“
Yesss.
“Wage es ja zu grinsen. Ich bin noch sauer auf dich.“, mahnt er mich, woraufhin ich ihm ein Kuss auf die Wange drücke.
“Ich weiß doch wie sehr du mich liebst.“, dabei zwinkere ich ihm zu.
Er verdreht seine Augen, leicht belustigt. “Stalkerin.“
“Wann wirst du je aufhören mich so nennen?“, frage ich frustriert nach.
Er lacht. “Niemals.“
Und genau in dem Moment klingelt es an der Haustür.
Seufzend stehe ich auf und laufe zur Haustür, um diese dann zu öffnen.
Bitte keine Charlie, dass schaffe ich mit diesen Kopfschmerzen nicht. Aber warte die hat ja ein Schlüssel?
“Heey Cousinchen.“, werde ich begrüßt als ich die Haustür öffne.
Oh nein.
DU LIEST GERADE
Jealous
HumorLiah hat endlich den Kerl ihrer Träume und das schon seit 3 Jahren an ihrer Seite. Doch was wenn plötzlich die Ex von ihm auftaucht und sie noch dazu wunderschön ist? Was wenn sie plötzlich bemerkt wie viele Frauen eigentlich auf ihren Freund stehe...
