Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

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Es ist jetzt schon eine gewisse Zeit her, dass ich mit Marcel über die Rückkehr des Hoblers geredet habe. Die Tage in Allamos Town waren wenig Ereignisreich. Hier einige Kleinkriminelle, dort einige Schläger von Lizardia. Alles nicht der Rede wert. doch es gab auch eine Sache die, im Gegensatz zu meiner Arbeit als Steampunk, definitiv kein Zuckerschlecken ist: Meine Arbeit als Jordan Baxter.

Es war wieder die Zeit des Jahres wo sich der Papierkram auf meinem Schreibtisch türmte. Das ist nebenbei auch die Zeit, wo ich am meisten verdiene. Über meine Verdienste an sich will ich nicht sprechen. Ich sag nur eines: Scheißviel. Alles sind Verträge von irgendwelchen unserer Partner, die insgeheim so abhängig von uns sind, dass das schon fast Sklaverei nachkommt. Ich weiß halt, wie man Verträge richtig aufsetzt. Alles in allem kann ich sagen, dass ich meinen Job schon echt mag.

"Mr Baxter!" Mein Firmenfunkgerät meldete sich. "Ja Steven?" Gab ich zurück. "Ein potenzieller neuer Partner hat um eine Audienz bei Ihnen gebeten. Er meint, er habe etwas anzubiten, was dieser Firma weiterhilft" "Schick in rein, Steven"

Kurz darauf betrat schon gleich ein Pinguin mein Büro. Pinguine sind übrigens Anzugträger die ein ungesundes Maß an Selbstbewusstsein mit sich führen. Sein Anzug saß perfekt, die Haare schön nach hinten gegeelt, eine teuer aussehende Uhr am Handgelenk und einen Aktenkoffer, in dem höchstwahrscheinlich sein Mittagessen drin ist. Dafür sind AKtenkoffer gut geeignet. Nur sollte man aufpassen was man dort reinseckt. Fisch ist keine gute Idee. Zurück zum Pinguin. Wie es sich gehört stand ich auf um ihm die Hand zu geben. "Jordan Baxter, aber das wissen Sie ja schon" "Schnösel von und zu Schleimhaufen" Das war übrigens nicht sein richtiger Name. "Also Mr von und zu Schleimhaufen, was haben sie anzubieten?" Schnösel legte seinen Aktenkoffer auf den Tisch und holte tatsächlichen Papiere heraus "Die Zukunft Mr Baxter, die Zukunft. Sie sehen hier meine Forschung an einer neuen Technologie. Ihre Dampfmaschienen gelten ja bekanntlich als die besten auf dem derzeitigen Markt. Doch wenn sie dies hinzufügen, dann kann ich ihnen sagen: Die Qualität wird das Maximum erreichen. Ich habe mir da folgendes gedacht, wenn wir..."

Schnösel redete weiter vor sich hin während ich mir seine Aufzeichnungen anschaute. Die Arbeit ist solide, das muss ich zugeben. Doch dadurch, dass ich selber Dampfmaschinen für mein Arsenal gebaut habe, sind mir sehr grobe Schnitzer aufgefallen. So ist zum Beispiel die Hitzeentwicklung nicht ausgibig genug dezimiert. Und der Rahmen der Maschine wird dem Druck auf lange Zeit nicht standhalten. Doch eine Sache gab dann doch die meine Aufmerksamkeit erregte: Ein Zwei-Kammer-System. Normalerweise wird in eine Dampfmaschine mit nur eine Wasserkapsel eingelegt. Doch mit diesem System können zwei eingelegt werden. Das steigert die Effizienz gehörig. Wenn die erste nämlich leer ist, dann ist die zweite an der Reihe und man kann die erste auswechseln. Wenn ich an das herankomme, wird das revolutionär. Ich schaute mir die Aufzeichnungen noch genauer an und erblickte etwas sehr unerfreuliches. Dieses System ist patentiert. Patente sind mir ein sehr großer Dorn im Auge.

"Und Mr Baxter?" Schnösel riss mich aus den Gedanken "Gefällt ihnen was sie sehen und gehört haben?" "Ihre Arbeit ist sehr solide. Vor allem das Zwei-Kammer-System. Aber genug von der Präsentation. Kommen wir zum gechäftlichen. Wie haben Sie sich das alles gedacht?" "Ich hatte gehofft, dass es zu so etwas kommt" Schnösel zog weitere Papiere aus seinem Koffer. Wenn dort etwas zu Essen drin ist, dann muss es etwas recht trockenes sein. Ein Baguette zum Beispiel. Schnösel legte mir die Papiere auf den Schirebtisch. Ich habe gar nicht mitbekommen wie ich mich hingesetzt habe. Es sah mir wie ein Vertrag aus. "Lesen Sie es in Ruhe durch Mr Baxter" Ich brauchte gar nicht soviel. Wie schon angemerkt bin ich ein Meister des Vertragaufstellens. Dieser Vertrag hat mir zuviele Vorteile für Mr von und zu Schleimhaufen, diese gilt es auszumerzen. Doch dann sah ich etwas unverschämtes. Eine Million Kronion für nur Zehn Prozent der Anteile. Da muss ich mir etwas einfallen lassen.

"Mr von und u Schleimhaufen, ihr Vertrag gefällt mir so sehr, dass ich ihnen ein Gegenangebot machen will" Seine Augen weiteteten sich "Wie wärs. Hundertausend Kronion für die Zehn Prozent?" "Ich will Ihnen nicht zu nahe treten Mr Baxter, aber das ist zu wenig. Meine Technologie ist weit mehr wert!" "Gut, Hundertzehntausen?" "Mr Baxter, machen sie sich mal nicht lächerlich. Ich habe besseres von ihnen gehört" Ich ging immer ein kleinenen Schritt hoher mit dem Geld. Schnösel wurde immer angepisster. "Ok letztes Angebot: Ich verzehnfache mein erstes Angebot und sie verzehnfachen die Prozente? Abgemacht?" Ich hielt ihm die Hand hin. Er schlug ein "Abgemacht!" Ich grinste "Herzlichen Glückwunsch, Mr von und zu Schleimhaufen! Sie haben soeben Hundert Prozent Ihrer Technologie an uns verkauft!" Er sah sich fragend um "Was haben sie da für Tricks benutzt" Schnösel war echt sauer. "Das mein Freund nennt sich Verhandeln, sollten sie auch mal versuchen" Er wurde laut und fing an mich und meine Mutter zu beleidigen. Ich betätigte mein Funkgerät "Steven, hier möchte jemand aus meinem Büro entfernt werden!" Auf der Stelle kamen Sicherheitsmänner und zogen Schnösel heraus. "Dankeschön Steven!" "Keine Ursache Mr Baxter. Und da währe noch etwas. Miss Earnwold will mit ihnen reden!"

Ich klopfte an der Bürotür. "Herein!" Ich betrat das Büro. "Du wolltest mich sprechen Leia?" Sie erhob sich aus ihrem Stuhl. Obwohl sie meine Chefin ist, sieht sie in diesen Hosenanzug mit den zu einem Pferdeschwanz gebundenen brauen Haaren und ihrer Brille gleichermaßen Autoritär und sexy aus. "Jordan, ich kann dir gar nicht genug danken. Der Deal mit Marcel, darauf hättest auch nur du kommen können" "Ach Leia, du weißt doch genau, dass ich das immer gerne mache. Und außerdem, Marcel ist berühmt. Es wäre töricht gewesen jemand anderen zu nehemen" Ich schaute auf ihren Schreibtisch. Ihr Papierhaufen war deutlich größer als meiner. "Leia, wann hattest du dir das letzte mal Freizeit genommen?" SIe war perplex "Wie meinst du das?" "Ich sehe dich nur hier in der Firma. Selbst wenn ich deinen Großvater Bolton besuche, bist du nicht da. Ich glaube du arbeitest zuviel" "Jordan, du verstehst nicht wie man eine Firma leitet. Das heißt nunmal Arbiet" Leia ist nicht nur meine Chefin sondern auch eine Freundin. Ich weiß, dass sie Freizeit braucht. Also hatte ich einen Plan "Leia wie wärs? Wir gehen mal etwas schönes zusammen essen!" Sie wurde noch perplexer "Jordan, das kann ich grad wirklich nicht. Ich muss mit Carol noch Dinge klären und außerdem ist jetzt auch noch Marcel dazu gekommen" "Dann nehmen wir die beiden mit! Ich kenne dort einen richtig guten Laden. Und außerdem kennen du und Marcel euch noch gar nicht. Wie will man mit jemandem zusammenarbeiten, den man gar nicht kennt?" Leias Gesicht formte sich zu einem Lächeln "Weißt du Jordan, du bist nicht nur ein guter CEO, nein du bist auch ein guter Freund" "Super. Ich würde sagen heute Abend, so gegen Zehn? Du organisierst Carol, ich organisiere Marcel!" Ich ging auf dieTür zu "Jordan!" Sagte Leia "Du bist der Beste" "Sag mir was, was ich noch nicht weiß!"

MechanismGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt