Kapitel 15.

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Mia ging auf das kleine Gartentor zu und öffnete es. Sie war zuhause angekommen. Schnell zog sie ihren Schlüssel herraus und schloss die Haustür auf. Doch drinnen angekommen erwartete sie schon ihre Mutter.
"Hallo Mia Schatz!"

"Emm...Hallo?"

"Du wunderst dich sicher warum ich schon hier bin? Du hast doch sicherlich nicht vergessen, dass du Hausarrest hast oder?"

"Nein mama!"

"Tja ich bin halt heute schon 4 Uhr morgens los gefahren, um deinen Hausarrest nicht zu verpassen."

"Gruselig!"

"Naja komm, geh in dein Zimmer, aber sofort!"

"Emm, ich habe noch nichts gegessen?"

"Steht alles in deinem Zimmer!"

"Kay..."

Mia zog sich aus und lief in ihr Zimmer. Dort angekommen fand sie eine Dose Fertig- Lasagne vor sich. Diese war bereits aufgewärmt. Da hatte sich ihre Mutter echt Mühe gemacht. Außerdem hatte sie ihr eine Flasche Eistee hingestellt. Als Mia sich gerade setzten wollte hörte sie ein Klicken. Tatsächlich hatte ihre Mutter sie eingeschlossen. Das konnte sie bis heute nie fassen. Sie macht dies seit dem Mia das erste Mal Hausarrest hatte. Deshalb hatte sie auch ein eigenes Bad. Mit einem Seufzer setzte sie sich nun auf ihre Couch. Schnell nahm sie sich ihre Packung fertig Lasagne und fing an zu essen. Sie schmeckte nicht sonderlich gut, aber auch nicht mega schlecht, es ging. Als sie dann fertig war, stürzte sie sich auf ihren Süßigkeitenbunker. Sie war immer sehr sparsam mit ihren Süßigkeiten gewesen, deshalb hatte sie eigentlich immer welche. Nun stopfte sie sich eine Tüte Puffreis in eine Tasche. Sie hatte nicht vor hier zu bleiben. Schnell aß sie noch ein paar Chips bis sie beschloss nichts mehr zu essen. Sie räumte ihre restlichen Süßigkeiten wieder weg und schmiss sich wieder auf die Couch. Dort lag sie jedoch nicht lange. Sie hatte echt keine Lust mehr. Ihre Mutter wusste genau, dass die schlimmste Strafe für sie war, dass sie nicht raus durfte. Sie beschloss nun der Langeweile ein Ende zu machen und packte ihren Turnbeutel. Sie zog den Puffreis wieder aus der anderen Tasche herraus, da sie ihn im Turnbeutel auf ihren Erkundungstouren brauchte. Als ihr Tutnbeutel dann endlich fertig gepackt war, öffnete sie ihr Fenster. Sie zog sich noch schnell einen Hoodie über ihren Pulli, da ihre Jacke unten war. Schuhe hatte sie, so klug wie sie war, mitgenommen. Schnell stieg sie auf die Fensterbank und hielt sich an der Regenrille fest. Hinter ihr Schloss sie ihr Fenster von außen dann mit einem Haargummi. Sie ertastete kurz das Rohr neben ihr und rutschte dann auch schon runter. Sie prallte hart auf dem Boden auf, da sie vergessen hatte, sich abzufangen. Schnell stand sie wieder auf und lief los...

The key of secrets #Wattys2019Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt