Insel der Verlorenen

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Es ist jetzt bereits sieben Jahre her, seitdem die Bösewichte auf die Insel verbannt worden. Jeder von ihnen hat sein eigenes 'Geschäft' eröffnen, naja meistens stehlen sie sich untereinander etwas und verkaufen es am nächsten Tag erneut.
Die Familie Hook hat ein kleines Uhren Geschäft eröffnet. Nichts Großes, aber die drei Kinder müssen trotzdem dort arbeiten, um sich selber Geld zu verdienen. Von dem Geld ihres Vater sehen sie nämlich nie etwas, er ist eben ein Pirat.
Harriet war inzwischen 13 Jahre alt, sie übernahm die Nachtschicht in dem Laden. Sie achtete eigentlich nur darauf das keiner etwas klaut. Falls das jedoch passiert muss sie es zurück zahlen mit ihrem eigenen gesparten Geld. Harriet gründet nebenbei auch noch ihre eigene kleine Piraten Crew. Die Mitglieder bestanden hauptsächlich aus den Nachkommen von der Crew ihres Vater. Sie sagte oft stolz, wie der Vater so die Tochter, jedoch ignorierte Hook sie da immer. Er hatte all seine Hoffnungen auf Harry gesetzt. Harriet macht sich aber daraus nichts, inzwischen war ihr es eigentlich auch egal geworden was ihr Vater über sie denkt. Wäre ihr Vater nämlich nicht der Böse gewesen würde sie jetzt frei sein uns zusammen mit ihrer Crew und ihren Geschwistern die Meere unsicher machen, aber ihr Vater hat ihr alles ruiniert.
Harry dagegen fand das nicht so. Er findet das sein Vater alles richtig gemacht hat. Peter Pan hat es nicht anders verdient, sagte er oder 'wenn ich damals da gewesen wäre, würden wir jetzt über Nimmerland herrschen.' Sein Vater liebte die Art wie sein Sohn dachte und hat ihm dafür auch ein Haken geschenkt. Er sah genauso aus wie seiner, mit dem kleinen Unterschied das dieser nicht echt war. Er hoffte, das sein Sohn damit mal genauso wird wie er.
Als Harry jedoch an einem Tag die Schicht im Laden übernommen hatte, kam ein Mädchen vorbei. Sie hatte Türkise Haare, für Harry war das wirklich seltsam. Als sie Harry sah, mit seinem Haken, kam sie in den Laden.
"Bist du ein Pirat?" Fragte sie ihn mit großen Augen, die hofften das er ja sagte.
"Ja, ein richtiger. Wenn ich groß bin will ich genau so werden wie mein Vater." Antwortete er ihr und richtete sich auf.
"Das ist so cool. Wenn ich groß bin, will ich garnicht so werden wie meine Mutter. Sie ist langweilig. Wer ist denn dei; Vater?"
"Äh, ist das denn nicht klar? Mein Vater ist der einzig ware Captain Hook. Und deine Mutter wer ist sie?"
"Ursula, die Meerhexe." Das Mädchen verdrehte die Augen.
"Ich bin übrigens Harry. Harry Hook. Zukünftiger Captain einer gefürchteten Piraten Crew. Wenn du willst kannst du mitmachen, vielleicht willst du ja mein erster Maat sein."
"Ich bin Uma und das hört sich toll an. Das wird bestimmt viel Spaß." Uma bekam ein riesen Lächeln auf ihr Gesicht und ging wieder aus dem Laden ohne etwas gekauft zu haben.
Harry drehte sich um und war ziemlich glücklich über diese Begegnung. Hinter ihm stand aber Harriet.
"Deine eigene gefürchtete Piraten Crew also?" Fragte sie ihn mit einem ironischen Unterton
"Ja, genau so wie Vater."
Harriet lachte und ging weg. Harry wusste nicht was er falsch gesagt hatte.
CJ war 10 Jahre alt zu dieser Zeit. Und die Meiste Zeit wo sie im Laden arbeiten sollte, versteckte sie sich und spielte anderen Streiche. Sie hat aus Nimmerland nicht so viel von ihrem Vater gelernt, eher von Peter Pan. Naja, an das was sie sich zumindest noch erinnern kann. Sie wollte eines Tages einen Streich in einem Laden spielen, wo es nur so von Puppen wimmelte. Sie dachte es wäre vielleicht lustig, sich hinter den Puppen zu verstecken und es aussehen zu lassen als ob sie sich bewegen konnten.
Der Streich ging nach hinten los. Der Besitzer des Ladens trat vor sie und es war niemand anderes als Dr. Facilier. Sie hätte es wissen müssen, dachte sie sich, die ganzen Puppen. Es sind Voodoo Puppen.
"Was machst du denn hier?" Fragte er sie.
"Ach ich suche nur eine Puppe." Versuchte sie sich rauszureden.
"Du suchst dir eine Puppe in dem du hinter das Regal gehst? Für mich sieht das eher nach Diebstahl aus und weißt du was ich mit Dieben mache?"
CJ schüttelte den Kopf.
"Frag doch einfach mal die da drüben." Er deutete auf die geschrumpften Köpfe an seiner Wand an. CJ schluckte sehr laut und ängstlich.
"Ah da bist du ja." Hörte CJ eine weibliche Stimme hinter Dr. Facilier. "Ich dachte schon ich finde dich gar nicht mehr."
CJ lächelte. Sie wusste garnicht was hier vor sich ging, aber so lange es sie aus dieser Lage befreit spielte sie mit.
"Freddie, was machst du denn hier?" Fragte Dr. Facilier als er sich umdreht und CJ ein kleines Mädchen entdeckte. Ungefähr genau so alt wie sie.
"Papa, ich spiele gerade mit meiner Freundin verstecken. Sie ist wirklich gut darin." Sie deutete auf CJ und auf ihr 'Versteck' hinter dem Regal.
"Deine Freundin?"
"Ja, ich kenn sie von der Schule. Sie ist die Tochter von Hook." Sagte sie ganz sicher.
CJ war geschockt. Sie war sich sicher das sie noch nie in ihrem Leben dieses Mädchen gesehen hatte. Zur Schule ging sie fast nie, war ihr zu langweilig, also da hat sie sie dann auch noch nie gesehen.
"Von Hook also? Freddie du hast mir noch nie von ihr erzählt. Wie heißt sie denn?" Dr. Facilier versucht seine Tochter auszutricksen, fast hätte es auch geklappt, doch CJ zeigte ganz deutlich mit ihrer Hand ein C und ein J.
"C...J...?" Sie blickte zu CJ rüber die nickte. "Ja, CJ."
"CJ also. Ein sehr interessanter Name." Er drehte sich wieder zu CJ. "Herzlich Willkommen in unserem Laden, CJ." Er drehte sich um und lief weg. CJ stand auf und lief zu dem Mädchen rüber.
"Sag mal bist du total bescheuert?" Fragte das Mädchen CJ
"Ja, auch schön dich kennenzulernen. Also danke oder so für deine Hilfe." CJ wollte gerade gehen.
"Ich bin übrigens Freddie, die Tochter von dem Mann der gerade eben deinen Kopf schrumpfen wollte." Sagte ihr das Mädchen hinterher.
"CJ, aber das weißt du ja schon."
"Für was steht CJ?" Fragte Freddie sie.
"Calista Jane, aber bitte nenn mich CJ." Antwortete ihr CJ. Sie drehte sich um und wollte wieder gehen, doch Freddie sagte ihr wieder etwas hinterher.
"Nächstes mal, kündige dich vorher an. Damit ich mir eine andere Ausrede ausdenken kann."
CJ lachte und nickte. Danach ging sie nach Hause.

Familie HookWo Geschichten leben. Entdecke jetzt