Kapitel 3 - Peinliche Begegnung

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~~~Jin's Sicht~~~

"Wollen wir nicht wenigstens ein Mal zu ihr gehen um uns kurz vor zu stellen?" frage ich in die Runde. "Schaden würde es nicht... Ein Versuch ist es wert meiner Meinung nach", stimmt mir der jetzt etwas müde Tae zu. "Gut", ich gehe die Treppe runter gefolgt von den andern, nur Yoongi schläft schon tief und fest auf seinem Zimmer und hat nichts mitbekommen. Im Keller angekommen klopfe ich an die Tür und warte, doch nichts rührt sich. "Versuchs nochmal" meint Hobi, also klopfe ich etwas fester... Immernoch keine Reaktion. "Anscheinend halt sie sich wirklich von uns fern", stellt Tae niedergeschlagen fest.

"Vielleicht ist sie grad nicht da oder schläft gerade" versucht Namjoon ihn auf zu munter und gähnt "und das sollten wir auch mal machen", also gehen wir alle hoch und legen und in unsere Zimmer. Doch bevor alle in diesen Verschwinden schlage ich noch etwas vor "Wie wäre es, wenn wir, nachdem wir uns eingerichtet haben, heute in die Stadt in ein Caffè gehen und danach einkaufen?". Ich höre müdes zustimmendes Gemurmel, also gehe ich mit Jimin in unser Zimmer. Tae schleicht, so leise er kann, zu Yoongi, Namjoon und Hoseok teilen sich auch ein Zimmer, nur Kookie ist wie in Seoul allein.

Als dann endlich der Transporter mit unseren Sachen angekommen ist und wir sie, mit etwas Hilfe der Arbeiter, eingeräumt haben, ist bereits 14 Uhr, also ziehen wir uns um und gehen in die Stadt. Alle sind gut gelaunt, Tae und Hobi rennen vor uns her und spielen Fangen.

Endlich in der Stadt angekommen laufen wir etwas planlos umher, bis wir ein Café finden. So wie es aussieht, hat es einen Japanischen Touch, denn alle Bedienungen darin laufen in einem Maid Outfit rum. Hoseok ist anscheinend davon begeistert "Können wir da bitte rein?" fragt er wie ein kleines Kind und ich muss schmunzeln. "Na gut, wenn du unbedingt willst, bevor wir hier noch länger umher irren". Also gehen wir alle rein, werden wie in Japan begrüßt und an einen Tisch gebracht. Offensichtlich ist der Bedienung nicht entfallen wer wir sind, denn voller Freude geht sie in einen Hinterraum und kurz darauf kommt eine Bedienung die uns mit einem Lächeln, auf Koreanisch fragt was wir denn haben wollen. Komisch... Sie kommt mir bekannt vor.

~~~Yumi's Sicht~~~

Als ich endlich bei meiner Arbeitsstelle angekommen bin, wartet schon der wütende Chef auf mich "Was fällt dir ein schon wieder so spät zu kommen?! Noch ein Mal und du kannst den Job hier vergessen, jemand besseren finden wir alle mal!"
"T-tut mir leid" antworte ich außer Puste. "Will ich hoffen! Und jetzt hop hop, die Arbeit erledigt sich nicht von selbst". Also machen ich mich an die Arbeit. Nach 2 anstrengenden Stunden bin ich endlich fertig, doch entspannen kann ich immernoch nicht.

Sofort mache ich mich auf dem Weg zum nächsten Job. Eigentlich hätte ich jetzt noch eine halbe Stunde Pause, doch diese entfällt weil ich zu spät war. Endlich angekommen in Caffè, fange ich mich an um zu ziehen. Ich halte mir meine stechende linke Seite Mist, fängt das schon wieder an. Seit dem Flugzeug- Absturz habe ich öfters mal Probleme auf der linken Seite, vorallem damit, Sachen zu halten. "Das kann ja heute noch witzig werden" Murmel ich zu mir selbst.

Als ich grad die Schwarzen Ballerinas von meinem Outfit angezogen habe, kommt auch schon aufgeregt die Chefin rein gestürmt. "Yumi! Gut das du da bist, du kannst doch Koreanisch, oder?". Etwas perplex antworte ich "J-ja... Warum?" "Perfekt! Dir sagt Bts doch bestimmt was, oder?" sagt sie mit einem breitem grinsen. "Joa..." ich habe früher gern ein paar ihrer Lieder gehört, durch eine Freundin kam ich auf die K-Pop Gruppe. "Dann raus mit dir, du darfst sie heute bedienen" sie fängt an mich aus der Kabine zu schleifen. "W-warte", doch sie hört mir nicht zu, sondern drückt mir einen kleinen Block und einen Stift in die Hand und schickt mich in die Richtung von der Gruppe. Na toll...hoffentlich kann ich noch flüssig Koreanisch, schließlich hab ich es seit einem Jahr nicht mehr gesprochen. Da mir nichts anderes übrig bleibt, gehe ich an den Tisch und frage sie mit einem Lächeln was sie den haben wollen.

Mein Blick wandert kurz durch die Runde und geschockt stellte ich fest, dass das meine neuen Untermieter sind. Scheiße. War alles was mir dazu einfällt. Gezwungener maßen behalte ich mein Lächeln und warte auf ihre Antwort. Hoffentlich erkennen sie mich nicht... Erleichtert stelle ich fest, dass sie kein Wort darüber verlieren und alle einen Cappuccino und ein Stück Torte bestellen. Glück gehabt...

Doch leider habe ich mich zu früh gefreut. Als ich die Bestellung aufschreiben will verliere ich kurz die Kontrolle über meine linke Hand und der Notizblock fällt mir einer. Als ich ihn aufheben will, stoße ich mit meinem Kopf gegen einen anderen mit mint grünen Haar. "Sorry" murmelt die Person mit der ich zusammengestoßen bin verschlafen.
"K-kein Problem", ich werde etwas rot und schnell hebe ich den Block auf und husche on die Küche um die Bestellungen zu holen. Wenn ich richtig bin, dann war das Suga...

Als ich mit den Tablets voller Tellern und Tassen zurück zum Tisch komme stelle ich jedem einen Cappuccino und ein Stück Torte auf den Platz. Alle beobachten mich, was mir etwas peinlich ist. Hoffentlich erkennen sie mich später nicht als ihre Vermieterin.
Naja, fast alle, denn der schwarz haarige in der Mitte schaut die ganze Zeit peinlich berührt und mit leichter röter im Gesicht zur Seite. Oder linst ab und zu, zu dem mit silbernen Haaren neben ihm. Wie knuffig.

~ Im nächsten Kapitel ~

Ohne weitere Worte gehe ich in die Umkleide und schlüpfe in meine Alltagsklamotten. Na toll... So kann ich mich in der Villa nie vor ihnen zeigen, sie würden mich sofort erkennen. Also versuche ich mir meine Haare hoch zu stecken, was ich daheim sonst nie mach. Besser als nichts. Ich verlasse den Raum und komme zu der Gruppe "Wir können los wen ihr fertig seid".

Ein Jahr unter Jungen [Bts] Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt