Kapitel 21 - Rettung in letzter Sekunde

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Da ich heute eine halbe Stunde früher als sonst zu Hannah muss, gebe ich Namjoon bescheid, dass ich heute Abend nicht mit essen werde.

<Ich>
Hi, ich wollte nur bescheid geben,
dass ich erst um 21:40 gehen kann und dann gegen 22 Uhr nach hause komme und ich deshalb nicht mit euch zu Abend esse

<Namjoon>
Okay, danke dass du bescheid
sagst.
Kann ich den anderen eigentlich
auch deine Nummer geben?

<Ich>
Natürlich

<Du wurdest der Gruppe 'die 7 Zwerge' hinzugefügt>

<Ich>
Echt jetzt, die 7 Zwerge? 😂

<Unbekannt> ~Chim Chim
Naja, eigentlich würde Schneewittchen und die 6 Zwerge
besser passen, oder nciht Tae ;)

<Unbekannt> ~Tae Tae
Also wenn, dann haben wir
genau genommen nur einen Zwerg
hier

<Unbekannt> ~Bunny 🐇
Da muss ich Tae recht geben ;3

<Unbekannt> ~World handsome 😘
Jetzt hört doch auf den armen
Jiminie zu ärgern, ich dachte ihr
seid schon groß

<Namjoon>
Wir machen jetzt mit dem Training weiter, kommt hoch in den Trainingsraum

<Unbekannt> ~Hobi 🏵️
Wo bleibst du Yoongi?
Ich will euch neuen Schritte beibringen

<Unbekannt> ~Zzz Zzz
Ich schlafe grad 😴

Ich lache etwas und speicher die Nummern der Mitglieder ein. Danach mache ich mich mit guter Laune auf den Weg zu Hannah, dort aß ich auch etwas zu Abend, spielte etwas mit ihr und brachte sie ins Bett. Als dann ihre Eltern endlich wieder heim kamen, machte ich mich auf den Weg nach Hause.

Die Sonne ist schon untergegangen und die Straßen wurde nur durch ein paar Laternen erläuchtet. Im Umkreis von ca. ein einhalb Kilometer um meine Villa steht kein Haus mehr und die Straße wird nur durch ein paar einzelne Laternen beleuchtet. Zum Glück scheint der Mond in dieser Nacht ziemlich hell. Etwas schnelleren Schrittes laufe ich den Weg entlang, während ich Musik höre, um nicht den gruseligen Klängen aus der Umgebung zuhören zu müssen. Doch so einen Fehler werde ich nie wieder machen...

Von hinten wurde mir der Mund mit einer großen Hand zugehalten, aus Reflex stieß ich mit meinem Ellenbogen nach der Person, doch ich komme nicht annähernd gegen die Bauchmuskeln von dieser an. Ich versuche mich zu wehren, denn nach Hilfe zu rufen würde mir mitten im nirgendwo sowieso nichts bringen. Ich werde umgedreht und gegen einen Baumstamm am Wegrand gedrückt, nun kann ich die große, in schwarz gekleidete muskulöse Person erkennen.

"Ich hoffe du hast endlich mein Geld", es ist Dennis, ich schulde ihm ein haufen Geld und er hat mich schon des öfteren deshalb 'besucht' . "G-grad nicht", ich versuche ruhig zu bleiben "aber am Ende des Monats kann ich alles zurück bezahlen...". "Das sagst du immer", er kommt mir näher und legt mir eine Hand an die Kehle. "D-diesmal ist es anders... I-ich habe... Untermieter die gut Zahlen...", stammelte ich vor mich hin. "Ich will aber jetzt meine Entlohnung", er schaut an mir runter und grinst böse, was ich selbst bei dem schwachen Licht erkennen kann. Ich schlucke....

Er kommt mir noch näher und drückt sein Knie zwischen meine Beine."B-bitte nicht...", ich versuche verzweifelt ihn weg zu drücken, doch er ist zu stark. Ohne Mühe nimmt er meine Arme und hält sie fest. Ich fühle mich wie eine wehrlose Puppe und mir läuft eine Träne über das Gesicht. Warum muss ich immer in so eine scheiße geraten... Er schiebt seine Hand unter mein Oberteil und ich zittert.

Als ich aufgegeben habe mich zu wehren, wird er aufeinmal weggezogen. "Yumi!", höre ich jemanden rufen, doch durch die Tränen sehe ich nur verschwommen und kann niemand bestimmten ausmachen. Mit dem Rücken am Baum, lasse ich mich nach unter sinken und schlinge meine Arme um meine Knie, um mein Zittern unter Kontrolle zu bekommen.

Was in den nächsten Minuten passiert, bekomme ich nicht mit. Erst als mich jemand sanft an der Schulter berührt und ich zusammenzucke, werde ich zurück in die Realität geholt. "Ist alles inordnung?", ich kann nicht genau das Gesicht erkennen, aber da ich die Mint grünen Haare in der Dunkelheit ausmachen kann, weiß ich das es Suga ist. Ich nicke nur leicht und versuche Aufzustehen, doch meine Beine zittern noch etwas .

"Warte kurz", höre ich Jin's markante Stimme, von dem ich auch schon im nächsten Moment wie eine Braut hochgehoben werde, ich verberge nur mein Gesicht in seine Schulter und nuschel "Danke...". Erschöpft sage ich kein weiteres Wort mehr und lasse mich zur Villa tragen.

"Kannst du wieder laufen?", fragt er mich, als wir vor der Tür stehen. Inzwischen habe ich mich wieder etwas Beruhigt "Ja", er lässt mich runter und ich strecke mich kurz. Erst jetzt bemerke ich Jimin, welcher anscheinend auch da war. Als Suga aufschließt und gefolgt von Jimin rein geht, folge ich ihm, aber vergesse den kleinen Absatz, über welchen ich jetzt stolper.

"Verdammt", rufe ich in meiner Mutter Sprache, als ich in den Armen des überraschten Jimins liege. Zum Glück hat er schnelle Reaktionen, sonst würde ich jetzt auf dem Boden liegen... "D-danke", sage ich und stelle mich wieder hin. "Ich glaub ich sollte dich doch noch bis nach unten begleiten", meint er grinsend. Ich will einfach nur ins Bett und nicke deswegen müde. Er legt einen Arm um meine Hüfte und führt mich in meine Wohnung. Dies lasse ich über mich ergehen, ohne die Blicke, welche Suga mir und Jimin zuwirft zu bemerken.

Das einzige was Jimin noch mach, als wir unten ankommen, ist mich bis in mein Zimmer zu begleiten und mit einem besorgten Blick mir eine gute Nacht zu wünschen. Doch ich lasse mich einfach so, in den Klamotten welche ich noch anhabe, in mein Bett fallen und schlafe sofort ein.

<im nächsten Kapitel>


So könnte man sie wohl am besten beschreiben. Sie sehen echt blass aus und stöhnen rum als ob sie gleich sterben würden. "Was ist denn mit euch passiert?", frage ich überrascht. Als Antwort bekomme ich ein starken Hustenanfall, gefolgt von einem genuschelten "Krank", aus Jimins Mund.

Ein Jahr unter Jungen [Bts] Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt