Chapter 5

887 60 2
                                        

Als Lily am nächsten Tag aufwachte, lag sie immer noch in Sebs Armen. Zuerst war sie etwas verwirrt, doch dann erinnerte sie sich wieder an den zu vorigen Abend und fing sofort an zu lächeln. Sie hatte ihm nicht erzählt, warum sie ein bisschen stark von der Situation mitgenommen war, sie hatte jedoch auch nicht vor, es ihm in nächster Zeit zu sagen. Sie drehte sich in seinen Armen, sodass sie ihm in sein Gesicht schauen konnte und strich ihm eine Haarsträhne hinter sein Ohr. Wegen dem Dreh hatte er wieder längere Haare, welche ihm bis zu seinem Schultern gingen und sie musste sich selbst eingestehen, dass sie ihn so noch attraktiver fand, als mit kurzen Haaren. Als sie merkte, dass er langsam seine Augen öffnete, drehte sie sich schnell wieder um, und tat so, wie als würde sie nich schlafen. Was sie jedoch nicht wusste, ist, dass Sebastian bereits seit einer halben Stunde wach war.

"Morgen" sagte Seb mit seiner rauen Morgenstimme, welche sofort ein Kribbeln ihn ihr auslöste. "Morgen. Danke noch mal wegen gestern." erwiderte sie, mittlerweile ging es ihr wieder besser und da er neben ihr lag, wurde sie gleich nich glücklicher. Sie hatte sich erneut umgedreht und schaute ihm nun in seine, nun geöffneten Augen, welche kurz mit ihrem Blick zu Lilys Lippen wanderten. Sie hatte zuvor nich nie so richtig wahrgenommen, wie schön seine Augen waren, dessen Blick immer wieder an ihren Lippen hängen blieb.
Doch dann zerstörte ein Klopfen an der Tür, welche kurz darauf auch schon aufgerissen wurde, diesen perfekten Augenblick. Robert stolperte in den Trailer und kaum hatte er realisiert, wo er gerade rein geplatzt war, riss er seine Augen auf und schlug sich mir seiner Hand vor den Mund. " Ich habs gewusst." Fing er leise an. "Ich habs gewusst!" Schrie er nun schon fast. "Sebastian und Lily! Yuhuu!" Sebastian sprang sofort auf, zog Robert weiter in den Trailer und schlug die Tür zu. "Hör mal. Es ist nicht das, wonach es aussieht. Ich.. Wir.." versuchte er zu erklären, als die Tür ein zweites Mal aufgerissen wurde und nun Scarlett davor stand. "Was ist hier los?" fragte diese sichtlich verwirrt und schaute dabei besonders ihre Schwester an. Nachdem Robert ihr alles, was er kurz zuvor gesehen hatte erzählt hat, fing nun auch Scarlett an zu lachen. " Ich hätte nie gedacht, dass du es überhaupt schaffst sie an zu sprechen, Seb. Ich meine wir wissen ja alle, dass.." "Ok. Das reicht für heute. Wir sehen uns beim Frühstück!" unterbrach sie nun Seb, er schubste beide aus dem Trailer und schloss die Tür hinter ihnen. Lily schaute ihn verwirrt an. "Sie wissen ja alle , dass was?" Sie könnte sich zwar denken, um was es ging, wollte es aber trotzdem noch von ihm hören. "Äh.. Es ist... nichts." stotterte Sebastian nur nervös als Antwort. "Ich geh dann mal. Wir sehen uns ja später beim Frühstück nehm ich mal an?" "Ja klar." Lily schenkte ihm noch ein kleines Lächeln, bevor er den Welpen nahm und den Trailer verließ. Er machte sich auf den Weg zu seinem Trailer und rettete sich so doch noch aus einer Situation, welche zum Schluss ziemlich peinlich für ihn wurde. Während er sich jedoch sehr viele Gedanken darüber machte, wie es jetzt mit ihnen weiter gehen würde, saß Lily grinsend auf ihrem Bett und freute sich über die Tatsache, dass er sie mochte.

"Da kommt ja unser frisch verlobter Sebastian!" Kaum war Seb durch die Türen des Frühstück Raums gegangen, fing Anthony schon an, Witze zu machen. Sebastian verdrehte die Augen. Anscheinend hatten sich Robert und Scarlett nicht zurück halten können und den Anderen schon alles erzählt. Das hieß nun also für Seb, dass dieses Frühstück und allgemein die nächste Zeit nicht gerade angenehm werden würde. "Da läuft nichts." sagte er nur genervt, als er sich an ihren Tisch saß und Robert einen bösen Blick zuwarf. "Das sah heute Morgen aber ganz anders aus." Sagte nun dieser und trank genüsslich einen Schluck von seinem Kaffee. "Wo gehst du den jetzt hin?" fragte Tom nun Seb, welcher aufgestanden war. " Ich hol mir Kaffee und was zu essen. Sonst halt ich des mit euch nicht aus." Antwortete er nur lachend, während er in Richtung Buffet ging.

{702 Words}

Make me feel something | Sebastian Stan FFWo Geschichten leben. Entdecke jetzt