Langsam öffnete ich meine Augen und begann sofort zu lächeln. Da lagen wir also immer noch, eng aneinander geschlungen. Ich fühlte mich in seiner Nähe so wohl wie noch nie, ich war wieder glücklich. Ich weiß nicht ob es daran lag das Sebastian einfach nur an meiner Seite lag oder daran das er sich tatsächlich genau so fühlt wie ich, im Bezug auf uns. Während mein Blick noch auf ihm gerichtet war, merkte ich, das auch er aufzuwachen begann. Wir sahen uns direkt in die Augen, mein Magen fing sich wieder an zu drehen als ich sein Lächeln erblickte. Nur ein stumpfes Hallo fiel aus seinem Mund, es schien als sei er unfähig zu reden in diesem Moment. Ich wechselte meinen Blick immer wieder von seinen Augen zu seinen Lippen, als würde er mich magisch anziehen, konnte ich nichts anders als meine Lippen auf seine zu pressen und diesen Moment zu genießen, es schien als würde er mehr als tausend Worte aussagen. Ich würde am liebsten gerade ewig so liegen bleiben.
*Klopf-Klopf*
"Jonathan, bist du wach? Kann ich reinkommen?", ertönte es plötzlich von Richtung der Tür. "Shit", murmelte ich leise als ich Sebastian ansah, der mit weit aufgerissen Augen vor mir lag. "Versteck dich", sagte ich ihm als ich der Person vor der Tür um einen kleinen Moment bat. Gesagt, getan. Sebastian hatte sich im Badezimmer verschanzt, als ich zur Tür ging und Peter diese öffnete. "Du, ich Stör gar nicht lange. Ich wollte nur sagen das wir bald fahren wollen. Sag mal, weißt du wo Sebastian ist? Der ist nicht auf seinen Zimmer.","Ne, tut mir leid. Ich bin selbst gerade erst aufgewacht, vielleicht ist er sich etwas zu Trinken holen gegangen.", erwiderte ich Peter schnell auf seine Frage. Doch gerade als Peter mein Zimmer verlassen wollte, erklang aus dem Badezimmer plötzlich ein lautes Geräusch, als wenn etwas, von mittelschwerer Klasse, auf dem Boden gefallen war. "Ich.. Ich hab das Fenster aufgelassen.", erzählte ich Peter der nun seinen skeptischen Blick aufsetzte, während ich vor Nervosität den Satz gerade so herausbrachte. *Was war das den bitte gerade für eine idiotische Ausrede?*, klatschte ich mir innerlich vor die Stirn. Ich hoffte anständigst das Peter mir das, warum auch immer, abkaufen würde. "Ahja, na dann..", murmelte er vor sich her als er wieder aus meinem Zimmer verschwand.
Ich drehte mich angespannt um und lief auf das Badezimmer zu um Sebastian zu fragen was er denn dort bitte tun würde."Konntest du nicht noch etwas lauter sein?", knurrte ich ihn förmlich an, nachdem ich die Tür geöffnet hatte und Sebastian erblickte wie er ein paar herunter gefallene Sachen wieder aufhob. "Soooorry...", antwortete mir mein gegenüber, mit einem Hundeblick den wirklich niemand wiederstehen konnte. "Wir müssen aufpassen, nicht das jemand noch etwas mitbekommt.", nahm ich Sep schnell in meine Arme und symbolisierte das alles gut sei. Als ich von ihm abließ, nahm ich seinen Kopf in meine Hände und flüsterte ihm das ich ihn zwar mögen würde, wir aber noch herausfinden müssten, was wir überhaupt sind. Doch bevor es wieder zum ernst des Lebens zurückging, küsste ich ihn. Mir gefiel seine Nähe, ich wollte nicht das dies endet, doch die anderen suchten schon nach ihm.
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Die Route des grünen Herzens. 💚 (Pietsmiet FF)
FanficEine Leidenschaft - Eine Gruppe - Fünf Männer Eine wahre Männerfreundschaft wie sie im Buche steht. Pietsmiet ist eine kleine Gruppe von Youtubern die sich auf Videospiele spezialisiert haben, bestehend aus Peter, Dennis, Christian, Sebastian und Jo...