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Eine Weile standen wir so da. Ich weiß nicht wie lange, aber es war mir auch egal.

Doch plötzlich vielen mir die Worte ein, die mir meine Mutter am Tag unserer Flucht gesagt hatte.

Ich habe dein Handy zerstört!
Eins sage ich dir, wenn du je wieder Kontakt, zu Jimin oder einem der anderen Jungs auf nimmst, werde ich dafür sorgen, dass sie getötet werden.

Mit einem Mal fühlte ich mich nicht mehr so wohl.
Ich versuchte mich von Jimin zu lösen, doch der hielt mich weiter fest in seinem Griff.
„Habe Deine Eltern damit zu tun, dass du dich nicht mehr bei mir gemeldet hast?”
Ich antwortete nicht auf seine Frage, sonder starrte nur geradeaus an ihm vorbei.
Jimin löste sich von mir und hielt mich fest, sehr fest!
„Sophie, antworte mir!” Er sah mir tief in die Augen. Doch anstatt ihm zu antworten, senkte ich meinen Blick auf den Boden.
Jimin seufzte.Er platzierte zwei seiner Finger unter meinem Kinn und drückte es hoch,sodass ich gezwungen war ihn anzusehen.
„Komm mit mir nach Hause! Bei mir bist du sicher!”
Mir stiegen Tränen in die Augen. Wie gerne wollte ich mit ihm zurück nach Korea. Meine Freunde sehen und meine Großeltern. Doch ich schüttelte den Kopf und versuchte ihn von mir zu drücken. Vergebens! Dieser Mann war einfach zu stark!
„Sophie!”, sagte er war end doch kurz darauf wurde sein Blick zärtlich. „Sag es mir! Was haben sie mir dir gemacht?”
„W-was, was sollen sie denn gemacht haben?”, fragte ich verwirrt.
„Sie haben dich geschlagen, nicht wahr?”
Mir fiel die Kinnlade herunter! Es war nicht eher die Tatsache, dass er es wusste, sondern die, woher er es wusste!
Jimin lachte leise.
„Du...Lässt du mich etwa beschatten?”
„Na ja, ich habe so meine Kontakte!”, er grinste.
Ich starrte ihn empört an.
„Yah,Park Jimin!!!”
Er lachte. Kurz darauf umarmte er mich wieder!
„Weißt du schon, dass sie dich mit Johnson verheiraten wollen! Schon seit sie ihn das erste Mal gesehen haben!” Seit sie ihn das erste Mal gesehen haben? Das erklärte aus jeden Fall, warum sie sich nie Sorgen um mich gemacht hatten, wenn er mich mal wieder entführt hatte!
„Das es Max Johnson ist, nein! Aber dass sie mich verheiraten wollen ja! Das hat mir meine beste Freundin Angelina gesagt.”
„Aha!”
Er drückte mich fester an sich. Doch ich drückte mich los und wollte weg laufen. Ich schaffte es auch ein paar Schritte, doch kurz darauf, packte mich jemand am Handgelenk und drehte mich um. Und wer sollte es auch sonst sein? Natürlich stand Jimin vor mir.
Dieser grinste und sagte:„Wir sehen uns wieder, Sophie! Versprochen!” Dann ging er davon.
HÄ? Verwirrt sah ich ihm hinterher. Wieso versprochen? Ich hatte doch gar nicht gewollt, dass er mich zurück holt.
Eine Weile stand ich noch da und starrte auf die Stelle, an der Jimin verschwunden war!
Man, man! Dieser Junge war mir schon immer ein Rätsel! Auch früher hatte er oft in solchen Rätseln geredet, die mich zum grübeln brachten.

Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als mein Handy klingelte.

  Unnie? Wo zur Hölle bist du?

Oh! Hi, Angi! Ehm ich komme gleich! Ich... äh... Soll ich Brötchen mitbringen?

         Oh, Unnie! Warst du      in der Disco?

Was ist, wenn ich Ja sagen würde?    

            Dann würde ich dich in deinem Zimmer einsperren! Du weißt genau, dass immer irgendwer dort lauern könnte, der dich versuchen könnte zu töten! Das ist viel zu gefährlich und...

J

a, ja! Ich bin gleich da, Koch schon mal Kaffee!

Das war typisch Angelina! Immer Sorgen machen! Manchmal fragte ich mich, ob meine Eltern, ihr aufgetragen hatten mich nirgendwo allein hingehen zu lassen. Wahrscheinlich hatten sie Angst ich würde weglaufen. Augenverdrehend, setzte ich meinen Weg zum Bäcker fort.
Morgens war in New York einiges los, da alle zur Arbeit fuhren. Und erst Recht um die jetzige Uhrzeit. Es war kurz nach neun Uhr, als ich den Bäcker betrat.
Auch hier hatte sich bereits eine Schlange von wartenden Leuten gebildet. Einige holten sich nur einen Kaffee to go andere einen Bagel und wieder andere holten Tonnenweise Brot oder Brötchen!
Abermals verdrehte ich die Augen. Ich hätte mich natürlich einfach Vor drängeln können und wenn jemand gemeckert hätte, hätte ich ihm meine Pistole unter die Nase gehalten.
Aber aus irgendeinem Grund, wollte ich heute sozial sein. Fragt mich nicht warum, aber ich war auf ein Mal sehr gut drauf.
Als ich an der Reihe war, strahlte ich die Verkäuferin an. Sie sah mich kurz verwirrt an. Schließlich war ich hier ziemlich bekannt und für gewöhnlich auch nicht so nett.
Ich bestellte 2 Brötchen und 2 Croissants und verließ gut gelaunt den Laden wieder.
Ohne auch nur einmal in der Zeit beim Bäcker zu bemerken, dass gar nicht so weit von mir entfernt 7 vermummte Gestalten gesessen hatten. Ich fürchte, wenn ich sie damals gesehen hätte, hätte ich den Laden so schnell wie möglich und unauffällig verlassen. Doch natürlich hatten sie mich die ganze Zeit über beobachtet.

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Endlich habe ich es geschafft diesen Teil zu veröffentlichen, nachdem ich ihn dreimal geschrieben hatte, aber ich glaube Wattpad hasst mich 🤣

Na ja ich hoffe es hat euch gefallen!

  
    Mademoiselle Bangtan ❣️

     
  


Mafiaboss & Princess (Jimin FF) Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt