You make me wanna die

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Lillith POV

Es ist jetzt nun zwei Wochen her, seitdem Jungkook mir gesagt hat, dass er mich nicht mehr sehen will. Und obwohl ich ständig das Bedürfnis danach habe ihm nahe zu sein, ist er der einzige dem ich niemals etwas abschlagen kann. Egal wie sehr es mich auch verletzt. Ich bin mehr als Sand in seinen Händen. Und natürlich habe ich ihm auch diesen Wunsch erfüllt. Jedesmal wenn ich auch nur gespürt habe wie nahe er mir doch teilweise war, als ich einige Sets und Shootings kontrollieren ging, bin ich ihm ausgewichen. Habe immer andere geschickt. Und seit jenem Tag, heule ich mich täglich bis zur Erschöpfung aus. Schlafe nicht; esse nicht; rede weniger wie sonst schon und verschanze mich nur noch. Mittlerweile ist es so schlimm, dass ich ganz zuhause bleibe und in meinem Bett dahin vegetiere. Würde Yoongi nicht manchmal gegen meinen Willen ins Zimmer kommen, wäre ich bestimmt schon in einem Meer aus leeren Flaschen ertrunken.

Auch mein bester Freund ist mit seinem Latein am Ende. Anfangs war ich so darauf verpicht alleine sein zu wollen, da habe ich auch einmal seine Schnürsenkel in Brand gesetzt. Fand er natürlich nicht so lustig, ging aber danach. Aber er gibt mich nie auf, egal wie wir uns in der Zeit an die Gurgel gesprungen sind. Heute ist meine Schonfrist um. Yoongi hat allen ernstes Eomma Jin zu mir zitiert. Auf die Frage von Yongs, wann ich doch das letzte mal überhaupt aus dem Bett gegangen bin, gegessen oder überhaupt mal geduscht habe, konnte ich nur mit einem Schulter Zucken antworten. Was mir ehrlich gesagt schon schwer viel, so erschöpft wie ich zur Zeit bin. Wenn ich nur halb so schlimm aussehe wie ich mich fühle, dann würde man mich glatt als wahllos entsorgter Müllsack, zwischen Containern verwechseln. Und dies glatt als eine Art Familien Zusammenführung abstempeln. Wie auf Abruf klopf es. Und ohne auf eine Antwort zu warten öffnet sich die Türe. Eine schwarze Haarpracht lins hindurch. Es ist Seok-Jin.

„Omo! Der alte Stein hat ja kein bisschen untertrieben! Mein armes Baby

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„Omo! Der alte Stein hat ja kein bisschen untertrieben! Mein armes Baby..", brabbelt der schwarzhaarige los und kommt auf mich zu gestürmt. Nur um sich neben mir aufs Bett zu setzen und mich besorgt zu Mustern. Er streicht mir über meine Stirn. Mit trägen Augen sehe ich ihn nur stumm an. Viel zu geschwächt und sichtlich am Ende, um auch nur einen Muskel mehr wie nötig zu regen. Auch Yoongi stößt zu uns. „Hab ich dir zu viel versprochen? Lillith ist mehr wie am Ende. Ich weiß nicht mehr weiter, Hyung.",erklingt es besorgter wie man es von ihm erwartet. Seufzend schaut Jin mich eindringlich mit seinen Nussbraunen Augen an. „Kleines..du musst zumindest etwas trinken. So ist das doch kein Leben..."-„Ich lebe doch nur, weil ich nicht sterben kann.", Hauche ich so leise und schwach. Ein Mensch hätte es niemals hören können. Die beiden Freunde tauschen einen besorgten Blick aus.

„Bitte, trink was. Und damit meine ich keinen Alkohol!", erklingt Yoongis dunkle raue Stimme. Weswegen ich nur den Kopf schüttle und wieder starr an die Decke schaue. In der letzten Woche ist sie zu meiner ‚Hauptattraktion' geworden. „Der Emo da hat recht. Sogar Jimin und Hobi haben Angst um dich. Die wollten auch erst mit." Ohne zu antworten, ignoriere ich die beiden einfach weiter. Eine ganze Weile verbringen wir schweigend. Da meine Kräfte weit unter die Null Marke reichen, kann ich nicht einmal mehr von meinen Gaben oder Sinnen profitieren. Knurrend stürzt sich Yoongi aufs Bett, fasst mich am Kragen des Shirts, was ich seit zu langer Zeit nicht mehr gewechselt habe, und richtet mich grob auf. „Verdammte schieße, komm mal klar! Siehst du nicht wie beschissen es dir geht?! Willst du wirklich so enden?!", schreit er mich unter Tränen an. ‚Für mich gibt es eh keinen Grund mehr. So ist es wenigstens vorbei.' - „Denk das nicht mal!", zischt Jin auf. Yoongi lässt von mir ab und ich fasse in mein Haar. Welches mir sofort büschelweise entgegen kommt und in meinen Händen liegt.

He's my Weakness   -J.JK-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt