Jungkook liegt m Koma. Selbst die Ärzte haben die Hoffnung bereits aufgegeben, bis er aus diesem erwacht. Es grenzt an ein Wunder! Oder nicht? Doch einen Haken hat das ganze: Der Maknae hat Amnesie...
Wird Jungkook seine Erinnerungen & endlich sein...
Warum ich das mache?- Es überkam mich einfach die Neugierde. Weil Lillith bereits angemerkt hatte, dass wir in verschiedenen Perioden einmal was miteinander hatten und ich wissen wollte wie es sich anfühlt. Des weiteren wäre es vielleicht eine andere plausible Möglichkeit, mittels verschiedener Berührung am Körper, meine Idee in die Tat umzusetzen. Aber warum kommt mir dieses unbeschreibliche paar Lippen so bekannt vor? Und warum gefällt mir dieses Gefühl, die ihre auf meinen zu wissen; zu spüren. So als würden sie perfekt auf und ineinander passen, so als wären die dafür gemacht worden? Der Kuss ist sanft. Ich übe keinen Druck aus. Und dennoch durchströmt mich etwas ungewohntes; gleichzeitig jedoch bekanntes kribbeln, wonach ich so lange gesucht habe. Langsam trenne ich unsere Lippen voneinander, öffne wieder meine Augen und blicke in ihre. Die schwarzhaarige scheint überrumpelt, an ihren Wangen ist ein leichter rosa Schimmer zu erkennen und an den Anblick könnte ich mich gewöhnen.
„J-Jungkook...", sofort unterbreche ich die Worte meines Gegenübers. „Oh- Oh mein Gott! Fuck. Tu-tut mir wirklich leid, Jagi-ah." Bei meinen Worten trete ich etwas zurück und Fuchtel nervös mit den Armen herum, bis es auf einmal Klick macht und ich wie angewurzelt in einer ziemlich unvorteilhaften Position verweile. Lillith hingegen wirkt tiefen entspannt und setzt nur ein schmunzeln auf. „Ja-hab ich..", nickend bejaht die ältere es. Am liebsten würde ich vor Scham im Erdboden versinken oder sterben wollen. Letzteres ist vermutlich schon passiert. „Es tut mir leid, Noonim..", verbeuge ich mich und fühle mich in einem Anime. Als würde eine dicke Regenwolke über meinen Kopf schweben. Schnellen Schrittes sprinte ich nach oben und schließe meine Türe hinter mir ab. Das war mehr wie awkward...warum bin ich auch nur so dumm? Lillith hätte mich locker -ohne auch nur einen Finger krümmen zu müssen- in ein Klumpen Kohle verwandeln können. Aber jetzt geht's erstmal ins Bett. Morgen wird ein langer Tag.
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„Warum trägst du zwei Taschen?", fragt mich Lillith als ich abends ihre Küche betrete. „Vielleicht weil ich noch einiges einsammeln musste und eine gewisse Person mich heute in der Uni allein gelassen hat?", werfe ich ihr sofort extra betont vor den Kopf. Doch die schwarzhaarige denkt nicht daran, mir auch nur eines Blickes- gar einer Reaktion zu würdigen. „Hörst du mir überhaupt zu?!" Noch immer nichts. In aller Seelenruhe schnappt die ältere sich eine der teuren Porzellan Tassen und geht auf den Kaffee-Automaten zu. Diese Ignoranz lässt mich innerlich vor Wut kochen. Mit angespannten Kiefer und geballten Fäusten, stehe ich da und beobachte unter der Geräuschkulisse der knackenden Bohnen, wie Lillith mit dem Rücken zu mir gewandt den Kaffee beobachtet. „Willst du mich wirklich ignorieren? Was soll der scheiss?! Ist es wegen gestern?" Auf ihren Weg zurück zum Tisch zögert sie Kkurz, läuft aber weiter. Und kurz bevor die sich hinsetzt, platzt mir der Kragen. Wütend werfe ich eine meiner vollen Taschen in ihre Richtung.
Mit einer mir unbekannten Geschwindigkeit sowie Kraft, knallt diese gegen die schwarzhaarige und haut sie regelrecht vom Stuhl runter. Und wenn es nicht schon genug wäre, nein, Lillith landet -im wahrsten Sinne des Wortes- einem großen Schrank. Die Bretter samt teurem alten Porzellan, liegen auf ihr. Nur die Beine und die Hand, in der sie die Kaffeetasse hält, ragen noch raus. Kalter Schweiß ziert meine Stirn, meine Augen sind aufgerissen und ich muss schwer schlucken. Brummend richtet sich die ältere etwas aus den Trümmerhaufen auf, wirkt aber recht gefasst. Doch dann passiert es. Der Henkel ihrer Tasse bricht und der Rest fällt samt Inhalt auf den Boden. Ein bedrohliches Knurren verlässt Lilliths Kehle und mit erdolchenden; Knall roten Augen, sieht sie mich an. Shit. Das ist mein Todes Urteil. „Bevor du ausrastest: zu meiner Verteidigung, ich habe dich öfter angesprochen.", versuche ich den sichtlich angepissten Vampir vor mir zu beruhigen. Vergebens. Denn sie stürmt geradewegs auf mich zu.