Jungkook liegt m Koma. Selbst die Ärzte haben die Hoffnung bereits aufgegeben, bis er aus diesem erwacht. Es grenzt an ein Wunder! Oder nicht? Doch einen Haken hat das ganze: Der Maknae hat Amnesie...
Wird Jungkook seine Erinnerungen & endlich sein...
Völlig perplex von allem, stehe ich da wie angewurzelt. Der Brünette junge Mann liegt -zumindest was von ihm übrig ist- immer noch auf der asphaltierten Straße der Gasse. Nachdem er mich so um Hilfe gebeten hat, macht's mir die Sache nicht leichter. Die Regeln besagen: Das tote beseitigen, das sterbende ans überleben hindern. „Ach drauf geschissen!", knurre ich mit angespannten Kiefer. Knie mich nieder in die Blutlache und betrachte ihn genauer. Etwas an der jungen Person kommt mir viel zu bekannt vor. Zumal ich auch auf sein Blut so extrem anspringe. Die Kontrolle fällt mir nicht leicht. „B-Bist du ein Engel?", fragt dieser schwach. Ich schüttle nur den Kopf. „Nein. Ich bin viel schlimmer, wie sie." Halte dabei so emotionslos wie möglich Augenkontakt. Die in rot getauchten Lippen, quälen sich ein grinsen auf. „Aber..du bist..so..wunderschön.", hechelt der sterbliche und unterbricht öfter wegen Luftmangel. „Du bist..so an-anders...Noona." Und bei Noona fällt mir alles wieder ein. „Verdammt!"
[...]
? POV
Träge öffne ich meine Augen. Alles ist verschwommen, mein Schädel dröhnt und mein Mund ist so trocken, als würde ich eine Kelle Sand drin haben. Langsam klärt sich meine Sicht und ich befinde mich definitiv nicht in meinem Zimmer. Ein stechender Schmerz breitet sich in meinem gesamten Torso aus. Neugierig schlage ich das Laken- aus Edlem Kaschmir- von mir und blicke auf Mullbinden, die um meinen ganzen Bauch gewickelt sind. Und eine Menge rötliche Flüssigkeit. Blut. Um genauer zu sein mein Blut. Trotz geschlossener Türe, vernehme ich eine Lautstärke Unterhaltung. Auf wackligen Beinen stehe ich auf, halte meine offensichtliche Wunde und gehe zur Türe. Nachdem ich aus dem schwarzen aber modernen Zimmer raus bin, leiten mich die Stimmen einen langen Korridor entlang. Dieser ist mit vielen alten Bildern versehen und nur Kerzen erhellen diesen. Bei der Treppe wird's schwieriger doch ich schaffe es runter. Von dort aus sehe ich einen Mann und eine Frau.
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„Verdammte scheisse, Seok-Jin! Ich dachte wir hätten einen Deal! Du passt auf und ich lasse ihn ein normales Leben führen. Weißt du wie sehr mich sein Anblick mitgenommen hat?"-„Beruhig dich. Ich wusste nicht, dass es so eine Wendung nehmen würde. Wie hast du's eigentlich geschafft, dass der kleine überlebt nach so einem Angriff?" Und bei dieser Frage fällt mir die schreckliche Nacht wieder ein. Dort waren diese Monster, die mich gefressen haben. Dabei wollte ich nur zu meinem Hyung in diesen Club gehen. Eine unsichtbare Kraft zieht mich in das Zimmer, wo sich die beiden unterhalten. „Lauschen gehört sich nicht!", knurrt mich die Frau mit den Schwarzen Haaren an. Und ihre Augen sind so... Blutrot? Geschockt weite ich meine und sehe zum anderen. Dessen Augen sind genauso ungewöhnlich rot. „Was- wie- ihr..", stammle ich rum und zeige abwechselnd auf die beiden. Sichtlich genervt wendet sich die schwarzhaarige, mit dem Westlichen aussehen, zum größeren mit den breiten Schultern. „Ich habe ihm mein Blut gegeben."
Ihre stimmte ist kalt. Kälter als die sibirische Steppe im Winter. „Du hast was?! Ist mein Baby jetzt etwa einer von uns?" Bei genauerem betrachten erkenne ich meinen Hyung. „J-Jin? Warum sind deine Augen so- und wo bin ich?", frage ich überfordert. Der ebenfalls schwarzhaarige greift an meine Schultern, mustert mich genau. „Mensch Kookie! Jage uns doch nicht immer so einen Schecken ein. Sei froh das Lillith dich noch grade eben gefunden hat." Er betatscht meine Arme, legt seinen Kopf auf meine Brust und als ich ihn wegschiebe, greift er mein Gesicht. Kommt dabei verdächtig nahe und sieht mir tief in die Augen. „Ja, ja. Und was soll der scheiss?"-„Er schaut nur nach ob du Male einer Verwandlung aufweist.", meldet sich die blasse schwarzhaarige wie aus dem nichts. Über Seok-Jins Schultern hinweg kann ich sehen wie sie sich Wein einschenkt, elegant -fast schwebend- zur Couch schreitet und das Glas auf den Tisch stellt. Meine Blicke kleben förmlich an ihr. „Willst du weiter starren oder auch etwas trinken?", hält sie in der Bewegung inne.