Dorf

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,,Hoffnung ist etwas, dass wir uns selbst geben. Das macht wahre Stärke aus." Dies war das letzte was sie von dem Gespräch mitbekam, ehe sie schlafen ging. Am nächsten Tag, als Kya aufwachte, war Zuko nicht mehr da. Verwirrt lief sie zu Iroh. ,,Wo ist Zuko?" ,,Er ist Gestern alleine los." ,,Wohin?" ,,Er ist da lang. Aber er möchte alleine reisen." ,,Ich geh ihm bloss nach. Er wird mich nicht bemerken. Ich will bloss auf ihn aufpassen." Iroh nickte und Kya bereitete sich auf die Abreise vor. Jetzt gab es nur noch ein Problem: wie würde sie Zuko einholen? Er war viel schneller mit dem Straussenpferd als Kya. Sie konnte wohl nur hoffen das er in einem Dorf lange genug Rast macht. ,,Eine Frage noch: habt Ihr einen dieser Hüte? Falls Zuko mich dann doch entdecken würde, würde er mich nicht erkennen." Iroh nickte, doch hatte leider keinen Hut. ,,Viel Glück." Wünschte Iroh ihr. ,,Danke, gleichfalls." Somit lief sie schnellen Schrittes vorran. Doch am Abend, als sie ihr rasten musste, war Zuko nicht zu sehen. ,,Wenn ich morgen früh aufstehe, hole ich ihn vielleicht ein... oder zumindest ein bisschen auf..." murmelte sie vor sich hin, während sie ihren Trinkschlauch füllte. Als sie sich hinlegte und die Augen schloss, war sie auch schon eingeschlafen. Am nächsten Morgen erwachte sie kurz vor Sonnenaufgang, nahm sich zum Frühstück einen Apfel, packte ihre Sachen zusammen und ging los. Als die Mittagssonne schien, rastete sie unter einem Baum. Ansonsten verlief der Tag ziemlich ereignisslos. Am Abend kam endlich ein reisender auf einem Straussenpferd in Sicht! Kya beschleunigte ihr Tempo bis sie Zuko besser sehen konnte. Sie wartete bis er schlief. Dann schlich sie sich in sein Lager, nahm seinen Wasserschlauch und schaute ob er noch Wasser hatte. Hatte er, aber nicht mehr viel. Also füllte sie seine Flasche so gut wie möglich auf. Dann schlich sie sich wieder weg und legte sich selbst schlafen. Am nächsten Morgen wachte sie kurz vor Sonnenaufgang auf und wartete bis Zuko losging. Kurz nach Sonnenaufgang war es dann soweit. Die Reise verlief ziemlich langweilig, aber ungefähr um 12:00 Uhr entdeckten sie ein Dorf! Zuko wollte sich etwas zu essen kaufen, als ein Junge ein Ei auf einen Soldaten warf. Die Soldaten marschierten in seine Richtung. ,,Hast du das Ei auf uns geworfen?" Wollten sie wissen. ,,Nein." ,,Weisst du wer es getan hat?" ,,Nein." Ihm wurde das essen hingelegt und sie "Soldaten" nahmen es. ,,Vielen Dank für die Spende." Sagten sie. Zuko tat allerdings nichts. Die nächsten zwei Tage arbeitete ich auf einem Hof, kaufte von dem Geld essen, trinken und einen Hut, damit man mich nicht erkennt. Als ich heute wieder ein bisschen durch das Dorf spazierte, wurde ihre Aufmerksamkeit von einer grossen Menschenmenge angezogen. Sie lief hin und sah Zuko, gegenüber stehend von den Sogenannten Soldaten. Die ersten drei besiegte er ganz leicht. Der letzte allerdings, war ein Erdbändiger. Kya machte sich bereit einzugreifen, doch es schien als ob Zuko ganz gut klar kommen würde. Sie war zu spät, als ihn ein Felsbrocken traf und er umfiel. Zuko! Er lag da am Boden und sie konnte nichts tun. Nach einiger Zeit stand er auf und besiegte ihn, durch Feuerbändigen. ,,Wer seid ihr?" Fragte einer der Zuschauer. ,,Ich bin Prinz Zuko der Feuernation und Thronerbe von Feuerlord Ozai." ,,Das stimmt nicht! Ihr wurdet verbannt!" Schrie ein alter Mann, welchen sie mit einer Erdsäule wegschoss. Zuko ging zu dem Jungen und wollte ihm sein Messer geben, dieser alerdings schrie das er Zuko hasse und seine Mutter wollte den Jungen beschützen. Kya trat einfach ihn die Mitte und sagte: ,,Wollt ihr ihn wirklich verstossen? Nur weil er ein Feuerbändiger ist? Er hat diesen kleinen Jungen gerettet! Er hat euch alle von diesen sogenannten Soldaten befreit! Ihr solltet ihm danken und ihn nicht verstossen! Dann sagt ihr alle aus der Feuernation sind herzlos." Danach wendete sie sich ab und wollte verschwinden, doch Zuko hielt sie an ihrem Handgelenk fest. ,,Kya?" Sie hob den Blick, welchen sie bis jetzt gesenkt hatte. ,,Hi, Zuko." Kya blickte ihn zerknirscht an. ,,Danke." Sie hätte vieles erwartet, aber nicht das. Sie lächelte. ,,Gern geschehen. Eine Frage: können wir zusammen reisen." Er nickte. Dann stieg er auf das Straussenpferd, Kya hinter ihn.

Wie die Reise weitergeht, solltet ihr eigentlich alle wissen. Ich schreibe an dem Kampf von Toph, Katara, Aang, Sokka, Iroh, Zuko, (in dieser Ff) Kya gegen Azula weiter.

Kya(Avatar FF)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt