Als erstes will ich mich bedanken!! Da ich nicht gedacht hätte, dass meine Geschichte jemals gelesen wird und jetzt hab ich schon 103 Reads! Ich freue mich mega und herzlichen Dank an alle!
Diesen Teil habe ich einer sehr gute Freundin gewidmet, weil sie hat mir die Idee dazu geliefert. Auch hier erstmal ein großes DANKE! Danke an
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...Doch mir hingegen war ziemlich warm geworden und ich hatte vermutlich ein knallrotes Gesicht.
Nach der Stunde ging ich zu Frau Bergen vor. Als ich fast vorne war, lief gerade Colton an mir vorbei und grinste mich an. „Also ich schlage vor sie bleiben gleich nach der letzten Stunde da und es gibt auch jemanden, der ihnen Gesellschaft leisten wird. Kommen sie dann einfach hier zu diesem Raum", teilte mir Frau Bergen unnachgiebig mit, als ich vor ihr stand. Ich nickte mal wieder nur und machte mich auf den Weg zur nächsten Stunde. Der restliche Schultag verging viel zu schnell und ich machte mir mal wieder viel zu viele Gedanken über das kommende Nachsitzen. Von Stunde zu Stunde wurde ich immer nervöser und aufgeregter. Doch nun stand ich vor der Tür zum Klassenzimmer. Ich öffnete die Tür und wollte gerade reingehen, als Frau Bergen rief: „Anklopfen!" Das war so laut und energisch, dass ich geschockt die Tür wieder zu machte und klopfte. Nachdem ich laut Frau Bergen „Ordnungsgemäß" eingetreten war, setzte ich mich an den vordersten Tisch. Doch lange saß ich da nicht, da kurz nach mir Colton rein kam und das auch ohne zu klopfen. Frau Bergen gab nur ein lautes schnauben von sich und deutete mit einem Finger auf den Stuhl neben mich. Colton lief langsam auf den Tisch zu und ebenso langsam setzte er sich auch hin. Man konnte richtig sehen, wie Frau Bergen der Kragen zu platzen drohte, aber sie riss sich noch gut zusammen.
„So ich hab mir etwas ganz tolles für sie beide ausgedacht", so wie sie das schon sagte, hieß es nichts Gutes. Und so als hätte ich es gewusst, kam es auch schon genau so: „Ihr beiden werdet den Musikraum aufräumen und sauber machen. Ich bin nicht bei euch, aber ich sag euch, wehe der Raum sieht nicht sauber aus. Dann könnt ihr die ganze Woche Nachsitzen." Mit diesen Worten stand sie auf und verlies vor uns den Raum. Wir folgten ihr zum Musikraum und sie erklärte uns, was wir alles aufräumen sollten in den zwei Stunden. Schweigend räumten wir auf und keiner brach die Stille zwischen uns. Frau Bergen war schon lange weg und wir waren fast fertig. Ich war gerade in meine Gedanken versunken, als ich einen heißen Atem in meinem Nacken spürte. Ich war sofort im Hier und Jetzt. Colton stand hinter mir und beugte sich leicht über mich. Mein Herz begann zu rasen und meine Atmung verschnellerte sich. Seine Hände legten sich auf meine Hüfte und seine Finger streichelten mich dort sanft. Mein Körper wurde von einer Gänsehaut überzogen und ich konnte mich keinen Millimeter mehr bewegen. Doch auf einmal verfestigte sich sein Griff um meine Hüfte und er drehte mich zu ihm um. Nun standen wir uns gegenüber und sehr nah beieinander. Sofort versank ich in seinen wunderschönen blauen Augen und bekam nichts mehr so richtig mit.
Colton bewegte seinen Kopf langsam auf meinen zu und dann trafen seine Lippen auf meine. Sie waren so weich und sanft. Das Gefühl von seinen Lippen auf meinen Überrumpelte mich zu sehr, sodass ich nicht gleich erwiderte. Diesen Moment hatte ich mir schon so lange gewünscht und ich hatte es mir schon so oft vorgestellt, doch die Realität war viel besser. Ich wünschte es würde nie wieder enden...
Doch Colton verstand es wohl falsch, da er sich von mir löste und ich konnte die Trauer in seinen Augen sehen. Sein Herz schien darin zu zerbrechen. Ich bemerkte meinen Fehler sofort, doch ich konnte mich nicht vom Fleck bewegen. Erst als die Tür laut zugeworfen wurde, erwachte ich aus meiner Starre. Was hab ich nur getan? Ich versaue es immer und immer wieder.... Ich rannte zur Tür, riss sie auf und schaute mich suchend nach Colton um. Doch ich konnte ihn nirgendwo entdecken und genau in dem Moment kam Frau Bergen um die Ecke. Einmal kommt sie im richtigen Moment. Also schnappe ich mir schnell meine Tasche und laufe an Frau Bergen vorbei. Im Laufen rufe ich ihr noch zu: „Wir sind fertig und Colton ist schon vorgegangen. Ich habe nur noch schnell auf sie gewartet." Ihre Antwort hörte ich schon gar nicht mehr, da ich nur noch so schnell wie möglich Colton finden wollte.
Als ich gerade am Ausgang ankam, sah ich nur noch wie Colton auf sein Motorrad aufstieg und wegfuhr. Ja, Colton hatte ein Motorrad mit dem er fast jeden Tag zur Schule kommt. Ich stand da, wie ein Paket das stehen gelassen wurde und nicht abgeholt wurde. Dazu kam noch, dass ich mich sehr schlecht fühlte. Wie muss es wohl für ihn sein. Er hatte mich geküsst und ich hatte es einfach nicht erwidert. Ich fühlte mich einfach nur mies.
Wie ein häufchen Elend lief ich durch die Straßen bis zu mir nach Hause. Dort schloss ich die Tür auf und lief sofort in mein Zimmer, ohne meine Mutter groß zu beachten. In meinem Zimmer schmiss ich meine Tasche in eine Ecke und meine Schuhe gleich hinterher. Dann fiel ich in mein Bett und drückte mein Gesicht tief in das Kopfkissen und schrie. Ich schrie meine Wut auf mich selbst heraus. Ich wollte nichtmehr, ich hatte es versaut. Gleichzeitig begann ich zu weinen. Einmal in meinem Leben hatte ich Glück und jemand mag mich so wie ich nunmal bin und dann passiert so etwas.
Heyy, also Danke nochmal! Ich hoffe es gefällt euch und ja. Mit viel Glück schaff ich noch einen Teil morgen. Viel Spaß noch beim Lesen.
LG Eure Pia_Moon_Light
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Two Lifes One Story
RomanceEin 16-Jähriger Junge kommt neu auf eine Schule. Bisher mussten er und seine Mum oft umziehen, wegen ihm. Auf keiner Schule wurde er so angenommen wie er nun mal ist. Er blieb nie länger auf einer Schule als ein halbes Jahr, denn länger hätte er es...
