Lächeln und winken

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Ich stieg aus meinem Auto.

Der Lärm der im Inneren des schützenden Wagens nur ein Murmeln gewesen war, schwoll auf eine unerträgliche Lautstärke an. Lärm aus Stimmen. Tausende Stimmen, die meinen Namen riefen. Die ihre Freude symbolisierten. Ihre Aufregung.

Ich legte ein Lächeln auf meine Lippen und winkte ihnen zu.

Alleine ging ich den roten Teppich entlang,

Die Blitzlichter der Kameras, die unaufhörlich Bilder von mir schossen waren auch hinter der Sonnenbrille unangenehm hell. Doch ich verzog keine Miene.

Lächeln und winken. Lächeln und winken.

Hysterische Teenager fingen an zu heulen, als ich an ihnen vorbei ging. Hunderte von Armen streckten sich über die Köpfe der Masse, um mit ihre Handys den bestmöglichen Winkel auf mich zu haben.

Morgen würden wieder tausene Bilder in Zeitschriften, auf Instagramprofilen oder auf Facebook veröffentlicht sein.

Tausende von Whatsapp Nachrichten würden verschickt werden. „Ich war da!“ „Ich habe ihn gesehen!“ „Ich habe ein Foto von ihm gemacht!“ „Ich schwöre, er hat mich angeguckt und gelächelt.“

Ich wandte mich zu den Papparazis um und stellte mich in Pose. Augenbrauen hochziehen, nicht lächeln.

Langsam drehte ich mich, sodass jeder mein Gesicht aus dem Winkel hatte wie er wollte.

Mit einer Hand fuhr ich mir durch die Haare, dann drehte ich mich wieder um und lief auf das Gebäude zu in dem die Veranstaltung stattfand.

Die Fans schrien mir hinterher.

Eine Masse, die mich vergötterte. Mich warscheinlich als Plakat in ihrem Zimmer hängen hatten. Mich vielleicht sogar als Desktop Hintergrund hatte.

Doch trotzdem fühlte ich mich allein.

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