Fröhlich kam ich von der Schule und lief durch den Park. Es war ein schöner Tag, die Vögel zwitscherten und der Specht war auch mal wieder unterwegs. Ich sprang über die großen Steine, wobei ich schon unser Haus erkennen konnte. Ich freute mich riesig, meinen Eltern die Eins in Mathe zu zeigen, denn sonst war ich nicht so der Fan von Zahlen.
Endlich! Die Haustür. Ich klingelte, aber niemand öffnete, weshalb ich überlegte. Heute war Mittwoch, da müsste eigentlich Papa zu Hause sein...oder Oma. Also versuchte ich es bei ihr und jetzt hörte ich auch jemanden die Treppe hinunter rennen. Seit wann war meine Oma so schnell?
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und eine Person stolperte über meinen Ranzen, den ich abgestellt hatte, weil er so schwer war. Der Mann fiel der Länge nach hin, weshalb ich mich zu ihm umdrehte.
Ab diesem Zeitpunkt lief alles in Zeitlupe ab. Ein Auto kam mit voller Geschwindigkeit angerast, aber der Fahrer sah den Mann auf der Straße zu Spät. Er riss gerade noch das Steuer herum und geriet auf die Gegenfahrbahn...wo meine Mama gerade dabei war, unseren Van in eine Parklücke zu quetschen. Mit dem Blick nach hinten merkte sie nichts.
Ich wollte schreien und rufen, aber meine Kehle war wie zugeschnürt. Der Fahrer hupte, aber es war zu spät. Ein schrecklicher Knall, das Auto meiner Mama kippte, ein Schrei.
Alle kamen hinter mir aus dem Haus gestürzt, selbst die Nachbarn, die uns nicht leiden konnten. Einige verfielen in Panik, andere versuchten das Fahrzeug wieder aufzurichten und mein Papa rief einen Krankenwagen.
Tatsächlich gelang es den Männern, den Van wieder umzudrehen. Meine Schockstarre löste sich und ich rannte los, um nach meine rMutter zu sehen. Aber jemand hielt mich am Arm zurück. Mein Bruder.
"Lass mich los!" Ich zerrte an meinem Ärmel, aber er ließ einfach nicht los. Abrupt wurde es totenstill, jeder schwieg betreten. Die Stille wurde durch die näher kommenden Sirenen zerrissen, sie waren zu spät. Und dann hatte auch ich begriffen, dass meine Erinnerungen nicht durch dieses Bild zerstört werden sollten.
"Nein!", hauchte ich verzweifelt, dann sackte ich zusammen. Mir schien alles fern, nichts zählte mehr.
"Schscht." Antonio hob mich auf und trug mich weg.
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Die Tochter der Sterne
FantasyKio glaubt, dass sie verrückt geworden ist, als Mitten im Friedhof ein Typ aus einem Portal stürzt. Sie redet sich ein, dass ihre Augen ihr einen Streich gespielt haben, denn das ist eindeutig nicht möglich...oder? Aber Kio trifft ihn wieder und ern...
