Kapitel 13

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Warm,gemütlich und das Kissen hebt sich leicht auf und ab,als Sugawara wach wird. Doch sein ‚kissen',entpuppt sich als Daichis warme und gemütliche Brust.

Seine letze Erinnerung ist,dass er im Auto saß und jetzt hört er das Meer rauschen. Meinte Daichi es etwa ernst,er würde mit Sugawara in eine Strandhütte ziehen,wenn auch nur vorübergehend?

Schweren Herzens steht er auf und deckt Daichi wieder zu. Mit kleinen Schritten läuft er durch die nicht all zu große Hütte,dennoch ist es eine gemütliche Größe.
Langsam öffnet er die Tür und tritt aus der kleinen Hütte,zieht dann die klare Meeres Luft ein. Eine kühle Brise weht durch Sugawaras Haar und lässt eine Gänsehaut über seinen Körper wandern,denn an diesem zarten Körper befindet sich nur ein großes Shirt von Daichi und ein Unterhose.

Trotz der kühlen Luft,genießt er die Ruhe. Nichts außer das Meeresrauschen liegt in seinen Ohren,eventuell auch noch Daichis schnarchen,doch selbst dieses empfindet er als entspannend.

Konnte Sugawara den größeren nun wirklich seinen Freund nennen und hatte er wirklich mit seiner Frau Schluss gemacht? Und wie geht es jetzt weiter,nutzt der ältere Sugawara nur ein paar Wochen und geht dann wieder? Über solche Sachen zerbrach er sich den Kopf,als sich plötzlich zwei starke Arme um seinen kühlen Körper legen.

„Hättest mich ruhig wecken können,Baby" ertönt Daichis raue Morgenstimme neben seinem Ohr ,denn der größere hatte sein Kinn auf Sugawaras Schulter abgelegt. Erneut durchfährt eine Gänsehaut den Körper des kleineren,doch diesmal vor Entspannung. Daichis Anwesenheit holt im allgemeinen eine riesige Entspannung in Sugawara hervor,die er so lange nicht mehr erleben konnte.

„Morgen Daichi" lächelte Sugawara und klang freundlicher denn je,weshalb auch Daichi lächelte. Er spürte,dass der grauhaarige ein anderer Mensch war,schon als er gestern nach der Trennung wieder ins Auto stieg und Sugawara schlief,strahlte der kleinere einem unglaublichen Frieden mit sich und dem Rest der Welt aus. Als hätte man ihn aus diesem miesen Loch,voller schlechter Gefühle,befreit. Vielleicht war es das,vielleicht hatte Daichi genau das mit seiner Entscheidung getan,er hat Sugawara aus diesem Loch geholt und gab ihm von nun an Liebe. Er würde auf ewig Daichis Liebe spüren dürfen,das versprach Daichi sich selbst,denn auch er profitiert von Sugawaras Anwesenheit.

Die Liebe zu dem kleineren ist stark,sie dominiert und er hätte sie nicht länger inne halten können. Er ist froh,Sugawara nun zu haben. Er hatte diesen wundervollen Schatz nun an seiner Seite und konnte völlig er selbst sein,musste niemanden mehr etwas vorspielen und stand endlich zu sich selbst. Allein wenn er an Sugawara denkt,lächelt er. Unglaublich,was der kleine mit Daichi anrichtet,wie stark sich liebe entfalten kann,obwohl man sich 8 Monate nicht sah. War es wirklich die Distanz zueinander,die die beiden schlussendlich zueinander brachte? Oder waren ihre Herzen von Tag eins miteinander verbunden und harmonierten miteinander so,dass dieses Happyend nicht ausblieb.

Welchen Grund das ganze auch hatte,Daichi war überglücklich,er liebt Sugawara und würde diesen Jungen niemals verletzen oder verlassen. Vorher würde er bevorzugen,lieber sich selbst zu verletzen und jeden Schmerz auf sich zu nehmen. Denn diese Seele und diesen Körper,nein diesen Menschen,würde er mit seinem Leben beschützen,komme was wolle.

„Soll ich dir was zum Frühstück machen?" fragte der kleinere nun und Daichi schüttelte den Kopf. „Von nun an,gibt es kein deins und meins mehr,Baby. Nur noch uns,okay?" vorsichtig dreht Sawamura den kleineren zu sich und küsst dessen Stirn. „Und wenn,würden wir sowas zusammen machen" lächelt er und sein Lächeln,wird von Sugawara erwidert.

Der kleinere hatte nun indirekt seine Bestätigung,sie waren ein Paar und glücklicher konnte er nicht sein. Er hat das,was er seit Monaten wollte.

„Außerdem,fände ich ein Frühstück von Mc Donalds viel besser" schmunzelt der reiche Schnösel vor Sugawara. Sugawara lachte nur,denn für ihn zeigte so eine Kleinigkeit,dass nicht jeder Mensch mit viel Geld,so wählerisch ist und nur das teuerste und seltenste Essen zu sich nahm. Daichi ist mehr als nur reich,er ist trotzdem noch er und ein Mensch,der sich nicht um Geld schert. Natürlich,wenn man Geld besitzt,gönnt man sich Sachen,aber Daichi gibt sich auch mit einer kleinen Strandhütte und Dosensuppen zufrieden,solange er glücklich und gesund war. Und am allerwichtigsten,er hat Sugawara und dieser würde ihm schon zum glücklich sein reichen.

Sugawara selbst vergaß oft,das Daichi überhaupt reich ist. Er sieht in Daichi nicht sein Geld,denn auf Geld ist er nicht aus. Er wollte von Anfang an nur Daichi,den Menschen hinter dem Geld. Er hätte auch ein Obdachloser von der Straße sein können,Mensch ist Mensch. Sugawara würde ihn trotzdem lieben.

„MC's klingt gut,aber erst anziehen" lächelt Sugawara nun süß und zieht Daichi mit in die Hütte,doch dieser zieht den lächelnden wieder an sich ran.

„Ich liebe dich Sugawara und nur um es dir klarzumachen,ich möchte mit dir zusammen sein,dich mit meinem Leben beschützen und dich niemals verlieren. Du erfüllst mich und bei dir kann ich ich selbst sein" er schaut dem kleineren ununterbrochen in die Augen,ohne wegzuschauen.

„Ich liebe dich auch Daichi,so unglaublich sehr und auch ich möchte dich niemals wieder verlieren,zu lange musste ich warten"

Die Lippen der beiden treffen einander und bewegen sich im selben Rhythmus aufeinander,als wenn sie ebenfalls füreinander bestimmt wären.

„Für immer?"
„Für immer."

ENDE~

Hallo
Das hier ist das Ende meiner Geschichte,wie ich ja schon im letzten Kapitel angekündigt habe,aber keine Sorge,es gibt noch viele andere schöne Geschichte auf dieser App.
Und auch von mir geht direkt hier nach der erste Teil,einer neuen Geschichte online.
„The criminal Boy" -BokuAka

Ob sie schön ist oder euch gefällt,solltet ihr selbst entscheiden,bildet euch eure eigene Meinung. ☺️

Ich wünsche euch und euren liebsten Menschen alles gute dafür,dass ihr sicher durch diese blöde Zeit kommt. Bleibt alle gesund und passt auf euch und andere auf.
👉🏻👈🏻

Ps: ich muss das Buch ‚Tschick" von Wolfgang Heerndorf lesen,dafür könnte ich meinen Deutschlehrer verfluchen,denn ich hasse es,einen Roman zu lesen. Hab's mir bestellt und heute kam es an,hoffe ich mal,dass ich Motivation finde,es bis zum Ende zu lesen.
Habe aber gehört,dass es nicht all zu langweilig sein soll,mal schauen.

The innocent boy Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt