52-Lesenacht

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Yumi PoV

Ich zog gerade meine Hände von Yoongis Gesicht weg, da ladete zum zweiten mal an diesem Abend eine Faust in Yoongis Gesicht. Der Schlag sorgte sogar dafür, dass der ältere mit dem Stuhl nach hinten kippte und mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug. Ich riss meine Augen auf und drehte mich um. Perplex starrte ich die große Person vor mir an. Das ist doch jetzt nicht deren ernst oder?

"Sag mal spinnst du?!", keifte ich ihn an, doch er ignorierte mich und ging stattdessen auf Yoongi zu. Der lag immer noch auf dem Boden und hielt sich seinen Kopf. Sein rechtes Auge wird er in der nächsten Zeit wohl eine Mischung aus blau, grün, violett Tönen abgeben.

Der größere beugte sich über Yoongi und zog ihn am Kragen seines weißen Hemdes hoch. "Gestern habe ich dir noch alles von meinen Gefühlen erzählt und heute machst du dich selbst an sie ran, obwohl du mir gestern noch groß gesagt hast,dass sie nur wie eine Schwester für dich ist und sie würde das gleiche für mich empfinden und du würdest mir helfen. Klar, sieht man". Er spuckte diese Wörter schon förmlich in das Gesicht des blondhaarigen, dieser verzog es zu einem schmerzenden Gesichtsausdruck - wahrscheinlich dröhnte ihm der Kopf nach diesem Aufprall.

"Ja das habe ich dir gestern auch alles gesagt und es stimmt. Ich will dir helfen und werde es auch, sie ist nur wie eine Schwester für mich und das wird auch so bleiben-". "Ja klar", wurde Yoongi abwertend unterbrochen und er hätte noch eine Faust spüren dürfen, wäre ich nicht dazwischen gegangen.

"Hey! Es reicht jetzt! Was ist dein verdammtes Problem, Namjoon"?! "Hab ja gesagt, dass er eifersüchtig wird, wenn er uns sieht. Naja das es so ausartet hätte ich nicht gedacht, aber gut", grinste Yoongi. Ein leichter rot schimmer legte sich auf meine Wangen und ich starrte den älteren unglaubwürdig an. Dass er das ernst meinte ist das eine, aber, dass er immer noch so gut gelaunt ist und so grinsen kann, nachdem er schon einiges abbekommen hatte, ließ mich ihn verdutzt anschauen. Dann schaute ich wieder zu Namjoon und ich ignorierte den grinsenden Blondschopf.

"Keine Ahnung was dein Problem ist, aber Yoongi und ich sind nur Freunde, außerdem ist der da mit Jimin zusammen und er ist für mich wie ein Bruder. Ihr seid alle wie Brüder für mich, Jungkook und dich mal ausgeschlossen, weil Kookie ja eh schon mein Bruder ist und du-",ich gestikulierte wild mit meinen Händen rum, guckte überall hin nur nicht in das Gesicht Namjoons oder Yoongis. Als ,merkte was ich da sagte stoppte ich mich selbst, hörte auch auf mit den wilden Handbewegungen und schaute dann genau in Joonies fragende Augen. "Ich was?", hakte er nach, während Yoongi weiter wissend grinste. "Ähm".

Namjoon ließ von Yoongi ab und widmete mir seine ganze Aufmerksamkeit. "Hm?", er schaute mich erwartungsvoll und abwartend an, doch ich brachte kein Wort raus. Es mochte an der Angst vor seine Reaktion liegen oder, dass Yoongi uns immer noch eindringlich anstarrte, vielleicht lag es aber auch daran, dass hier generell so viele Leute waren. Yoongi merkte meine Unsicherheit und half mir.

"Am besten ihr klärt das mal unter euch. Draußen". Ich nickte heftig mit dem Kopf und ging schnurstracks Richtung Ausgang. Ich brauchte frische Luft. Dadrin war es ultra stickig und die hitze, die meinen Körper einnahm machte das nicht besser. Ich war sichtlich nervös.

Draußen sog ich einmal tief die frische und kühle Nachtluft ein und zuckte zusammen als plötzlich Namjoons Stimme genau hinter mir erklang:"Also? Was ist mit mir"?

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~620 Wörter 

Und damit beginnt die Lesenacht, viel Spaß :)

One word to change a lifeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt