"Hast du ihr geschrieben?"
"Jap. Aber ich denke mal, dass sie es erst später lesen wird. Die sind ja gerade mitten im Unterricht."
"Kann sein."
Ich stehe gerade noch in Katsukis Tür, da ich gerade aus meinem Zimmer kam, um mein Handy zuholen, damit ich Mina schreiben konnte.
"Und?"
"Und?"
Baku starrt mich verdutzt an. Er selbst liegt wieder in seinem Bett, komplett zugedeckt.
"Und was machen wir jetzt? Es war doch schließlich deine Idee hier zu bleiben."
Ich fang an zu grinsen und lehne mich gegen den Türrahmen.
"Hmm...Schlafen?'"
"Schlafen? Dafür verpasse ich Unterrichtsstoff? Pff... Na dann schlaf du mal gut. Ich gehe in der Zwischenzeit nh Runde joggen."
Gerade als ich die Tür schließen will, hör ich Baku nochmal rufen:
"Nein. Kiri bleib hier. Ich will mit dir schlafen."
WAS? ER WILL...ER WILL...MIT MIR SCHLAFEN? ICH-
Ich drehe mich langsam zu Baku, während ich den Verdacht habe, dass mein Gesicht knallrot wird. Als ich Baku ansehe, merke ich dass er ebenfalls rot ist.
"Nein! Nein so war das...äh...nicht gemeint! Also was ich eigentlich meinte war..äh...dass du halt neben mir schläfst also...äh...ACH DU WEIßT SCHON WAS ICH MEINE IDIOT. JETZT GEH SCHON JOGGEN!"
Darauf packt Baku seine Decke und zieht sie über sein Gesicht.
"J-ja!"
Geschockt und etwas überfordert schließe ich die Tür.
"Ich will mit dir schlafen." Auch wenn das aus dem nichts kam und er es sogar anders meinte, fühlte ich mich gerade...wie fühlte ich mich denn? Irgendwie war ich aufgeregt. Irgendwie aber auch unter einer Art Schock, da dieser Satz wirklich überraschend war und er davor nie Andeutungen gemacht hat. Also schon ein paar mal, wie z.B. gerade eben, bevor ich Mina geschrieben habe, aber so oft ist sowas noch nie vorgefallen. Oder etwa...doch?! Vielleicht ist es mir einfach nie aufgefallen aber jetzt wo ich ein wenig darüber nachdenke, fallen mir ein paar Beispiele ein , z.B. als wir letztens joggen waren...
15 Minuten später...
Die Bäume werden langsam immer kahler. Die bunten Blätten wirbeln durch die kühle Morgenluft. Die Sonne, die erst vor kurzem aufgegangen ist, ist kaum zu sehen, da der Himmel mit dunklen Wolken bedeckt ist. Hoffentlich fängt es nicht gleich an zu regnen. Es wäre besser, wenn ich vorsichtshalber, die kurze Strecke wähle. Diese geht durch einen kurzen Teil des Waldes in Richtung Stadt. Es ist kein wirklich weiter weg. Ungefähr 30 Minuten bis ich zu dem kleinen Eckkiosk komme, der zusammen mit einer Kneipe, den Eingang der Stadt bildet. Ich hab mir sogar noch ein bisschen Geld mitgenommen, damit ich uns heute was zuessen kochen kann, aber ich glaube es wäre besser wenn ich dann zum Supermarkt laufe, der vielleicht 10 Minuten weiter entfernt liegt als der Kiosk. Mit uns ist übrigens Sero, Denki, Mina, Baku und ich gemeint. Ich bin noch nicht ganz sicher was ich kochen werde, aber höstwarscheinlich wird es Curry sein. Ich weiß, ich weiß. Es ist nichts außergewöhnliches, aber die mögen das alle ziemlich gerne und behaupten sogar, dass ich das beste mache.
Heißt, in vielleicht eineinhalb Stunden werde ich wieder im Wohnheim sein. Ob ich Baku schreiben sollte wann ich wieder da bin? Ach Quatsch. Wird schon passen. Nein. Muss passen. Gerade als ich in meine Hosentasche greifen wollte, um meine Kopfhörer an mein Handy zu schließen, merke ich, dass diese leer ist. Ich bin echt dämlich. Wieso nehme ich meine Kopfhörer mit, ohne zu checken ob mein Handy dabei ist? Ach egal...was solls.
30 Minuten später
Da ist der kleine Kiosk, mit seinen 2 kleinen roten Tischchen draußen. Die Besitzerin stellt gerade ein Schild raus mit der Aufschrift "Geöffnet". Unsere Blicke treffen sich und ich nicke ihr mit einem Lächeln zu. Sie erwidert es. Der Kiosk hat noch garnicht so lange auf. Erst seit ungefähr einem Jahr. Man kann dort alles kaufen, von Waschmittel bis zu Schokoriegel, aber natürlich auch zu einem bestimmten Preis. Aber die selbstgemachten Sachen, die, logischerweise, auch kein anderer Supermarkt besitz, sind ziemlich günstig und extrem lecker. Vorallem die Zimtschnecken sind der Wahnsinn. Am besten, wenn sie gerade frisch aus dem Ofen kommen und noch schön warm sind. Ich glaube, ich werde mir auf dem Rückweg noch eine kaufen. Vorausgesetzt das Geld reicht.
Kurz bevor ich bei dem Supermarkt ankomme, fängt es an zu regnen. Auch das noch. Zuerst vergesse ich mein Handy, jetzt regnet es. Was als nächstes? Mein Portmonee wurde geklaut oder werde ich mich gleich auf die fresse packen? Ach ist ja jetzt auch egal. Ich bin ja jetzt sowieso beim Supermarkt angekommen- HEUTE IST RUHETAG? ACH KOMM SCHON! WEN WOLLEN DIE DENN HIER BITTE VERARSCHEN?
Ich merke, wie der Regen immer stärker und stärker wird.
Und was jetzt? Ich denke mal, ich werde jetzt einfach zu dem Kiosk zurück gehen und dort ein paar Kleinigkeiten zum Frühstück kaufen. Das Curry muss ich dann wohl verschieben....
Heyy,
Das war jetzt mein siebtes Kapitel.
Es ist noch nicht wirklich etwas passiert, wie in der Beschreibung des Buches, aber das folgt bald!
Ich hoffe es hat irgendwem gefallen.^^
Wenn ja, würde ich luch sehr über ein Voting freuen hehe. Verbesserungsvorschläge sind natürlich auch erwünscht!
Ich werde so schnell es geht weiter schreiben!
Bis denne und bleibt alle Gesund!^^♡
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𝑾𝒖𝒓𝒅𝒆 𝒊𝒄𝒉 𝒅𝒊𝒓 𝒛𝒖 𝒍𝒂𝒏𝒈𝒘𝒆𝒊𝒍𝒊𝒈 ?
FanficKirishima und Bakugou sind seit ein paar Monaten ein geheimes Paar. Sie sind ziemlich glücklich und unternehmen viel zusammen bis Bakugou plötzlich anfängt sich von Kirishima zu distanzieren. Geht diese Beziehung jetzt plötzlich den Bach runter? -Ei...
