Kapitel 8

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"Willst du vielleicht irgendwas trinken? Wasser, Limo, Tee?" "Ein Wasser wäre ganz gut, danke." Zusammen setzten wir uns auf das Sofa. "Sag mal, wie heißt du eigentlich?" "Oh, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Liam. Wie heißt du?" Aha, Liam also. Am Internat gab es auch einen Liam, aber der war nicht ganz so nett wie dieser Liam. "Mein Name ist Lucy. Wie alt bist du? Ich bin 16." Interessiert hört er mir zu. "Schöner Name. Ich bin 20 Jahre alt, ich hoffe das schreckt dich jetzt nicht ab." Für 20 Jahre hält er sich aber echt gut. "Ist eigentlich alles in Ordnung? Wegen vorhin, dir ging es scheinbar nicht so gut?" Ich wusste dass er es ansprechen würde, aber noch fühle ich mich nicht bereit dazu. Ganz leise in einer Ecke meines Kopfes hörte ich Alaska jaulen. Sie hat sich zurückgezogen, da es ihr wehtut von ihrem Mate getrennt zu sein. "Es ist kompliziert. Aber sagen wir es mal so: Ich bin vor 3 Jahren von Detroit weggezogen und vor 3 Tagen bin ich wieder hergekommen. Heute bin ich auf eine alte Bekanntschaft gestoßen, mit der ich  eine nicht so tolle Vergangenheit habe, und bin damit nicht wirklich klargekommen. Deshalb bin ich abgehauen und nach 3 Stunden hier gelandet." Das war doch eine gute Zusammenfassung. Das wichtigste habe ich gesagt, ohne dabei zu viel zu verraten. "Oh, okay, das kann ich irgendwie verstehen. Vielleicht kommst du ja auf andere Gedanken, wenn ich dir etwas von mir erzähle." Das ist doch eine tolle Idee, also ich hab Liam jetzt schon ins Herz geschlossen. Deshalb nicke ich schnell und er fängt an zu erzählen.


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Lucien

Wir haben gerade Mittagspause. Die ganzen Stunden davor konnte ich schon nicht still sitzen, doch jetzt ist es noch schlimmer. Ich spüre die Anwesenheit meiner Mate schon seit 3 Tagen, seitdem die neuen da sind. Als gestern Abend der Alpha Simon bei mir war konnte ich ihren Geruch an ihm haften riechen. Also muss sie heute da sein. Ich konnte sie auch riechen, an den Schulgängen und an Ace. Es machte mich eifersüchtig, dass Ace sie schon kennt aber ich nicht. Auf einmal ging die Cafeteria Tür auf und vier Personen treten durch diese. An der Front mein Beta Ace und direkt daneben meine wunderschöne Mate. Sobald sie mich auch erblickt hat, lässt sie ihre Sachen fallen und stürmt auf mich zu. Schnell schließe ich sie in meine Arme und atme ihren wundervollen Geruch ein. Durch die Cafeteria geht ein Raunen, welchem ich aber herzlich wenig Beachtung schenke. Plötzlich löst sie sich aus der Umarmung und stoßt mich weg. Eigentlich will ich sie viel lieber weiter umarmen, aber so kann ich sie zumindest einmal anschauen.

Sie hat eine tolle Figur, jedoch finde ich ihre Klamotten etwas zu kurz. Es steht ihr zwar echt gut und sie sieht toll darin aus, aber ich will nicht, dass andere Jungs ihr hinterher schauen. Während ich sie anschaue merke ich, wie sie mich auch abscannt. Das gefällt mir. Nun kommen wir an unseren Gesichtern an. Sie hat rote, volle Lippen, auf welchen sie Lipgloss trägt. Ihre wunderschönen blau-grünen Augen werden mithilfe von Wimperntusche betont. Ich finde es toll, dass sie kaum Make up trägt, nicht so wie diese Bitches, welche sonst immer versuchen, sich an mich, beziehungsweise uns, ranzumachen. Ihre braunblonden Haare trägt sie offen, sie gehen ihr in Locken den Rücken hinunter. Sie kommt mir so bekannt vor. Ich sehe ihr wieder ins Gesicht, jedoch schaut sie mir nun mit leicht geweiteten Augen entgegen. Wie als hätte es click gemacht rast sie aus dem Raum hinaus. Etwas überrumpelt schaue ich auf den Fleck, an dem sie bis vor einem Moment noch stand, doch dann renne ich ihr hinter her. Wieso rennt sie vor mir weg. Durch die Schülermenge wurde ich aufgehalten und kann nur noch sehen, wie sie auf ihrem Motorrad davon fährt. 


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Luna

"Simon, ich habe wirklich Angst um sie. Was ist, wenn ihr was passiert? Du kennst sie doch. Sie ist gerade so durch den Wind, dass sie bestimmt keinen klaren Gedanken fassen kann. Wenn sie wenigstens ein kleines Lebenszeichen von sich geben würde! Kannst du nicht-" Mein Mate stoppte mich "Hey, Luna, beruhig dich. Lucy geht es gut, da bin ich mir sicher. Ja, sie ist vielleicht durch den Wind, aber sie ist nicht umsonst Beta geworden. Lass ihr einfach Zeit, sobald es ihr wieder besser geht wird sie sich melden." Simon versuchte mich zu beruhigen, was aber eher weniger klappte. Ich mache mir einfach Sorgen. Sie ist nicht nicht nur unser Rudelmitglied, unsere Beta, sondern meine beste Freundin, fast wie eine Schwester, die ich nie hatte. Wenn ihr etwas passiert-ich will es mir gar nicht vorstellen. 

Wir sind mittlerweile wieder in unserer kleinen Hütte angekommen. Lucy ist seit heute morgen verschwunden, und jetzt ist es fast Abends. Den Tag über sollten wir Lucien helfen und Lu suchen, zumindest hier in der Umgebung. Doch wie zu erwarten haben wir sie nicht gefunden. Sie ist irgendwo hin gefahren, aber definitiv nicht hier in der Nähe, dass wäre nicht sie. Man hat Lucien deutlich ansehen können, dass er verzweifelt ist, aber gewisser Weise ist er ja selber Schuld. Er war einfach ein Arschloch. Ob er es noch ist kann ich nicht beurteilen. Aber was ich gerade beurteilen kann, ist, dass ich müde bin. "Simon, ich gehe ins Bett. Kommst du auch oder bleibst du noch wach?" "Ich komme auch, Süße." 




Dieses Kapitel ist wieder etwas kurz, ich hoffe das wird irgendwann besser😅.

Aber ich hoffe euch hat dieses Kapitel trotzdem gefallen!

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⏰ Last updated: Mar 28, 2022 ⏰

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Mobber...MATE?!?!Where stories live. Discover now