"Scheiße Jimin~" unterbreche ich den Kuss. Er sieht mich verlangend aber auch verwirrt an. Seine Lippen sind rosa-rot und geschwollen.
Sogar sein Atem geht etwas schneller als sonst. Ich merke auch, dass er wohl seinen Duft versprüht hat und ich jetzt mit Sicherheit ganz nach Park Jimin rieche. Das duftet so gut. Nein! Hör auf, Xharlie. Es geht einfach nicht.
"E-es tut mir leid, Jimin. Ich wollte das nicht." Langsam drücke ich ihn weiter von mir weg und senke meinen Kopf.
"Was meinst du? Ich hab doch gemerkt, dass du es auch willst."
"Das war ein Fehler. Es tut mir so furchtbar leid. Ich wollte dir nicht das Gefühl vermitteln, dass jetzt alles gut wird und ich dich doch nicht abweise."
"Was? D-du willst m-mich trotzdem ab-ablehnen??" Schluchzend hält er sich an meinem Nacken fest und will mich nicht los lassen. Ich schaue beschämt zur Seite seinem Blick ausweichend.
"H-hab ich etw-was falsch g-gemacht?" weint er nun.
"Nein! Hast du nicht. Ich hab etwas falsch gemacht. Ich hätte nicht so mit deinen Gefühlen spielen sollen. Es tut mir furchtbar leid, dich schon wieder enttäuschen zu müssen."
"Erst lehnst du mich ab, dann versuchst du mich aufzumuntern, gibst mir ein unglaubliches Gefühl, wir küssen uns und jetzt brichst du mir so das Herz?!" schreit er mich an, während er von meinem Schoß steigt und sich von mir entfernt sich selbst umarmend.
"Ich versteh dich einfach nicht. Warum kannst du nicht einfach zugeben, dass du mich genauso magst wie ich dich? Wovor hast du Angst?" wird er zum Ende hin immer leiser.
"..dich in Gefahr zu bringen" nuschle ich leise. Er hat mich nicht gehört, da er mittlerweile weinend auf dem Boden kauert.
Ich stehe auf und will ihm hochhelfen, damit ich ihn nach Hause bringen kann, aber er schlägt meine Hände von sich.
"Lass mich! F-fass mich n-nicht an" schluchzt er wütend. Ich ziehe ihn dennoch nach oben. Ich werfe ihn über meine Schulter und laufe los. Seine Schläge auf meinem Rücke und sein wildes Rumgezappel ignoriere ich.
"Du kannst auch selbst laufen, aber wir müssen dringend nach Hause. Es wird gleich dunkel und dann ist es hier im Wald nicht mehr sicher." Er strampelt immer noch mit aller Kraft, doch ich lasse ihn nicht los.
"Mit dir gehe ich nirgends mehr hin!" ruft er meinem Rücken entgegen.
"Das musst du wohl. Ich bringe dich nach Hause und dann kannst du mich so viel hassen und beleidigen wie du magst. Aber erst will ich dich in Sicherheit wissen."
Er beruhigt Trotzig sich und klopft mir kurz auf den Rücken. Ich lasse ihn runter.
Ohne einen Blick trottet er mir trotzig hinterher mit verschränkten Armen. Ich bin froh, dass er hinter mir läuft, dadurch kann er meine Tränen nicht sehen, die mir still über die Wangen laufen.
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Alpha Queen
FanfictionXharlie ist 27 und eine sehr mächtige Alpha Wölfin. Sie steht kurz vor einem entscheidenden Krieg, der den Untergang der Menschheit bedeuten könnte. Nur ihr Bruder ist fähig ihr zu helfen, was sich als schwierig erweist, da sie ihn nach über 15 Jahr...
