Y/n's pov
Als ich am nächsten Tag aufwachte, fühlte ich mich nach wie vor schwach, aber ich konnte gerade noch so aufstehen. Langsam stellte ich mich auf, und obwohl mir schwindelig wurde, ging ich Schritt für Schritt weiter auf die Tür zu. Als ich angekommen war, stützte ich mich an ihr ab, bevor ich sie langsam aufzog. Gerade als ich zur Treppe gehen wollte, hörte ich eine Stimme rechts etwas weiter weg von mir und sah eine etwas hektische Julieta auf mich zukommen.
,,Y/n, por favor, wieso bist du nicht im Bett?", sagte die und war bereit mich wieder aufzufangen.
,,Ich wollte Bruno sehen", antwortete ich ehrlich, ohne darüber nach zudenken. Julieta sah mich mitleidig an.,, Oh Y/n...", begann sie, allerdings unterbrach ich sie direkt.,, Bitte Julieta. Ich muss endlich wissen was mit ihm los ist." Sie sah mir kurz ernst in die Augen bevor sie sagte:,, Du sorgst dich wirklich sehr um ihn, nicht wahr?"
Ich stockte kurz. Nicht, weil ich die Antwort nicht kannte, nein, mehr, weil ich geschockt war. Ich hatte keine Millisekunde nachgedacht und doch wusste ich, was ich sagen wollte: 'Natürlich'
Julieta holte mich wieder aus meinem Gedanken.,, weißt du was? Ich glaube du solltest wirklich zu ihm gehen. Ich mach mir wirklich Sorgen um ihn und er redet mit keinem. Vielleicht kannst du ihm ja helfen. Immerhin weiß ich wie sehr du ihm am Herzen liegt.." ,, Was meinst du?",, Moment.. du.. du erinnerst dich nicht?" ,,Wa- was, woran erinnern?"
,, Weißt du, ich glaube das fragst du ihn lieber selbst", sagte sie und lächelte mich leicht an, bevor sie an mir vorbei ging. Ich war verwirrt, aber wollte darüber erst mal nicht nachdenken. Ich fühlte mich nach wie vor miserabel, allerdings war mir das gerade ziemlich egal. Alles woran ich gerade denken konnte war Bruno. Ich misste endlich wissen was los war.
* little timeskip*
Ich hab mittlerweile schon einige Stunden nach Bruno gesucht, allerdings war nirgendwo auch nur der Hauch einer Spur von ihm. Ich hatte mittlerweile schon Abuela, Mirabel und Julieta gefragt, doch auch sie hatten ihn den ganzen Tag schon nicht gesehen. Langsam war ich am verzweifeln. Ich war schon im Dorf gewesen, und hab jede mir bekannte Ecke nach ihm abgesucht, habe fast jeden Bewohner gefragt aber ich konnte ihn einfach nicht finden. Mittlerweile war es schon fast dunkel geworden, und ich hatte einfach keine Kraft mehr. Ich spürte immer mehr wie mein Körper mich anflehte, sich einfach wieder ausruhen zu können. Ich ließ mich vor dem Haus auf's Gras sinken, obwohl ich eher hingefallen bin, denn ich fühlte mich, als würde ich jeden Moment bewusstlos werden.
Ich weiß nicht genau wie lange ich im Gras lag, aber es mussten so ungefähr 15 Minuten gewesen sein, als ich Camillo und Isabela hörte. Sie sollten mich zum Essen holen, aber als sie mir halfen, hochzukommen, war ich kurz davor gewesen, einfach wieder nach vorne überzukippen, hätten die zwei mich, wenn auch recht schwermütig, nicht vorher noch aufgefangen. Mir war so schwarz vor Augen geworden, dass ich nicht mal die zwei direkt vor mir sehen konnte. ,, Y/n. Y/n!" Isabela war hektisch und schüttelte mich ein wenig damit ich antwortete.,, A- alles gut, mir geht's gut", sagte ich, während ich darauf wartete, das ich wieder normal sehen konnte.,, Was, Nein dir geht es nicht gut, Y/n.", sagte Camillo während er mich an den Schultern festhielt und dafür sorgte dass ich gerade stand.
Als ich endlich wieder normal sehen konnte, gingen wir zurück ins Haus, wobei ich zwischendurch immer wieder spürte, wie sie mir beunruhigte Blicke zuwarfen.
Im Haus angekommen, wurde ich sofort von Julieta mit in die Küche genommen.,, Und?", fragte sie halb flüsternd.,, Und was?", sagte ich verwirrt.,,Hast du mit Bruno geredet? Wie war's ?" ,,Achso. Ich kann dir nicht sagen wie es war weil ich ihn noch immer nicht gesehen habe." Sie sah mich kurz an ohne was zu sagen, bevor sie fortfuhr:,, Immer noch nicht? Wo ist er denn nur?" ,,Ich hab keine Ahnung!", rief ich fast verzweifelt aus.,, Dabei hab ich schon überall nach ihm gesucht. Auch im Dorf. Ich habe fast jeden Bewohner gefragt aber keiner hat ihn gesehen. Ich weiß nicht was ich noch machen soll um ihn endlich zu finden. Ich muss endlich mit ihm reden." Ich war langswam so verzweifel, das ich meinen Kopf in meine Hände legte und einfach nur weinen wollte. Langsam merkte ich wie mir die Luft knapper wurde, und ich verlor mich in meinen Gedanken.
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Bruno x reader(female)
FanfictionY/n:26 Jahre Auf der Flucht vor unserer Vergangenheit landen wir in encanto. Wir hoffen, alles einfach nur hinter uns lassen zu können, doch bald merken wir, das es viel komplizierter ist, als wir denken. Doch durch die vielen Leute die du hinter...
