„Remus!", schrie der Animagus panisch.
Der Angesprochene sah verlegen auf. „Ja, hier-" Doch schon brach er ab.
Er sah den Fluch.
Nun schaute er nur noch nervös zwischen dem Fluch und Tonks hin und her. Dann hatte er entschieden.
In einer blitzschnelle Bewegung sprang er vor Tonks.
Er fühlte nichts, keine klitzekleine Veränderung. Er wusste nicht, ob er getroffen wurde.
Er wusste nicht, ob er lebte.
Er wusste nichts und fühlte nichts.
Aber irgendwie auch doch.
Er wusste nicht, wie er es hätte erklären können.
Es war tief in seinem Innern, aber auch gleichzeitig äußerlich. So als würde etwas von innen nach außen wollen.
Ja, das, war glaubte er, die beste Erklärung.
Irgendwie hatte er aber auch das Gefühl zu schweben, als würde ihn irgendwas nach oben ziehen, gleichzeitig aber auch runter. Es fühlte sich an, als trennte sich sein Körper.
„So fühlt sich also der Tod an.", dachte er bei sich.
(Dam, dam, daaaaaam! So, theoretisch könnte ich hier einen Cut machen, hatte ich auch zuerst vor. Aber so, dass diese Stelle schon im anderen Kapitel vorkommt, aber nein, sie kommt jetzt hier vor.
Ist ja schon gut, ihr könnt weiter lesen, da ich noch keinen Cut gemacht habe. :))
Er schwebte, fiel aber auch,
fühlte, aber auch irgendwie nicht.
Es war komisch und zu gleich wunderschön.
Es war ungewohnt und zu gleich bekannt.
Dieser ganze Moment wirkte einfach nur surreal.
Er hatte den Drang seine Augen zu öffnen, das Problem: er konnte nicht.
Auch wenn er sich nur darauf konzentrierte, es ging nicht.
Leicht panisch atmete er aus. Moment! Er konnte Atmen? Nun war Lupin mehr als verwirrt. Allgemein war alles hier verwirrend.
Diese ganze Situation, alles was er fühlte war komisch. Er hatte sich immer vorgestellt, dass wenn man stirbt, nur eine weitere Seele war, die im Himmel herumschwirrte.
Nicht denken konnte, sehen, fühlen, hören. Einfach nur herumschwebt.
Auf einmal spürte er einen Ruck, welcher durch seinen ganzen Körper fuhr. Es war, als würde er jeden Augenblicke irgendwie... abstürzen.
Er versuchte mit seinen Armen zu rudern. Er hatte keine Ahnung, wieso er das tat.
Dadurch merkte er, dass er die auch nicht Bewegen konnte. Er versuchte seine Beine zu Bewegen, doch auch die schienen zu streiken.
Also gab er sich dem Schicksal hin und versuchte erst gar nicht dagegen auszukommen.
Er wusste, er konnte eh nicht mehr zurück.
Nicht zum Orden, nicht zu Harry, nicht zu Sirius, nicht zu Dora.
Ein trauriges Gefühl überkam ihm. Er wunderte sich schon gar nicht mehr.
Hier schien alles eh gegen seinen Vorstellungen.
Er ließ sich führen. Das ist das richtige Wort. Er ließ sich führen. Wo immer es auch hin ging.
Und dann spürte er von all dem seltsamen „Erscheinungen" rein gar nichts mehr.
Es fühlte sich so an, als läge er mit dem Bauch, auf dem Boden. Als wäre er einfach unter ihm aufgetaucht.
Es fehlte nur noch das ein dumpfes Plumps ertönte, doch das fiel aus.
Und zum ersten Mal seit dem Fluch konnte er sich bewegen. Doch er blieb liegen.
Er war Tod.
Und es war seine Entscheidung. Er wollte, dass Tonks ein glückliches Leben hatte. Sie war noch so jung und konnte so viel erleben.
Ihn wollte eh niemand. Er war ein Werwolf. Wen wollte ihn schon? Ihn als Bestie. Also war es so gut. Er hatte sich geopfert und sie lebte noch. Alles war gut!
Doch dann stiegen wieder die Erinnerungen hoch: Sirius, Tonks und er, in der Küche lachten ausgelassen.
Tonks und er, wie sie auf einer Mission seine Hand genommen hatte.
Ein Kribbeln stieg in seiner Hand auf.
Er war traurig und zu gleich glücklich.
All diese Momente waren wunderschön, doch er konnte sowas nie wieder erleben.
Nur wegen diesem verdammten Fluch.
Wut mischte sich unter seinen Gefühlen und reflexartig ballte er seine Faust.
„Na, auch schon hier?"
Lupin zuckte zusammen und drehte sich auf den Rücken. Er hatte gar nicht gemerkt, wie sich jemand genähert hatte. Oder war er schon die ganze Zeit hier?
Er blinzelte mehrmals, doch das Licht, ja anscheinend gab es hier Licht, hinderte ihn daran zu erkennen wer es war.
Dazu kam noch, dass dieser Jemand, direkt im Licht stand und man nur eine Silhouette erkennen konnte. Leise fluchte Remus und kniff seine Augen wieder zusammen und stockte dann.
„Nein, das kann nicht sein. Du bist tot."
„Ähm..., ja Remus, du bist auch tot."
Mist! Stimmt, das hatte er komplett verdrängt, nachdem er hier auftauchte.
„Das... das ist unmöglich."
„Ahm... wenn man tot ist, passiert manchmal etwas unmögliches."
„Sind wir hier allein?"
„Uff, wie man's nimmt. Du kannst eine Welt für dich ganz allein haben, aber auch eine Welt wo so gefühlt, die ganze Menschheit ist, aber nur die Toten, versteht sich oder einfach, sich zu seinen Freunden wünschen, die alleine Leben. Irgendwie hört sich das Letzte und Erste sehr traurig an. Naja, nicht alles kann fröhlich sein."
Langsam stand der Werwolf auf.
„Aber, nein es kommt gleich noch jemand, dann sind wir zu dritt. Also sie ist schon da, muss aber noch kurz was überprüfen."
Der ehemalige Professor schüttelte den Kopf. Das war eindeutig zu viel für ihn.
Sein Zeitgefühl hatte er verloren, aber er konnte sich vorstellen, dass diese Konfrontation höchstens zweit Minuten lang war und dann all diese Informationen zu verarbeiten? Nein, das schaffte selbst er nicht.
Der Mensch vor ihm, grinste sein typisches Grinsen.
Der Gryffindor konnte es nicht glauben. Er hier? Allgemein dachte er, dass er ihn nie wieder sehen würde, nach seinem Tod.
Remus raufte sich die Haare und hätte sich am Liebsten hingesetzt.
Erst jetzt fiel ihm auf, wo er sich befand.
Vor ihm ein klarer See, nur im leicht gelblicher Farbe. Neben ihm ein großer Baum.
Im Hintergrund ein großer Wald und auf einem Hügel stehend, ein Schloss. Hogwarts, er war auf dem Hogwartsgelände. Er konnte es kaum glauben. Dies vor ihm war der schwarze See, im Hintergrund der verbotene Wald und der Baum neben ihm war die Stelle wo Lily, seinen besten Freund James, einen Korb nachdem anderen gegeben hatte.
Lupin drehte sich im Kreis und fühlte sich zu Hause. Für einen kurzen Augenblick vergaß er, dass er tot war und Tonks erst in Jahrzehnten wiedersehen würde.
Wenn sie nicht vorher - nein daran durfte er nicht denken.
Dann schaute er wieder zu den jungen Mann vor ihm. Er sah so aus, wie immer.
Seine schwarzen Haare, standen ihm wirr ab. Seine braunen Augen blickten Lupin verschmitzt an.
Seine Haltung war provokant.
Remus machte einen Schritt auf ihn zu und umarmte ihn fest. Es fühlte sich, wie früher an. Zuerst wusste er nicht, ob man hier überhaupt Umarmen konnte, doch man konnte es.
„Ich habe dich vermisst, Prongs!"
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Hier mal ein bisschen ruhiger.
Und mit James Potter.
Remus musste seinen alten Freund, einfach wieder sehen.
Naja, viel Spaß damit.
Denkt an Feedback! ;)
Bye Bye ✌🏽
Nicky von Apfelbaum
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Kennst du das? || Remadora
FanficRemus und Tonks haben eine Mission. Gemeinsam! Zusammen mit Sirius, welcher die beiden eh verkuppeln möchte. Allerdings gibt es da ein Problem. Dieses Problem heißt: Remus Lupin. Er ist ein Werwolf und sieht sich als Monster an. Und niemand kann es...
