Chapter 26

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Madison's POV

"Wer sind die Justin?! Was wollen sie?!" schrie ich aus Angst. Die Männer wollten nicht aufhören uns zu verfolgen und Justin konnte nix anderes tun als Gas zu geben.

"Sie wollen unseren Tod, Madison! Jetzt sei ruhig verdammt. Reiß dich zusammen. Ich lasse nicht zu, dass sie dir was antun." knurrte er und fuhr weiter. Es war mitten in der Nacht und wir werden verfolgt. Kann dieser Abend noch schlimmer werden? Der eine Motorradfahrer näherte sich uns und stieß Justin von hinten an. Justin jedoch fuhr ohne Probleme weiter. Er wusste wie man mit Motorrädern fuhr. Jetzt näherte sich der andere Motorradfahrer und stoß etwas doller zu. Ich zuckte zusammen und krallte mich an Justin, der das Gleichgewicht verlor, doch es schnell wieder in den Griff kriegte. Das war leider noch nicht alles. Ich drehte mich um und merkte wie das Auto sich uns näherte. Es fuhr immer schneller und schneller.

"Justin, das Auto nähert sich uns." wimmerte ich. Ich wollte noch nicht sterben. Nicht so. Nicht jetzt.

"Hab keine Angst. Vertrau mir." sagte er, doch wir beide wussten, dass wir nicht unbeschadet davon kommen würden. Diese Männer wollen wirklich unseren Tod und sie werden nicht aufgeben, bis sie kriegen was sie wollen. Ich schmiegte mich noch fester an Justin und kniff die Augen zusammen. "Madison, ich-" fing Justin an, doch wurde von dem Zusammenstoß mit dem Auto hinter uns unterbrochen. Ich schrie laut auf und bemerkte wie wir beide mit dem Motorrad voll auf den Boden knallten und wegrollten. Das Auto und die Motorräder fuhren an uns vorbei und ließen uns da liegen. Ich konnte mich kaum bewegen. Ich fühlte nichts außer Schmerz. Ich hustete Blut und stöhnte auf. Mein Schädel brummte. Meinen Kopf muss ich mir wohl angeschlagen haben. Ich schaute an mir herunter und merkte wie etwas großes auf der rechten Seite meines Bauches steckte. Blut überall. Ich suchte mein Handy, doch fand es nicht. Justin.

"Justin?" wimmerte ich und suchte ihn. Er lag etwas weiter weg von mir und zog etwas aus seinem Bein heraus. Er stöhnte vor Schmerz auf und schmiss es weg. Mit hektischen Bewegungen stand er auf und humpelte zu mir. Er kniete sich hin und nahm mich in seine Arme. Ich schaute zu ihm auf, hustete Blut und merkte wie sich meine Augen langsam schlossen.

"Madison?! Madison, bleib bei mir! Bitte, Madison. Halte durch. Halte durch, Baby." sagte er. Seine Stimme bebte. Sofort öffneten sich meine Augen.

"D-du musst deine B-Blutung stoppen." hauchte ich kaum hörbar. Tränen stiegen mir in den Augen.

"Das ist mir verdammt nochmal egal! Sag mir, was ich tun muss. Soll ich es rausziehen?! Wie kann ich dir helfen, Baby?! Bitte, sag es mir!" sprach er besorgt und ich merkte wie sich Tränen in seinen Augen sammelten.

"N-Nein! N-Nicht .. nicht rausziehen. D-Dann würde ... es würde zu viel bluten." sagte ich mit meiner letzten Kraft. Ich hustete wieder Blut. Das war's. Ich konnte einfach nicht mehr.

"Madison, bleib bei mir! Bitte bleib hier! Du darfst nicht gehen!" weinte er laut. "Ich finde mein scheiß Handy nicht! Ich weiß nicht was ich tun soll, aber bitte bleib bei mir!" wimmerte er und hielt mich in seinen Armen. "HILFE!" brüllte er laut. "HILFT MIR DOCH JEMAND!" brüllte er wieder.

"Es ist ... es ist okay. Justin, ich ... i-ich liebe dich. Ich liebe dich, Justin.." zitterte meine Stimme.

"Nein Madison, du stirbst mir hier nicht weg! Du bleibst hier! Hast du mich verstanden?! Halt durch!" fauchte er und drückte mich noch näher an sich. Ich habe ihn noch nie so weinen gesehen. Hatte er so sehr Angst mich zu verlieren? Ich versuchte zu kämpfen. Ich versuchte am leben zu bleiben, doch es gelang mir nicht. "HILFE!" rief er wieder.

"Justin, es tut so weh", wimmerte ich und Tränen liefen meine Wangen herunter. Ich fühlte den Schmerz überall in meinem Körper. Langsam wurde mir schwindelig und alles drehte sich. Meine Augen drohten mir sich zu schließen, doch ich kämpfte dagegen an sie offen zu halten. Ich schaffte es nicht. "Es warst schon immer d-du. Ich liebe dich.. ich liebe dich, Jus."

"Nein! Nein! Nein! Bleib bei mir, Madison. Hörst du mich?!" war das letzte was ich mitbekam, bevor meine Augen sich schließen und alles schwarz wurde. Ich ließ mich fallen. Tief ins schwarze Loch der Leere. Ich konnte einfach nicht mehr.

Justin's Sicht

"Nein", murmelte ich vor mich hin, als ich bemerkte, dass sie nicht mehr atmete. "Wach auf! Komm schon. Madison wach auf!" schrie ich sie an, doch sie regte sich nicht. "Oh nein." Sowas darf nicht passieren. So darf das nicht enden. Ich nahm sie fest in meine Arme und drückte ihren Kopf an meine Brust. "Du wirst das schaffen. Ich lasse dich nicht einfach so gehen." murmelte ich. Ich hörte Autogeräusche und stand sofort auf. Ich winkte dem Auto zu und gab ihm Zeichen, dass er anhalten sollte, was er auch sofort tat.

Der Fahrer stieg aus dem Wagen. "Was ist passiert?! Geht es euch gut?!" fragte der Fremde besorgt.

"Ihr Handy! Ich brauche ihr Handy. Bitte! Meine Freundin, sie stirbt." erklärte ich und er holte es ohne zu zögern raus. Er wählte die Notrufnummer und gab mir hektisch das Handy. Eine Frau ging ran und ich erklärte ihr ohne zu zögern, was passiert war, doch ließ aus, dass wir verfolgt worden sind. Ich erzählte, dass wir einen Unfall gebaut hatten. Sie würden in einigen Minuten hier sein. "Ich danke ihnen vielmals!" bedankte ich mich bei dem Mann als ich sein Handy zurückgab.

"Das ist doch selbstverständlich! Ihre Freundin... sie regt sich kaum. Ist sie ohnmächtig?" fragte der Mann.

"I-Ich weiß es nicht. Ich fühle ihren Puls nicht. Aber sie werden sie zurückholen." Während ich das sagte, lief ich zu Madison und kniete mich wieder, um sie in meinen Armen zu halten. Ich war fest davon überzeugt, dass sie zurückkommen würde. Von weitem hörte ich schon den Krankenwagen. Mein Blick drehte sich in die Richtung und ich schaute noch einmal zu Madison, bevor ich aufstand. Der Fremde stand immer noch hier und wollte wahrscheinlich sichergehen, dass wir heil vom Krankenwagen aufgenommen werden. Sobald der Rettungsdienst uns erreicht hatte, stiegen sie aus dem Wagen und legten Madison vorsichtig auf die Liege.

Eine Helferin schaute mich an und bemerkte das Blut an meiner Hose. "Sie sind auch verletzt? Warum haben Sie das am Telefon nicht erwähnt?" fragte sie mich geschockt.

"Keine Ahnung, ich hab's vergessen. Ich konnte an nix anderes als Madison denken. Bitte helfen sie ihr!" sagte ich verzweifelt.

"Steigen sie in den Wagen. Wir behandeln sie im Krankenhaus." meinte die Frau und ich tat was sie sagte.

"Seit wann schlägt ihr Herz nicht mehr?" fragte mich einer der Notärzte.

"Seit 2 bis 3 Minuten." antwortete ich und schaute besorgt zu Madison, die reglos da lag. Sie war tot. Sie lag da gerade tot vor mir.

"Geben sie mir den Defibrillator." sagte der Notarzt zu eines der Helferinnen. Ohne zu zögern überreichte sie ihm den Schockgeber. Sie reisten ihr T-Shirt auf und der Arzt sagte irgendwas zu den Helferinnen, das ich nicht verstand. Doktorsprache halt, damit sie kommunizieren können. Der Arzt rieb die Elektroden aneinander und ich befürchtete, dass es jetzt losgehen würde.

"Bitte wach auf." murmelte ich vor mich hin. Der Arzt drückte die Elektroden an Madison's Brustkorb und Energie überströmte ihren Körper. Sie zuckte einmal hoch, doch wachte nicht auf. "Komm schon, Mads." flüsterte ich.

Der Doktor sagte irgendwas von Energie erhöhen und rieb nochmal die Elektroden aneinander, um sie dann wieder an ihren Brustkorb zu drücken, was ihren Körper erneut dazu brachte hoch zu zucken und sie öffnete mit einem Keuchen ihre Augen. Endlich.

make this thing work - Justin Bieber FF Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt